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US-Senat bestätigt Mark Esper als neuen Verteidigungsminister



Der US-Senat hat Mark Esper als neuen Verteidigungsminister im Kabinett von Präsident Donald Trump bestätigt. Damit ist der Spitzenposten im Pentagon nach mehr als einem halben Jahr wieder regulär besetzt.

Der Senat votierte am Dienstag mit 90 zu 8 Stimmen für die Personalie. Die Neubesetzung des Postens war notwendig geworden, weil der bisherige Minister James Mattis im vergangenen Dezember wegen Meinungsverschiedenheiten mit Trump zurückgetreten war.

Der Präsident nominierte zunächst Mattis' bisherigen Stellvertreter Patrick Shanahan für das Amt. Shanahan zog sich jedoch später aus dem Nominierungsprozess zurück. Die «Washington Post» hatte über frühere Gewalttaten in seiner Familie berichtet.

FILE - In this March 20, 2019 file photo, Acting Defense Secretary Patrick Shanahan speaks at the Center for Strategic and International Studies in Washington. Shanahan is set to deliver the commencement address to the 2019 graduating class of the U.S. Naval Academy. The former Boeing executive will speak Friday, May 24, 2019, at the Navy-Marine Corps Memorial Stadium in Annapolis. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Stellvertreter Shanahan sagte ab. Bild: AP/AP

Der 55-jährige Esper war bislang «Secretary of the Army» und damit der ranghöchste Zivilist im US-Heer, der direkt dem Verteidigungsminister unterstellt ist. Er war selbst Soldat in der Armee und wurde dabei unter anderem für seinen Einsatz im zweiten Golfkrieg ausgezeichnet. Später arbeitete er als Lobbyist für den Rüstungskonzern Raytheon.

Esper hatte sich in der vergangenen Woche in einer Anhörung den Fragen der Senatoren gestellt und dabei erklärt, er sei fest entschlossen, Allianzen mit anderen Ländern zu stärken. Sein Vorgänger Mattis hatte in seinem Rücktrittsschreiben an Trump grundlegende inhaltliche Differenzen mit dem Präsidenten als Grund für seinen Rückzug genannt und dabei die Bedeutung internationaler Bündnisse betont. Trump hat unter anderem die Nato immer wieder scharf kritisiert.

Auf die Frage, ob auch er wegen einer solchen Angelegenheit zurücktreten würde, sagte Esper in der Anhörung, dass er einen Rücktritt in Betracht ziehen würde, wenn er aufgefordert werden würde, etwas illegales oder unmoralisches zu tun. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Amenokal 24.07.2019 05:53
    Highlight Highlight Soldat im Krieg.. danach Lobbyist für die Waffenindustrie und ranghöchster Zivilist in der Armee.. was meint dieser Mensch wohl wenn er von "unmoralisch" redet?
  • derEchteElch 23.07.2019 23:49
    Highlight Highlight Der wievielte Ministerwechsel ist das in Trumps Karriere? Und wie viele hatten seine Vorgänger? 🤔 Das nimmt mich jetzt schon langsam wunder.. 🤷🏻‍♂️
  • Juliet Bravo 23.07.2019 20:14
    Highlight Highlight Ob es sich wohl lohnt, sich seinen Namen zu merken?
    • Pafeld 24.07.2019 06:00
      Highlight Highlight Kaum.

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