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Brasilianerin geht in der Schweiz wählen und erlebt Shitstorm

Video: watson/emanuella kälin, kilian marti
Interview

Sie ging in Zürich im roten Kleid wählen – dann kam der Shitstorm aus Brasilien

Am Sonntag wählt Brasilien seinen Präsidenten. Natália hat erlebt, wie aufgeheizt die Stimmung ist: Nach dem ersten Wahlgang in Zürich wurde sie wegen ihres roten T-Shirts online angefeindet. Im Video spricht sie über die politische Spaltung ihrer Heimat und darüber, was für sie auf dem Spiel steht.
24.10.2026, 15:3924.10.2026, 15:39

Am Sonntag entscheidet Brasilien, wer das Land in den kommenden vier Jahren regiert. In der Stichwahl stehen sich der linke Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und der Rechtspopulist Flávio Bolsonaro gegenüber. Der erste Wahlgang endete mit einem knappen Vorsprung für Bolsonaro: Er erhielt rund 47 Prozent der gültigen Stimmen, Lula kam auf etwa 45 Prozent.

Flávio Bolsonaro will die Familie zurück an die Macht bringen. Sein Vater Jair regierte Brasilien von 2019 bis 2022. Nach seiner Wahlniederlage gegen Lula versuchte er, sich an der Macht zu halten. Wegen seiner Rolle beim Putschversuch wurde er zu 27 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Im aktuellen Wahlkampf ist die Gewalt eines der dominierenden Themen, und das beschäftigt auch die in Zürch lebende Brasilianerin Natália Arrais, die in den sozialen Medien über die Politik in ihrer Heimat spricht.

Wir haben sie getroffen und mit ihr über die Stimmung in Brasilien gesprochen, und weshalb sie wegen einem roten T-Shirt tausende Hassnachrichten erhielt.

Video: watson/emanuella kälin, kilian marti

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Massenproteste in Brasilien eskalieren
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Massenproteste in Brasilien eskalieren
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quelle: epa/efe / fernando bizerra jr.
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