Polizist in Montreal bei Schusswaffenvorfall getötet
Bei einem Schusswaffenvorfall im kanadischen Montreal ist ein Polizist getötet worden. «Mit grossem Bedauern bestätigen wir den Tod eines unserer Polizeibeamten im Dienst», schrieb die Polizei auf der Plattform X. Die Polizei hatte zuvor vor einem «bewaffneten und gefährlichen Verdächtigen» gewarnt und Menschen aufgefordert, ein Gebiet im Viertel Côte-des-Neige zu meiden. Später wurde von einem «neutralisierten» Verdächtigen und zwei verletzten Polizisten berichtet.
Our thoughts are with our police family in Montreal.
— Toronto Police Association (@TPAca) June 22, 2026
Such devastating news to learn of another police officer killed in the line of duty.
There are no words to express our grief at the loss of another brave and courageous police officer. #HeroesinLife https://t.co/cX96qNBWHZ
Der jüdische Rettungsdienst Zaka teilte mit, der Angriff habe sich in der Nähe eines Chabad-Zentrums zugetragen. Es könne sich um einen Anschlag handeln, hiess es. Die kanadische Polizei bestätigte dies zunächst nicht. Die im späten 18. Jahrhundert gegründete Chabad-Lubawitsch-Bewegung war zunächst in Russland verbreitet und dehnte sich dann über die Nachbarländer aus. Ihr Ziel ist es, Juden ihrer Religion und ihren Traditionen näherzubringen. Weltweit hat die Organisation nach eigenen Angaben mehr als 5000 Institutionen in mehr als 100 Ländern. (sda/dpa)
