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Explosion in Moskau: Hochrangiger russischer General getötet

Video: watson/lucas zollinger

Russland macht Ukraine verantwortlich: Hochrangiger General vor Moskau nach Explosion tot

25.04.2025, 13:2325.04.2025, 14:40

Bei einer Explosion in Russland ist ein hochrangiger General ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich im Moskauer Vorort Balaschicha. Beim Opfer handelt es sich um Jaroslaw Moskalik, einen General des Verteidigungsministeriums. Seit dem Jahr 2021 war Moskalik stellvertretender Leiter der «Hauptabteilung Operationen» des Generalstabs der russischen Streitkräfte.

Die Explosion ereignete sich gegen 10.40 Uhr, als der 59-Jährige an einem vor seinem Haus geparkten Volkswagen Golf vorbeiging. Laut russischen Sicherheitsdiensten handelte es sich um einen Autobomben-Anschlag.

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Ein Video, das auf Telegram verbreitet wird, soll den Moment der Explosion zeigen. In anderen Clips ist ein brennendes Auto zu sehen. Auch die Fassade eines nahegelegenen Wohnhauses wurde von der Explosion offenbar in Mitleidenschaft gezogen.

Jaroslaw Moskalik, stellvertretender Leiter der Hauptoperationsabteilung des russischen Generalstabs. Am 25.04.2025 in Moskau von Autobombe getötet.
Jaroslaw Moskalik ist bei der Explosion gestorben, bestätigen russische Ermittlungsbehörden.Bild: Telegram / @bazabazon

Laut dem Telegram-Kanal «Baza» gehörte das Auto einem gebürtigen Ukrainer. Es sei mit einem Sprengsatz präpariert worden, der auf Granatwerfer-Geschossen basierte. Ausserdem sei eine Überwachungskamera darin installiert worden. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Nicht der erste Anschlag

Auf ähnliche Weise war Ende letztes Jahr bereits ein anderes Mitglied des russischen Militärs umgekommen. Am 17. Dezember 2024 starb General Igor Kirillow, der Leiter der russischen Strahlen-, Chemie- und Biologieschutztruppen, als eine in einem Elektroroller versteckte Bombe vor seinem Wohnblock in Moskau explodierte. Auch dort soll eine Kamera in einem geparkten Auto dazu gedient haben, zu überwachen, wann der General das Gebäude verlässt.

Wenige Tage zuvor wurde ausserdem ein führender russischer Raketenwissenschaftler, Michail Schatski, in einem Wald bei Moskau erschossen. Im Dezember 2023 wurde Illya Kyva, ein ehemaliger ukrainischer Abgeordneter mit pro-russischen Ansichten, in einem Park ausserhalb Moskaus erschossen. Und im April 2023 wurde der kriegsbefürwortende Blogger Vladlen Tatarsky durch eine Bombe getötet, die in einer Statue versteckt war, die ihm während einer Veranstaltung in einem Café in St. Petersburg überreicht wurde. (lzo)

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