Uno erzielt Fortschritt bei Einschränkung von «Killer-Robotern»
«Während sich die Militärtechnologie rasant weiterentwickelt, markiert dies einen wichtigen Schritt bei der Regulierung dieser Systeme», schrieb er im Onlinedienst X.
Das verabschiedete Dokument wurde allerdings nicht veröffentlicht. Bei der Konferenz in Genf war über die Konvention über bestimmte konventionelle Waffen (CCW) diskutiert worden.
Positief nieuws uit Genève: 128 landen hebben binnen de GGE LAWS consensus bereikt. Nu militaire technologie zich snel ontwikkelt, is dit een belangrijke stap in de regulering van autonome dodelijke wapensystemen. Nederland heeft zich hier als voorzitter actief voor ingezet. pic.twitter.com/NC5H8KdXHt
— Tom Berendsen (@ministerBZ) September 5, 2026
Die Entwicklung und der Einsatz von Waffen, die in der Lage sind, Ziele auszuwählen und sie ohne menschliches Eingreifen anzugreifen, nehmen rasant zu. «Die Entwicklung und der Einsatz autonomer Waffensysteme ausserhalb eines klaren, einschränkenden Rahmens werfen schwerwiegende rechtliche, ethische und humanitäre Fragen auf», erklärte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).
IKRK fordert Verbot
Wie mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen fordert das IKRK die Staaten auf, «rechtlich verbindliche Regeln zu verabschieden, die unvorhersehbare autonome Waffen sowie solche verbieten, die darauf ausgelegt sind, unmittelbar Gewalt gegen Menschen auszuüben».
Die geschäftsführende Direktorin der internationalen Kampagne «Stop Killer Robots», Nicole van Rooijen, erklärte, das verabschiedete Dokument beschäftige sich neben der Definition autonomer Waffen auch «mit der Frage, wie das humanitäre Völkerrecht auf diese Waffen anzuwenden» ist.
«Bekräftigt werde die Notwendigkeit einer wesentlichen menschlichen Kontrolle über diese Art von Waffen». Dies sei der «entscheidende Punkt». Van Rooijen beklagte, dass «mehrere Staaten», darunter die USA und Russland, versucht hätten, «den Text nach und nach zu verwässern». (sda/apa/afp)
