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Russland

Mehrere Tote bei ukrainischen Angriffen auf Enerhodar

FILE - A view of the Zaporizhzhia Nuclear Power Station, in Enerhodar, Zaporizhzhia region, in territory under Russian military control, southeastern Ukraine, on May 1, 2022. The U.N. General Assembly ...
Enerhodar liegt in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischschja.Bild: keystone

Mehrere Tote bei ukrainischen Angriffen auf Enerhodar

Bei ukrainischen Angriffen auf die von russischen Truppen besetzte Stadt Enerhodar in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischschja sind nach russischen Angaben mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.
13.07.2026, 00:5613.07.2026, 00:56

Weitere vier Bewohner der Stadt seien verletzt worden, sagten Alexej Lichatschow, Leiter der russischen Atombehörde Rosatom, sowie der von Moskau eingesetzte regionale Gouverneur Jewgenij Balizkij. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

Lichatschow warf europäischen Politikern und Organisationen nach Angaben der Staatsagentur Tass vor, sich «hinter dem Deckmantel europäischer Politkorrektheit zu verstecken» oder die Angriffe gegen Enerhodar «einfach zu ignorieren». Nach seiner Darstellung kamen seit Ende April im Stadtgebiet mindestens elf Bewohner bei ukrainischen Angriffen ums Leben.

Enerhodar mit ursprünglich etwa 53'000 Einwohnern liegt in der Nähe des von Russland kontrollierten Atomkraftwerks Saporischschja. Das Kernkraftwerk gilt als grösster Arbeitgeber der Bewohner der Stadt.

Das mit sechs Reaktoren und einer Nennleistung von 6'000 Megawatt grösste Atomkraftwerk Europas steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Es produziert derzeit keinen Strom. Mehrere ukrainische Rückeroberungsversuche scheiterten. Ein Team der internationalen Atombehörde IAEA ist ständig vor Ort, um die Lage zu beobachten und durch seine Präsenz einen Atomunfall zu verhindern. (sda/dpa)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Donnerherz
13.07.2026 07:40registriert November 2020
Das Kraftwerk gehört der Ukraine. Ein russischer Funktionär hat sich über überhaupt nichts zu beschweren. Zudem missbraucht die russische Armee das Kraftwerk als Deckung.
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Wolfgang Bumbuy
13.07.2026 05:32registriert November 2024
Wenigstens erkennen sie, dass die Europäer politisch korrekt handeln, wenn die Russen was auf die Rübe kriegen. 🤭
War vermutlich anders gedacht.
Ob das jetzt Zivilisten waren , da hab ich so meine Zweifel.
Ich würde mich jedenfalls nicht in einer Kleinstadt in Frontnähe aufhalten, es sei denn ich wäre Soldat.
BtW, gerade erst wurden 140mrd für die Ukraine gesprochen, da bereitet die EU und weitere Unterstützer ein weiteres Finanzpacket für sie vor.
Europas Finanzmacht schlägt langsam aber sicher durch.
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