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Nach Flug nahe Kid-Rock-Haus: Hegseth spricht Piloten «frei»

«Macht weiter, Patrioten»: Hegseth spricht Piloten nach Flug nahe Kid-Rock-Haus «frei»

01.04.2026, 12:5801.04.2026, 12:58

Die Piloten zweier Militärhubschrauber, die am Wochenende nahe dem Anwesen des US-Musikers Kid Rock sekundenlang in der Luft «standen» und von ihm begrüsst wurden, müssen keine Konsequenzen fürchten.

Defense Secretary Pete Hegseth speaks to members of the media during a press briefing at the Pentagon in Washington, Tuesday, March 31, 2026. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)
Pete Hegseth,Dan Caine
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.Bild: keystone

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth stoppte militärinterne Ermittlungen zu ihrem Verhalten und hob ihre Suspendierung auf. In einem Post auf X schrieb er am Dienstagabend (Ortszeit): «@US-Armee: Piloten-Suspendierung aufgehoben. Keine Bestrafung. Keine Ermittlung. Macht weiter, Patrioten.»

In US-Medien kam Kritik an der Entscheidung Hegseths auf. «Es handelte sich um einen bemerkenswerten Eingriff auf höchster Pentagon-Ebene, der die interne militärische Befehlskette umging», schrieb etwa die «New York Times». Dies sei ein weiteres Indiz für Hegseths «Verachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Militär».

Kid Rock, der mit bürgerlichem Namen Robert Ritchie heisst und erklärter Anhänger von US-Präsident Donald Trump ist, hatte ein Video von dem Moment am Samstag gepostet oder posten lassen. Zu sehen ist, wie einer der beiden Militärhubschrauber des Stützpunktes Fort Campbell an sein Anwesen nahe Nashville im US-Bundesstaat Kentucky heranfliegt und dann einen längeren Augenblick in der Luft auf einer Stelle verharrt.

Kid Rock ist augenscheinlich von hinten zu sehen. Er steht an seinem Pool neben einer Nachbildung der Freiheitsstatue und winkt dem Hubschrauber zu, salutiert und reckt auch eine geballte Faust hoch.

Video: watson/hanna dedial

Trump: Hatten ihren Spass

Das US-Militär hatte nach dem Vorfeld eine interne Ermittlung eingeleitet und die Piloten vorübergehend suspendiert. «Die Piloten der Armee müssen strenge Sicherheitsstandards, Professionalität und geltende Flugvorschriften einhalten», zitierte der US-Sender NBC aus einer Mitteilung der Armee vom Montag. Falls ein Fehlverhalten vorliegen sollte, würden angemessene Massnahmen ergriffen, hiess es weiter. Unbekannt war, wie das Militär nun auf die Entscheidung Hegseths reagieren wird, diese Ermittlungen zu kippen.

Trump selbst zeigte sich laut NBC nicht sonderlich besorgt über den Vorfall. Auf die Frage während einer Zeremonie zur Unterzeichnung eines Dekretes, ob er das Video gesehen habe, sagte er: «Nein, habe ich nicht. Aber ich bin mir sicher, sie hatten ihren Spass.» Dem Sender zufolge fügte er hinzu: «Das hätten sie wahrscheinlich nicht tun sollen. Man soll doch keine Spielchen spielen, oder?» Er werde sich das Video einmal ansehen: «Sie mögen Kid Rock, ich mag Kid Rock. Vielleicht wollten sie ihn verteidigen, ich weiss es nicht.» (hkl/sda/dpa)

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Militärhelikopter überfliegt Trump-Buddy Kid Rock – Kritik im Netz
Video: watson
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StellaStracciatella
01.04.2026 13:35registriert Juni 2020
Ist schon geil dort drüben. Regeln & Gesetze gelten einfach keine mehr, solange sie von den „Richtigen“ gebrochen werden… wowie.
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