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Trump stellt Trauerbeflaggung nach Tod von Jimmy Carter infrage

Trump stellt Trauerbeflaggung nach Tod von Jimmy Carter infrage: «Niemand will das sehen»

03.01.2025, 22:0803.01.2025, 22:08

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat die auch am Tag seiner Amtseinführung geltende Trauerbeflaggung für den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter infrage gestellt. Trump unterstellte den Demokraten in einem Post auf seiner Plattform Truth Social, ganz aus dem Häuschen darüber zu sein, dass die amerikanische Flagge während seiner Amtseinführung am 20. Januar «möglicherweise» auf halbmast wehen würde. «Niemand will das sehen, und kein Amerikaner kann glücklich darüber sein», schrieb Trump. «Warten wir ab, wie sich die Sache entwickelt», fügte der Republikaner hinzu.

Der demokratische Amtsinhaber Joe Biden hatte nach dem Tod von Carter am 29. Dezember 2024 angeordnet, dass die amerikanische Flagge unter anderem am Weissen Haus und anderen Regierungsgebäuden auf halbmast weht – und zwar für 30 Tage. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Karine Jean-Pierre, schloss aus, dass das Weisse Haus die Entscheidung vor dem Hintergrund der Amtseinführung überdenken oder ändern werde.

Carter war im Alter von 100 Jahren gestorben. Am Samstag beginnen die staatlichen Trauerfeierlichkeiten für ihn im Bundesstaat Georgia. (hkl/sda/dpa)

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