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Kuba wirft USA «unmoralische Belagerung» vor

A weathered mural of Fidel Castro is seen on a wall in Havana, Cuba, Wednesday, Aug. 12, 2026. (AP Photo/Ramon Espinosa)
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Ein verwittertes Wandgemälde von Fidel CastroBild: keystone

Kuba wirft USA «unmoralische Belagerung» vor

13.08.2026, 22:2013.08.2026, 22:20

Bei einer Gala zum 100. Geburtstag des 2016 gestorbenen kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro hat die Regierung in Havanna den USA eine «brutale und unmoralische Belagerung» der Insel vorgeworfen. Seit Monaten übt die US-Regierung erheblichen Druck auf Kuba aus, um politische und wirtschaftliche Reformen im sozialistischen Karibikstaat zu erzwingen.

An der Veranstaltung nahm Fidel Castros Bruder, der ehemalige Präsident Raúl Castro (95), teil. Raúl war seit einigen Monaten öffentlich nicht mehr aufgetreten und ist in den USA angeklagt. Rufe wie «Es lebe der Sozialismus!» und «Vaterland oder Tod, wir werden siegen!» waren im Karl-Marx-Theater der kubanischen Hauptstadt zu hören.

Der langjährige ehemalige Präsident Fidel Castro war am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren gestorben. Die von ihm angeführte Revolution brachte die Diktatur von Fulgencio Batista 1959 zum Einsturz. Seitdem prägen Castros Ideen und die Erzfeindschaft mit den USA die Geschicke der Insel.

US-Botschaft in Havanna meldet sich zu Wort

Während die kubanische Regierung Castros gedachte, meldete sich die US-Botschaft in einem X-Post zu Wort. Sie zitierte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth mit den Worten: «Alle Optionen liegen auf dem Tisch – einschliesslich militärischer Optionen. Kuba täte gut daran, die Bereitschaft von Präsident Trump ernst zu nehmen, die strategischen Befugnisse der Vereinigten Staaten durchzusetzen.»

US-Präsident Donald Trump hat Kuba mit einer «Übernahme» gedroht. Durch eine Öl-Blockade und Sanktionen von Washington hat sich die ohnehin schwere Wirtschaftskrise der Insel in den vergangenen Monaten weiter verschärft. (sda/dpa)

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