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Melania Trump überrascht mit Sozialismus-Aussage

Melania Trump überrascht mit Sozialismus-Aussage – und hat kein Problem mit CNN und Co.

Melania Trump hat sich erstaunlich positiv über ihre Kindheit im kommunistischen Jugoslawien geäussert. Auch das Verhältnis mit den Medien scheint bei der First Lady wesentlich besser zu sein, als jenes ihres Gatten.
26.09.2026, 12:1326.09.2026, 12:14
Thomas Wanhoff / t-online
Ein Artikel von
t-online

Donald Trump und die Republikaner haben vor den Zwischenwahlen eine klare Botschaft an die Wähler: Es gilt den Kommunismus und Sozialismus zu verhindern, sagen der Präsident und führende Politiker immer wieder. Jetzt hat sich auch First Lady Melania Trump zu dem Thema geäussert – allerdings anders als der Präsident.

In einem Interview mit dem Sender Fox News erzählte sie von ihrer Kindheit im damaligen, kommunistisch regierten Jugoslawien. Es sei eine «wunderschöne Zeit» gewesen, so die Präsidentengattin. «Ich bin unter dem Kommunismus aufgewachsen, und ehrlich gesagt, habe ich nichts vermisst», sagte sie dem Sender. Einschränkend gab sie aber auch zu bedenken, dass sie und ihre Familie damals nicht so frei waren, wie sie es heute in Amerika ist.

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Melania Trump hat offenbar einige andere Ansichten als ihr Gatte.Bild: keystone

Melania wurde 1970 als Melanija Knavs in Novo Mesto geboren und wuchs in der Kleinstadt Sevnica im heutigen Slowenien auf, das damals Teil der sozialistischen Republik Jugoslawien war. Ihr Vater Viktor Knavs war Autohändler, ihre Mutter Amalija arbeitete als Mustermacherin in einer Kinderkleidungsfabrik.

Melania hat kein Problem mit Medien

Auch bezüglich der von ihrem Mann verhassten Medien, scheint Melania etwas andere Ansichten zu haben als dieser. Während Donald Trump mehrfach versuchte, Reporter von CNN und anderen Medien den Zugang zum Weissen Haus zu verwehren, hat seine Frau offenbar kein Problem mit diesen Medienvertretern.

Der US-Sender CNN meldete, dass ihr Büro weiterhin Akkreditierungen an seine Reporter für Veranstaltungen ausgebe. Auch «Politico», das aus dem Weissen Haus verbannt wurde, durfte demnach am Dienstag zu einer Veranstaltung mit Melania am Rande der UN-Generalversammlung kommen. Nach CNN-Informationen habe Melania Trump zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass ihr Ehemann diese Medien nicht mehr in seinem Amtssitz sehen will.

Die First Lady, die sich immer wieder in der Öffentlichkeit rarmacht, scheint in einigen Belangen ihren eigenen Weg zu gehen. Sie sei mit ihrem Mann öfter unterschiedlicher Meinung, sagte sie in einem Interview.

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Mal wieder ein gemeinsamer Auftritt: Melania Trump begeleitet ihren Mann beim Empfang für Chinas Präsident Xi Jinping und dessen Frau.Bild: keystone

Viel Zeit verbringen die beiden nicht miteinander. «Es gibt immer weniger Familienzeit», sagte Melania Trump in der Sendung «The Big Money Show» auf Fox Business. Grund dafür sei, dass sowohl ihr Mann als auch sie und ihr Sohn sehr beschäftigt sind. So arbeite Donald Trump Melanias Angaben zufolge manchmal bis 21.30 Uhr im Oval Office.

«Also wartest du, bis du zu Abend essen kannst? Das tust du nicht, weil er beschäftigt ist. Ich bin auch beschäftigt.»

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