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Iran-Krieg live: US-Militär stoppt Tanker auf Weg in den Iran

Tankers and cargo vessels are seen in the Gulf of Oman, along shipping routes linking the Strait of Hormuz and the Arabian Sea, Tuesday, June 16, 2026. (AP Photo)
Oman Strait of Hormuz
Steht wieder im Fokus: die Strasse von Hormus.Bild: keystone
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US-Militär stoppt Tanker auf Weg in den Iran +++ Huthi-Ziele im Jemen angegriffen

Der Konflikt um die Strasse von Hormus lässt die Kämpfe in Nahost wieder aufflammen. Alle News live im Ticker.
23.07.2026, 21:2725.07.2026, 07:46
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1:59
US-Militär feuert auf Schiff: Tanker auf dem Weg in den Iran gestoppt
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums ausser Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos Centcom mit. Demnach soll die Besatzung des Schiffs zuvor mindestens viermal versucht haben, die US-Blockade zu umgehen.

Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. Seither war bis Mittwoch bereits ein Schiff mit Gewalt ausser Gefecht gesetzt worden, mehrere wurden zu einer Kursänderung gedrängt. (sda/dpa)
0:44
Saudi-Koalition: Huthi-Ziele im Jemen angegriffen
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat nach eigenen Angaben die Attacke auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff mit Luftangriffen auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen vergolten. Ziel seien «legitime militärische Ziele» der mit dem Iran verbündeten Islamisten in der jemenitischen Provinz Hudaida gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung stünden, erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X.

Al-Maliki warf der Huthi-Miliz vor, mit Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer für «maritimen Terrorismus» auf einer der wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten verantwortlich zu sein. Die inzwischen abgeschlossene Militäraktion sei verhältnismässig und habe die Einsatzziele erreicht.

Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. In den Berichten hiess es, die staatliche Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden.

Die Huthi hatten das arme Land auf der Arabischen Halbinsel 2014 förmlich überrannt und das Land in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien unterstützt die jemenitische Regierung, während die Huthi vom Iran unterstützt werden. 2022 trat in dem Konflikt eine Waffenruhe in Kraft, kleinere Gefechte gibt es allerdings weiterhin. Es ist der erste Angriff der Militärkoalition auf Hudaida seit Inkrafttreten der Waffenruhe. (sda/dpa)
22:45
Bericht: Erneut saudischer Tanker im Roten Meer angegriffen
Im Roten Meer ist es erneut zu einem Angriff auf ein unter saudischer Flagge fahrendes Schiff gekommen. Die «NCC Masa» sei bei ihrer Fahrt auf dem Roten Meer zum Ziel eines Angriffs geworden, berichtete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am späten Abend unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. Dabei sei der Schiffsrumpf leicht beschädigt worden.

Weiter hiess es, das Schiff habe seine Fahrt zum Zielhafen fortgesetzt, nachdem die Sicherheit des Schiffes und seiner Besatzung bestätigt worden sei. Angaben zum mutmasslichen Angreifer gab es zunächst nicht.

US-Präsident Donald Trump hatte erst am Donnerstag die jemenitische Huthi-Miliz und ihren Verbündeten Iran vor Vergeltung gewarnt, sollten erneut Schiffe von den Huthi angegriffen werden. «Sollten sie dies erneut tun, werden die USA den Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthi als Stellvertreter des Irans agieren», teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er kündigte «schwere militärische Strafen gegen den Iran und natürlich auch gegen die Huthi selbst» an. (sda/dpa)
22:45
Trump: Sind in Gesprächen mit dem Iran
Trotz andauernder nächtlicher US-Angriffe stehen die USA nach den Worten von Präsident Donald Trump weiter in Kontakt mit dem Iran. «Während wir hier sprechen, stehen wir mit ihnen im Gespräch», sagte der Republikaner am Freitagnachmittag (US-Ostküstenzeit) im Weissen Haus auf entsprechende Journalistenfragen. Trump machte nicht deutlich, ob es sich um direkte Gesprächskanäle handle oder ob über Vermittler verhandelt wird. Später sagte Trump, dass an den Gesprächen unter anderem Vize-Präsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio beteiligt seien. Man spreche mit unterschiedlichen Personen.

Zuletzt war der Krieg mit neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber nach zahlreichen Verstössen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (sda/dpa)



21:52
US-Kreise: Washington und London planen Treffen zu Strasse von Hormus
Die USA und Grossbritannien planen US-Regierungskreisen zufolge kommende Woche ein hochrangiges Treffen in London, um über die Lage in der Strasse von Hormus zu beraten. Ein US-Beamter bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage entsprechende Pläne. Zum konkreten Programm, Datum und den Teilnehmern gab es zunächst keine Angaben.

Zuvor hatte das Nachrichtenportal «Axios» berichtet, dass bei dem geplanten Treffen in der britischen Hauptstadt womöglich über eine internationale Koalition zum Schutz der Schifffahrt in der Meerenge beraten werden solle. Voraussichtlich sollen Verteidigungsminister und hochrangige Militärkommandeure westlicher und regionaler Länder teilnehmen, wie «Axios» unter Berufung auf europäische Diplomaten schrieb. Auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Generalstabschef Dan Caine könnten teilnehmen, hiess es. (sda/dpa)
15:37
Jordanien und Bahrain fangen weiter Beschuss ab
In Jordanien und Bahrain kommt es weiter zu iranischen Angriffen. Jordaniens Luftabwehr hat am Freitag sieben aus dem Iran abgefeuerte Raketen und sechs Drohnen abgefangen und abgeschossen, wie das Militär mitteilte. Es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben.

Auch der Golfstaat Bahrain meldete erneuten Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere Geschosse aus dem Iran abgewehrt, teilten die bahrainischen Streitkräfte mit. Angaben zur Anzahl oder zu möglichen Schäden gab es nicht.

Jordanien und Golfstaaten wie Bahrain beheimaten US-Truppen und Flugzeuge der US-Luftwaffe und sind damit zum möglichen Ziel des Irans bei Vergeltungsangriffen in der Region geworden. (sda/dpa)
22:34
Kuwaits Flugabwehr wegen Raketen und Drohnen aktiv
Die Streitkräfte in Kuwait wehren nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus dem Iran ab. Etwaige Explosionsgeräusche seien darauf zurückzuführen, dass diese abgefangen werden, hiess es in einer Mitteilung auf X. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, meldete, Ziel sei ein Militärstützpunkt gewesen, der auch von der US-Luftwaffe genutzt werde. Die Angaben liessen sich nicht überprüfen.

Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt besonders von iranischen Gegenangriffen betroffen waren, wie die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats und Jordanien am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung feststellten.

Die sieben Länder verurteilten die iranischen Angriffe, die sich auch gegen Bürger und zivile Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen oder Flughäfen richteten. Der Golfkooperationsrat besteht aus Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. (sda/dpa)
20:59
Abgeordnete fordern Trump zur Beendigung des Iran-Kriegs auf
US-Präsident Donald Trump bekommt aus dem Parlament immer mehr Gegenwind für seinen Iran-Kurs zu spüren. Das Repräsentantenhaus verabschiedete erneut eine Resolution zum Konflikt und forderte den Republikaner auf, den Militäreinsatz zu beenden. Der Beschluss hat keine unmittelbare Konsequenz, zeigt aber, dass der politische Druck auf Trump steigt – zumal im November die Zwischenwahlen zum Kongress bevorstehen. Die Resolution wurde in der Parlamentskammer mit 214 Ja-Stimmen verabschiedet, 208 Abgeordnete stimmten dagegen.

Bereits im Juni hatte sich das Repräsentantenhaus gegen den Krieg ausgesprochen. In der Resolution hiess es, für den Kampfeinsatz sei eine formelle Kriegserklärung durch den Kongress nötig. Auch im Senat hatte es bereits per Resolution Widerstand gegen den Iran-Krieg und Trumps Kriegsführung gegeben.

Zuletzt war der Krieg mit neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber nach zahlreichen Verstössen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (sda/dpa)
3:58
US-Militär: Angriffswelle gegen Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, geschwächt werden.
2:13
Wieder nächtliche Explosionen im Iran
Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran melden örtliche Medien in der Nacht wieder Explosionen in mehreren Gebieten der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman gemeldet. Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden Irans.
1:08
Behörde: Erneut Tanker in Strasse von Hormus angegriffen
In der Strasse von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der Küste des Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Der Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen.
22:54
USA starten neue Angriffe gegen Iran
Das US-Militär hat eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Die um 16.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.00 Uhr deutscher Zeit) begonnen Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Mittel des Irans, um Handelsschiffe in der Strasse von Hormus attackieren zu können, zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht.

Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt. (sda/dpa)
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59 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Das Klavier singt Schlagzeug
12.07.2026 02:18registriert Juni 2024
Die Strasse von Hormus wird ja häufiger gesperrt als die Axenstrasse!
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Rumpelstilz aka Motzbrocken
12.07.2026 08:58registriert November 2023
War abzusehen. Auch der Iran wird im Westen seine Schläfer haben….

Donald verteilt wenigstens den Terrorismus fair auf den ganzen Planeten.

Was für eine beschissene politische Welt!!
Religiös Durchgeknallte und Donald…..
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Violett
12.07.2026 06:56registriert Juni 2020
Krieg ist einfach provitabler als Frieden, offensichtlich.
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Saddam Hussein lässt grüssen: Womit die Iraner Trump jetzt drohen
Nach einem neuen verbalen Rundumschlag des amerikanischen Präsidenten schmiedet das Regime in Teheran drastische Pläne.
Die Iraner hätten «noch nicht genug Schmerz erhalten». Er erwäge daher einen Angriff, der «grösser als je zuvor» sein könnte, hatte Donald Trump in dieser Woche dem Magazin «Axios» gesagt. Eine Entscheidung darüber stehe kurz bevor, man sei «vollständig darauf vorbereitet».
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