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Knall in Musks DOGE: 21 Mitarbeiter kündigen aus Protest

A demonstrator holds a sign during a rally to protest President Donald Trump and Elon Musk policies Feb. 17, 2025, in Los Angeles. (AP Photo/Etienne Laurent, File)
Ein Demonstrant hält ein Schild hoch, um gegen Elon Musks Vorgehen zu protestieren.Bild: keystone

Knall in Musks DOGE: 21 Mitarbeiter kündigen aus Protest

Rund ein Drittel der Mitarbeitenden der neu gegründeten US-Regierungsabteilung für staatliche Effizienz (Doge) hat aus Protest gegen die von Regierungsberater Elon Musk vorangetriebenen Massnahmen gekündigt.
26.02.2025, 04:3026.02.2025, 05:42

Das zeigte ein Brief, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Sie hätten einen Eid auf die Verfassung abgelegt und geschworen, «dem amerikanischen Volk zu dienen», schrieben 21 Doge-Mitarbeitende in einem Brief an die Stabschefin des Weissen Hauses, Susan Wiles, der der AFP am Dienstag vorlag.

«Es ist jedoch klar geworden, dass wir diese Verpflichtungen nicht mehr einhalten können.»

«Wir werden unsere technischen Fähigkeiten nicht einsetzen, um entscheidende staatliche Computersysteme zu schwächen, sensible Daten von Amerikanern zu kompromittieren oder wichtige öffentliche Dienste abzubauen», betonte die Gruppe. Die 21 Beschäftigten waren ursprünglich in einer Abteilung namens United States Digital Service angestellt, die nach Trumps Amtsantritt Teil von Doge wurde.

Musk reagiert

Die treibende Kraft hinter der neuen Effizienzabteilung ist Trumps Berater Musk. Bei den Mitarbeitenden, die nun gekündigt haben, handele es sich um «politische Überbleibsel», die von zu Hause aus arbeiteten und sich geweigert hätten, ins Büro zurückzukehren, schrieb Musk im Onlinedienst X. «Sie wären gefeuert worden, wenn sie nicht gekündigt hätten», fügte er hinzu.

Seit seinem Amtsantritt im Januar treibt Trump in rasantem Tempo die Umstrukturierung von Regierungsbehörden voran. Er beauftragte Musk mit einem drastischen Personal- und Kostenabbau in den Bundesbehörden.

Der Tech-Multimilliardär nimmt am Mittwoch an Trumps erster Kabinettssitzung seiner zweiten Amtszeit teil. Musk hat kein Ministeramt inne, sondern den Status eines «besonderen Regierungsangestellten». Der Chef des US-Elektroautoherstellers Tesla hatte den Wahlkampf des Rechtspopulisten Trump mit mehr als 270 Millionen Dollar unterstützt. Er ist damit der grösste private Geldgeber in der Geschichte der US-Politik. (sda/afp/con)

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