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Finanzbetrug: Trump und zwei seiner Kinder müssen vor Gericht antraben

17.02.2022, 22:46

Im Rechtsstreit um möglicherweise betrügerische Geschäftspraktiken müssen der ehemalige US-Präsident Donald Trump sowie zwei seiner Kinder Fragen unter Eid beantworten. Ein Richter in New York entschied am Donnerstag, dass der 75-jährige Republikaner sowie sein Sohn Donald Jr und Tochter Ivanka Trump sich binnen 21 Tagen einer Vernehmung stellen müssen. Anwälte der Trump-Familie hatten dies zu verhindern versucht und argumentiert, dass Generalstaatsanwältin Letitia James, die der Demokratischen Partei angehört, voreingenommen gegenüber dem ehemaligen Chef im Weissen Haus sei.

Droht Ungemach: Donald Trump.
Droht Ungemach: Donald Trump.Bild: keystone

Trump kann gegen die Entscheidung Medienberichten zufolge Berufung einlegen und die Aussage verweigern, falls er sich ansonsten selbst belasten würde. Sein Sohn Eric, der in der Sache bereits unter Eid aussagen musste, machte während seiner Befragung von diesem Recht Gebrauch.

Trumps Firmenimperium ist Gegenstand von Ermittlungen wegen einer Zivilklage der Generalstaatsanwältin James sowie einer strafrechtlichen Ermittlung der New Yorker Staatsanwaltschaft. Diese wirft dem Konzern betrügerische Geschäftspraktiken vor. Ziel dieser Praktiken sei es gewesen, sich eine «Vielzahl von wirtschaftlichen Vorteilen» zu verschaffen, etwa Versicherungsschutz oder Steuerabzüge, hatte James erklärt.

Auch Trumps Kinder Ivanka und Donald Jr. müssen vor Gericht antraben.
Auch Trumps Kinder Ivanka und Donald Jr. müssen vor Gericht antraben. Bild: keystone

Trump und die Trump Organization haben James zufolge betrügerische und irreführende Finanzberichte verwendet, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Es geht auch um den Verdacht, dass Trumps Firma falsche Angaben zum Wert von Immobilien gemacht hat. Donald Trump ist Gründer der Trump Organization, seine beiden Söhne Donald Trump Jr und Eric Trump sind die Vizepräsidenten des vor allem im Immobilienbereich tätigen Firmen-Konglomerats.

Knallhart: Generalstaatsanwältin Letitia James
Knallhart: Generalstaatsanwältin Letitia JamesBild: keystone

(bal/sda/dpa)

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Donald Trump verlässt das Weisse Haus

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Donald Trump verlässt das Weisse Haus
quelle: keystone / manuel balce ceneta
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39 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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bcZcity
17.02.2022 22:01registriert November 2016
Ich hoffe der unantastbare Trump (so hat man das Gefühl) und seine ganze eklige Sippe, bekommen endlich alles zurück was man in den Wald geschrien hat!
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Jo Kaj
17.02.2022 22:13registriert Juli 2019
Der Tag kommt näher. Jail him up!
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ReMoo
17.02.2022 22:22registriert Dezember 2020
Ein Selbstdarsteller wie Trump wird die Aussage nicht verweigern, dafür ist er einfach zu doof und liebt sich sprechen zu hören. Der wird sich so in die Schei..... reiten, das wird amüsant.
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