Im sich zuspitzenden Konflikt am Roten Meer hat die jemenitische Huthi-Miliz nach eigenen Angaben Ölanlagen in Saudi-Arabien beschossen. Man habe mit Dutzenden Raketen und Drohnen Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in den Städten Dschisan und Yanbu angegriffen, sagte Jahja Sari, Militärsprecher der vom Iran unterstützten Miliz, in einer Videobotschaft.
Es handelte sich demnach um Gegenangriffe für Attacken der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen. Diese hatte mitgeteilt, als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter Saudi-Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer «legitime militärische Ziele» in der jemenitischen Provinz Hudaida angegriffen zu haben. Die Huthi hatten dem benachbarten Königreich dafür Vergeltung geschworen.
Über Huthi-Angriffe in der Nacht in Dschisan und Yanbu berichtete auch der iranische Sender Press TV. Die Regierung Saudi-Arabiens äusserte sich bislang nicht dazu.
Yemen TV berichtete allerdings, es habe am Samstag Luftangriffe auf Huthi-Stellungen in den jemenitischen Provinzen Marib und Al-Dschauf gegeben. Der mit der jemenitischen Regierung verbündete Sender machte keine Angaben, wer diese ausgeführt habe. Von den Huthi gab es dazu zunächst keine Äusserung.
Die Schiitenmiliz hatte 2014 schrittweise den Norden und weitere Landesteile des Jemens förmlich überrannt und das arme Land auf der Arabischen Halbinsel in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien bekämpft die Huthi zusammen mit Jemens international anerkannter Regierung. (sda/dpa)
Es handelte sich demnach um Gegenangriffe für Attacken der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen. Diese hatte mitgeteilt, als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter Saudi-Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer «legitime militärische Ziele» in der jemenitischen Provinz Hudaida angegriffen zu haben. Die Huthi hatten dem benachbarten Königreich dafür Vergeltung geschworen.
Über Huthi-Angriffe in der Nacht in Dschisan und Yanbu berichtete auch der iranische Sender Press TV. Die Regierung Saudi-Arabiens äusserte sich bislang nicht dazu.
Yemen TV berichtete allerdings, es habe am Samstag Luftangriffe auf Huthi-Stellungen in den jemenitischen Provinzen Marib und Al-Dschauf gegeben. Der mit der jemenitischen Regierung verbündete Sender machte keine Angaben, wer diese ausgeführt habe. Von den Huthi gab es dazu zunächst keine Äusserung.
Die Schiitenmiliz hatte 2014 schrittweise den Norden und weitere Landesteile des Jemens förmlich überrannt und das arme Land auf der Arabischen Halbinsel in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien bekämpft die Huthi zusammen mit Jemens international anerkannter Regierung. (sda/dpa)
