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Rien ne va plus – 7 Antworten zum Streik in Frankreich

Weil die Züge stillstehen, steigen viele Pendler auf E-Trottis um. Hier an der Gare Saint Lazare. Bild: EPA

Die Wut in Frankreich über Macrons Rentenpläne ist nicht verpufft – der Streik geht weiter. 7 Antworten zum grossen Protest.



Streiken ist in Frankreich schon fast ein Kulturgut. Da ist der Inhalt der Rentenreform noch gar nicht im Detail bekannt – und trotzdem sind schon Tausende auf die Strasse: Im Nachbarland wird seit fünf Tagen gestreikt. Ein Ende ist nicht in Sicht. Hier ein Überblick der Lage:

Was sind die neusten Entwicklungen?

Millionen Pendler hatten auch an diesem Montag Mühe, an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Die anhaltenden Streiks haben im Pariser Grossraum abermals Hunderte Kilometer Stau verursacht. Gegen 8 Uhr am Morgen staute sich der Verkehr dort auf rund 600 Kilometern, wie der Verkehrsdienst Sytadin mitteilte. Normalerweise sind es etwa halb so viel.

Die Pariser Metro und Vorstadtzüge werden auch immer noch bestreikt – es ist bereits der fünfte Tag in Folge, an dem es massive Störungen im öffentlichen Verkehr gibt. Auch zahlreiche Züge des Fernverkehrs fallen aus; lediglich rund 20 Prozent der Hochgeschwindigkeitszüge TGV sind nach Angaben der französischen Staatsbahn SNCF im Einsatz. Viele Pendler steigen auf Autos, E-Tretroller und Motorräder um.

Am Wochenende gingen in Paris und Marseille tausende Menschen auf die Strasse. Bereits letzten Donnerstag protestierten nach Behördenangaben mehr als 800'000 Menschen, die Gewerkschaft CGT zählte 1,5 Millionen Teilnehmer. Sicher ist: Es war eine der grössten Demonstrationen der vergangenen Jahre.

Wer sind die Akteure?

Auf der einen Seite stehen vor allem Arbeitnehmer aus dem öffentlichen Dienst.

Rail workers of CGT union hold a banner that reads:

Die Eisenbahner «cheminots» streiken an vorderster Front mit. Bild: AP

Es sind sie, die in erster Linie von der Rentenreform betroffen sind: Mitarbeiter des nationalen Bahnunternehmens SNCF, der Pariser Verkehrsbetriebe RATP, Spitalangestellte, Polizisten und Mitarbeiter des Stromversorgers EDF. Auch die Studierenden schlossen sich dem Streik an, in mehreren Städten beteiligt sich die Müllabfuhr sowie viele Lehrer, Schulen bleiben geschlossen.

Auf der anderen Seite steht die Regierung um Präsident Emmanuel Macron und Premier Edouard Philippe.

epa07987852 French President Emmanuel Macron (C) and French Prime Minister Edouard Philippe (L) arrive to attend a ceremony at the Arc de Triomphe in Paris, France, 11 November 2019, as part of the commemorations marking the 101st anniversary of the 11 November 1918 armistice, ending World War I (WWI).  EPA/LUDOVIC MARIN / POOL  MAXPPP OUT

Macron und Philippe vor einigen Tagen. Bild: EPA

Gegen was protestieren sie?

Die Regierung will Frankreichs kompliziertes Rentensystem reformieren und die Privilegien für bestimmte Berufsgruppen abschaffen. Macron hofft damit die ständig steigenden Kosten in den Griff zu bekommen.

Es gibt in Frankreich 42 verschiedene Rentensysteme für verschiedene Berufsgruppen, darunter auch die sogenannten «régimes spéciaux» mit speziellen Privilegien für Beschäftigte von Staatsunternehmen und Beamte.

Angestellte der RATP konnten zum Beispiel bisher teilweise ab 52 Jahren in Ruhestand gehen. Einiges früher als Beschäftigte in der Privatwirtschaft, die sich erst mit durchschnittlich 63 pensionieren lassen. Die Eisenbahner der SNCF ihrerseits beziehen in der Regel monatlich fast 1000 Euro mehr Rente als der Durchschnitt.

Hauptziel der geplanten Reform ist es, ein einheitliches System zu schaffen.

Wie argumentiert Macron?

Das Team um Präsident Macron betont in jedem Interview, dass die «régimes spéciaux» defizitär sind.

Ausserdem seien diese Privilegien gegenüber der restlichen Bevölkerung ungerecht. Macron will deshalb ein Universalsystem für alle mit einem Punktesystem, bei dem jeder einbezahlte Euro Anrecht auf einen Euro Rente gibt. Zu den Verlierern zählen also jene, die bisher von einem besonders grosszügigen Rentensystem profitierten.

Im Detail sind die Pläne aber noch gar nicht publik, viele Punkte will Premier Edouard Philippe erst am Mittwoch präsentieren.

Woher stammen die Spezialregime?

Während das allgemeine Rentensystem für die Privatwirtschaft 1945 eingeführt wurde, sind viele «régimes spéciaux» um einiges älter. Dasjenige der SNCF stammt aus dem 18. Jahrhundert, als die Eisenbahnen noch mit Kohle betrieben wurden. Die Spezialkasse für Armeeangehörige ihrerseits entstand laut dem Fernsehsender France Culture im 17. Jahrhundert, als König Ludwig XIV. loyale Männer brauchte und für Verletzte und alte Soldaten das «Hôtel des Invalides» bauen liess.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Renten- und Sozialversicherungssystem für Knatsch sorgt. Andere Regierungen haben sich daran die Zähne ausgebissen: Der frühere Premierminister Alain Juppé hatte 1995 versucht, es zu reformieren. Streiks legten Frankreich in der Folge wochenlang lahm. Die Regierung machte schliesslich einen Rückzieher.

Wie geht die Wirtschaft damit um?

Hart getroffen von den Streiks ist das Weihnachtsgeschäft, da die Kunden wegen der Transportprobleme ihre Einkäufe im Internet tätigen. In den Zentren der Städte haben Händler dieses Jahr bereits herbe Einbussen vermerken müssen – wegen der Gelbwesten-Proteste. Letztere marschieren auch an vielen der aktuellen Protestaktionen mit.

Für Touristen haben die branchenübergreifenden Streiks ebenfalls negative Auswirkungen: Wegen der Streiks blieb teils auch der Eiffelturm geschlossen, weil es nicht ausreichend Personal gab, um die Touristenattraktion an der Seine zu öffnen.

Ist eine Entspannung in Sicht?

Für die kommenden Tage ist keine Entspannung in Sicht. Bereits für Dienstag ist ein weiterer Massenprotest geplant.

Der Generalsekretär des Gewerkschaftsbundes CGT, Philippe Martinez, kündigte an, die Gewerkschaften würden mit ihrem Protest so lange durchhalten, «bis sich die Regierung von der Reform verabschiedet.»

Am Mittwoch will Premierminister Edouard Philippe die Pläne dann im Detail vorstellen. Dass Macron einen Rückzieher macht, ist unwahrscheinlich. Es ist eines der zentralen Projekte seiner Präsidentschaft. Es ist aber zu erwarten, dass ihm gewisse Zugeständnisse abgerungen werden können.

*Mit Material der SDA.

Oh, là, là! So schick geht Bahnfahren in Frankreich

Nationalstreik gegen Macrons Rentenreform

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dr no 10.12.2019 12:00
    Highlight Highlight mit 52 in Rente während sich die anderen zu Tode schuften ? wo ist denn hier die Liberté, Égalité, Fraternité ?
  • benn 10.12.2019 09:38
    Highlight Highlight Tja, gelebter Sozialismus, Geld ausgeben und verteilen bist man keines mehr hat. Bei Abbau von überbordenden Sozialausgaben einfach streiken, sollen doch die anderen für meine Rente ab 52 arbeiten!
  • Grave 10.12.2019 06:37
    Highlight Highlight Was ? Die franzosen streiken ? Eine grössere schlagzeile währe "Die Franzosen ARBEITEN"
  • AquaeHelveticae 10.12.2019 06:16
    Highlight Highlight Dickere Renten beziehen als der Durchschnitt und sich dann auch noch mit 52 pensionieren lassen 🙈

    Wäre es nicht eher angebracht wenn die Angestellten aus der Privatwirtschaft, welche dies notabene finanzieren, dagegen protestieren?
  • MartinZH 10.12.2019 03:13
    Highlight Highlight Da steht: "[...] viele «régimes spéciaux» [sind] um einiges älter. Dasjenige der SNCF stammt aus dem 18. Jahrhundert, als die Eisenbahnen noch mit Kohle betrieben wurden."

    🤔

    Das 18. Jahrhundert begann am 1. Januar 1701 und endete am 31. Dezember 1800.

    🤓

    1814 baute George Stephenson die erste "richtige" Lokomotive. 1825 wurde die erste öffentliche Eisenbahn auf der Strecke Stockton–Darlington in Betrieb genommen (noch im Mischbetrieb mit Fuhrwerken). Die erste reine Eisenbahnstrecke (Manchester–Liverpool) wurde 1828 eröffnet.

    Französische Revolution (1789–1799) mit der Eisenbahn? 🤔😂
    • Stamix 10.12.2019 05:03
      Highlight Highlight 👉🕵️‍♂️
    • Caruba 10.12.2019 07:04
      Highlight Highlight kleimer Sheldon du🧐
  • Antinatalist 10.12.2019 00:52
    Highlight Highlight "Schweden stellt sein Rentensystem gerade komplett um. Aus dem bisherigen Umlagesystem soll ein kapitalgedecktes System werden. Somit spart jeder Schwede seine eigene Rente an und erhält nicht wie bisher Gelder von aktuellen Arbeitnehmern. Das hat eine hohe Nachhaltigkeit."

    Schweden hat's also begriffen. Etwas, was ich den AHV-Argumentatoren (meine Kinder, deine AHV...) schon seit Jahren immer wieder klar zu machen versuche. Dieses Umverteilen ist ein Schneeballsystem, das zum Scheitern verurteilt ist. Darum bastelt man auch schon seit Dekaden an den Revisionen herum. Ziemlich erfolglos.
    • sowhat 10.12.2019 07:14
      Highlight Highlight Das hat eben keine Nachhaltigkeit. Einerseits weil gespartes Geld angelegt werden muss, was in der heutigen Zeit eher nix bringt. Andererseits, weil man mit diesem System der wirtschaftlichen Entwicklung auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.
    • El Vals del Obrero 10.12.2019 09:27
      Highlight Highlight Damit ist die Rente dafür nicht mehr inflationssicher. Irgendeine grössere Krise und all das was man während Jahrzehnten auf die Seite legte ist weg.

      Deshalb finde ich den Mischweg am besten (z.B. AHV und Pensionskasse). So gibt es eine gewisse Risikoverteilung bezüglich demografischen und ökonomischen Gefahren.
    • Antinatalist 10.12.2019 12:28
      Highlight Highlight @sowhat: Inwiefern ist denn das Umlageverfahren nachhaltig?! Bin gespannt.
  • Felix Meyer 10.12.2019 00:30
    Highlight Highlight Im 18. Jahrhundert fuhr die Eisenbahn noch nicht mit Kohle, sondern bestenfalls mit Pferdekraft. Die ersten brauchbaren Dampfloks kamen erst Anfang des 19. Jahrhunderts (die erste Eisenbahn in Frankreich gemäss Wikipedia 1827).
  • schoggihaas 09.12.2019 22:10
    Highlight Highlight sie müssen einfach bis am 28.12 eine lösung haben ... denn dann fahre ich mit dem zug nach portugal

    suscht chlöpfts
    • victoriaaaaa 10.12.2019 05:36
      Highlight Highlight schön reist du nicht mit dem Flugzeug👍🏻😊, aber selbst wenn - wenn es chlöpft, dann bringt das auch keinem was😖
    • bebby 10.12.2019 21:37
      Highlight Highlight Selbst der Flug könnte ein Problem werden - falls über Frankreich geflogen werden muss.
      Deshalb ist Autofahren in Frankreich so beliebt, da ist man auf niemanden angewiesen.
      Aber ich denke, bis Weihnachten ist das gegessen, Macron wird ja seine Weihnachtsrede in Ruhe halten wollen. Solange steht der das nicht durch.
  • Purscht 09.12.2019 21:39
    Highlight Highlight Wie stehen denn die Franzosen zu den Streiks? Jemand der nicht von diesen Privilegien profitiert, müsste doch die Reform unterstützen.
    • Stamix 10.12.2019 05:10
      Highlight Highlight ja, viele haben es satt. ist ja nicht nur so, dass jene protestieren und andere arbeiten, sondern arbeitende werden massiv beeinträchtigt. bei den e-trottis bspw. wurden auch die QR-codes abgekratzt, damit nicht mal diese funktionieren... aber zum Schluss ist jede Familie betroffen - auf der einen wie anderen Seite.
    • MarGo 10.12.2019 13:09
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch... Es muss doch unzählige Berufsgruppen geben, die von der Reform profitieren würden. Wo bleibt deren Stimme?
  • Sir Konterbier 09.12.2019 21:29
    Highlight Highlight In einer direkten Demokratie stimmte man jetzt einfach darüber ab... Oder stelle ich mir das zu einfach vor?
    • Martel 09.12.2019 21:48
      Highlight Highlight Auch ein klares Volksvotum würden diese streikenden Idioten nicht akzeptieren.
  • chnächt mit schnouz 09.12.2019 21:26
    Highlight Highlight zug und co automatisieren und es dann so weit treiben, dass fahrerlos die wichtigsten strecken von a nach b bedient werden könnnen. so streiken die franzosen zwar munter weiter aber ein mindestbetrieb für angewiesene ist gewährleistet.
  • Panna cotta 09.12.2019 21:05
    Highlight Highlight Sie spinnen, die Gallier.
  • PC Principal 09.12.2019 20:46
    Highlight Highlight Im Wahlkampf übertrumpften sich alle Kandidaten damit, wer die grössten Veränderungen anstrebt. Die Franzosen wählten schliesslich Macron, weil er die konkretesten und detailliertesten Reformpläne darlegte. Und sobald er seine Wahlversprechen umsetzen will, legen sie das ganze Land lahm, um das zu verhindern.
    • Antinatalist 10.12.2019 01:04
      Highlight Highlight Hat doch genau dieselbe "Essence" wie jene der Klimapinocchios. Die stellen sich gleichermassen quer gegen allgemein positive Veränderungen, die nachhaltig und zu Gunsten der Umwelt wären, weil sie bedroht sehen, an Wohlstand einzubüssen. Die Streikenden in Frankreich sind aus dem gleichen Holz geschnitzt.
    • victoriaaaaa 10.12.2019 05:34
      Highlight Highlight Stimmt sxhonirgendwie, nur nuss man bedenken, dass macron (vei weitem nicht) mit 100% gewählt wurde, vermutlich sibd also die Leute auf der Strasse nicht diejenigen, die diese Macron-Reformen wollten...
    • Liselote Meier 10.12.2019 12:52
      Highlight Highlight Na so ist die Wahl aber nicht abgelaufen. Im 1. Wahlgang erhielt Macron 24,0% für seine Politik.

      Im 2. Wahlgang hiess es Macron oder Le Pen. Bei der Wahl ging es um Liberal oder Reaktionär und nicht um das Programm von Macron, dafür hat er keine Mehrheit im Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 09.12.2019 20:38
    Highlight Highlight Ein Land das es hinter sich hat.

    Eine Lösung in Sicht?

    Die einzige die ich mir vorstellen kann ist mit einem Reset & Boot à la 1789 zu vergleichen, in der erst mal alle Absolventen der ENA zum Schafott geführt werden, danach sind die Reichen und die obersten Gewerkschafter dran, das wird ganz Europa herunterziehen.
  • Antinatalist 09.12.2019 20:35
    Highlight Highlight Rentensystem-Ranking: Knapp vor Deutschland auf Platz 12 liegt dieses Jahr die Schweiz, sie hat aber gegenüber dem Vorjahr sogar 0,9 Punkte verloren. Die Eidgenossen sind eines der reichsten Länder der Welt, ihr Rentensystem erreicht aber nur 58 von 100 möglichen Punkten bei der Angemessenheit seiner Zahlungen. Pluspunkte gibt es dafür für das ausgeklügelte System der privaten Vorsorge – für die, die es sich leisten können.

    Ja, für die, die es sich leisten können...
  • Antinatalist 09.12.2019 20:28
    Highlight Highlight Was für ein Absurdistan, dieses Frankreich. Im Prinzip würde ich an Macrons Stelle per sofort Tür und Tor für Zuwanderer öffnen. Wer arbeiten will, kann die Stelle fast bedingungslos haben, ob bei RATP, SNCF oder wo auch immer. Einzige Bedingung: Sie müssen die "Euro für Euro"-Rente akzeptieren. Die Streikenden können dann weiter streiken und ihren gesamten Wohlstand auf's Spiel setzen.

    Extrawürste sind ein Affront sondergleichen. Egal aus welchem Jahrhundert die stammen. Solch ähnliche Sonderprivilegien gibt's auch hier. Gehören auch abgeschafft.
    • michiOW 09.12.2019 23:53
      Highlight Highlight Naja aber bei den französischen Gesetzen kann man kaum jemanden feuern...
    • Antinatalist 10.12.2019 00:41
      Highlight Highlight Zugegeben, ich kenne mich mit den französischen Gesetzen nicht wirklich aus.

      Aber wenn der Arbeitsplatz danach andersweitig belegt ist... Dann, so vermute ich, werden viele ganz schnell an ihren Arbeitsplatz zurückkehren und das Streiken bleiben lassen. Ein Versuch wär's wert.

      Aber vielleicht gehen auch bald alle Rentenbenachteiligten streiken, damit auch sie mit 52 in Rente gehen können und/oder 1000 Euro mehr erhalten. Wer weiss?!
    • Auric 10.12.2019 06:48
      Highlight Highlight die Zuwanderer in Frankreich wollen aber nicht arbeiten, die wollen es sich im Sozialsystem bequem machen.
  • Frechsteiner 09.12.2019 20:26
    Highlight Highlight Die spinnen doch!

    Der Macron wurde doch gewählt und wenn der seine Pläne umsetzen will, kann man doch nicht einfach "Non" sagen.

    Vor allem scheinen mir diese Forderungen der Privilegierten viel zu stark.
    Da haben es wir doch noch recht schön in der Schweiz.

    Kommentar ist wohl eher hässig, aber das macht mich dieser Streik und der persönlich verbundene Mehraufwand auch.

    Und das soll die grande nations sein?
  • Chrigi-B 09.12.2019 20:23
    Highlight Highlight Rien ne va plus - Frankreich seit jeher....
  • fools garden 09.12.2019 20:08
    Highlight Highlight Frankreich ist schon lange nicht mehr regierbar, es spielt auch gar keine Rolle wer President ist. Durch das komplizierte Wahlsystem hat dieser im besten Falle 25% der Bevölkerung hinter sich.

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