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Moskau kritisiert amerikanisch-türkischen Waffendeal für Ukraine

Moskau kritisiert amerikanisch-türkischen Waffendeal für Ukraine

Mit deutlicher Verärgerung hat Moskau auf ein türkisch-amerikanisches Waffengeschäft für die Ukraine reagiert.
15.08.2026, 21:5115.08.2026, 21:51

Dies werde nur «das Ende des Kiewer Regimes hinauszögern», sagte Russlands Aussenamtssprecherin Maria Sacharowa. Die Behörden der USA und der Türkei hätten damit «eine weitere Büchse der Pandora geöffnet», wurde sie von der Staatsagentur Tass zitiert.

RUSSIA, MOSCOW - JULY 6, 2026: Maria Zakharova, Press Secretary of the Russian Foreign Ministry, attends a ceremony outside the headquarters of TASS Russian News Agency to start a Golden Ring media to ...
Maria Sacharowa hat keine Freude an der türkisch-amerikanischen Zusammenarbeit, von der die Ukraine profitiert.Bild: www.imago-images.de

Vor knapp einer Woche war aus einer Mitteilung des US-Aussenministeriums an den Kongress ein grösserer Waffenkauf der Ukraine in der Türkei bekannt geworden. Kiew kauft demnach ein grösseres Paket mit US-produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs ATACMS umfasst. Zu dem Geschäft – das ausschliesslich Waffen älterer Bauart umfasst – gehören weiter 12 Mehrfachraketenwerfer M270, mehr als 2'500 Artillerieraketen vom Kaliber 227 Millimeter mit Streumunition sowie 47'000 Artilleriegranaten 203 Millimeter mit Streumunition.

Demnach befürwortet die US-Regierung das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar (245 Millionen Euro). Es gilt als genehmigt, wenn US-Senat und Repräsentantenhaus nicht binnen 30 Tagen widersprechen.

Die russischen Streitkräfte haben sich nach Erkenntnissen Kiews zuletzt mit ballistischen Raketen aus Nordkorea verstärkt. Mindestens zwei dieser Raketen wurden bereits gegen die Ukraine eingesetzt. (sda/dpa)

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