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Trump gibt nicht auf: Er nimmt einen neuen Anlauf im Kampf gegen den Wahlausgang



Die Anwälte von US-Präsident Donald Trump haben einen neuen Versuch unternommen, das Ergebnis der Präsidentenwahl im US-Staat Wisconsin anzufechten.

Trumps Wahlkampfteam habe einen Antrag beim Supreme Court in Washington eingereicht, um eine Entscheidung des Obersten Gerichts in Wisconsin zu kippen, hiess es am Dienstag in einer Mitteilung.

Die dortigen Richter hatten Anfang Dezember mehrheitlich abgelehnt, eine Klage zu verhandeln, mit der Trumps Anwälte unter anderem erreichen wollten, dass mehr als 220'000 per Post eingeschickte Stimmzettel in der Zählung nicht berücksichtigt werden. Sollte die Klage – wie vom Trump-Lager gefordert – verhandelt werden, würde dies den Ausgang in Wisconsin drehen, behauptete Trumps Anwalt Jim Troupis.

epa08887939 Trump campaign attorney James Troupis testifies before a Senate Homeland Security and Governmental Affairs hearing to examine baseless claims of voter irregularities in the 2020 election in the Dirksen Senate Office Building in Washington, DC, USA, 16 December 2020. US President Donald J. Trump continues to push baseless claims of voter fraud over the presidential election, which the Department of Homeland Security called 'the most secure in American history.'  EPA/JIM LO SCALZO

Jim Troupis versucht das Wahlergebnis zu kippen. Bild: keystone

Ein Sieg Trumps in Wisconsin hätte nichts am Wahlausgang verändert. Der Demokrat Joe Biden hat die Wahl insgesamt mit klarem Abstand gewonnen. Bislang räumt Trump seine Niederlage aber nicht ein und behauptet, er sei durch massiven Betrug um den Sieg gebracht worden. Weder Trump noch seine Anwälte legten stichhaltige Beweise für diese Behauptungen vor. Mehr als 50 Klagen des Trump-Lagers wurden bislang von Gerichten abgeschmettert, darunter vor dem Supreme Court. (saw/sda/dpa)

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