International
USA

Netanjahu besucht Trump – und schenkt ihm «Totaler Sieg»-Kappe

Republican presidential candidate former President Donald Trump meets with Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu at his Mar-a-Lago estate, Friday, July 26, 2024, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Alex ...
Donald Trump und Benjamin Netanjahu in Mar-a-Lago, 26. Juli 2024.Bild: keystone

Netanjahu besucht Trump – und schenkt ihm «Totaler Sieg»-Kappe

Bei einem Besuch bei Donald Trump hat Benjamin Netanjahu diesem ein spezielles Geschenk mitgebracht. Darüber hinaus bekräftigten beide ihr gutes Verhältnis.
26.07.2024, 21:4826.07.2024, 23:57
Ein Artikel von
t-online

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump besucht. Bei dem Treffen schenkte er ihm eine Kappe mit der Aufschrift «Total Victory» (zu Deutsch: «Totaler Sieg»).

Die Mütze hatte diese Woche im Internet für Aufsehen gesorgt, nachdem Netanjahu auf dem Weg nach Washington im Konferenzraum des Regierungsfliegers neben ihr fotografiert worden war. Berichten zufolge wurde das Foto aus den offiziellen Kanälen entfernt, nachdem behauptet wurde, der Hut stehe im Zusammenhang mit einer Marketingkampagne eines Fernsehmoderators von Channel 14.

Netanjahu verwendet diesen Ausdruck immer wieder, seit Israel nach dem Massaker vom 7. Oktober ankündigte, die Terrorgruppe Hamas zu vernichten.

Trump sagte nach dem Treffen in seinem Resort in Florida, dass er «immer ein sehr gutes Verhältnis» zu Netanjahu gehabt habe. Dabei hätten beide am US-amerikanischen Unabhängigkeitstag zu Beginn des Monats wohl das erste Mal seit dem Ende von Trumps Präsidentenzeit im Januar 2021 miteinander gesprochen, berichtet ein israelischer Beamter laut der «Times of Israel».

Trump äusserte sich bei dem Treffen auch über seine Konkurrentin bei der Wahl zum US-Präsidenten, die aktuelle Vizepräsidentin Kamala Harris. Diese hatte nach einem Treffen mit Netanjahu gesagt, zum Leid im Gazastreifen nicht schweigen zu wollen.

«Ich finde, ihre Bemerkungen waren respektlos. Sie waren nicht sehr nett gegenüber Israel. Ich weiss eigentlich nicht, wie ein Jude für sie stimmen kann. Aber das ist ihre Sache», sagte Trump laut des Protokolls des Treffens in seinem Haus in Palm Beach.

Trump warnt vor Drittem Weltkrieg

Trump warnte zudem vor «dritten Weltkrieg», sollten seine Republikaner nicht die Präsidentschaftswahl gewinnen. «Wenn wir gewinnen, wird alles ganz einfach. Dann klappt alles und ganz schnell», sagte er. «Wenn wir nicht gewinnen, gibt es grosse Kriege im Nahen Osten und vielleicht den dritten Weltkrieg.»

Das Treffen mit Trump war die letzte Station der USA-Reise Netanjahus. Am Mittwoch hatte er vor dem Kongress in Washington das israelische Vorgehen im Krieg mit der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen verteidigt. Am Donnerstag traf er Präsident Joe Biden und Vize-Präsidentin Kamala Harris von den Demokraten.

Verwendete Quellen:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Mehr als 10'000 Ebola-Fälle in Demokratischer Republik Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der gemeldeten Ebola-Fälle auf 10'060 gestiegen. Das teilten die Gesundheitsbehörden des zentralafrikanischen Landes mit. 4887 Menschen sind den Angaben zufolge seit Bekanntwerden des Ausbruchs Mitte Mai an Ebola gestorben. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC spricht von dem am schnellsten wachsenden Ebola-Ausbruch der Geschichte.
Zur Story