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epa07680337 (FILE) - A man walks past by the British headquarters of the German Deutsche Bank in London, Britain, 30 September 2016 (reissued 28 June 2019). According to reports from 28 June 2019, German bank Deutsche Bank in considering to cut some 15,000 to 20,000 jobs globally, which would equal about 15 percent of the employees.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA *** Local Caption *** 55157953

Ein Mann im britischen Hauptsitz der Deutschen Bank. Bild: EPA

So hoch ist die Abfindung der Deutsche-Bank-Vorstände

Drei Vorstände müssen bei der Deutschen Bank zum Ende des Monats gehen. Wie viel Geld ihr Abgang die Deutsche Bank kostet.



Ein Artikel von

T-Online

Am Sonntag wurde die Stellenstreichung beschlossen, nun wird sie bereits umgesetzt: Bei der Deutschen Bank haben viele Investmentbanker in New York und in London ihre Kündigung erhalten. Auch den Vorstand stellt das Institut neu auf, drei Vorstände müssen zum 31. Juli gehen: Investmentbankchef und Konzernvize Garth Ritchie, Privatkundenchef Frank Strauss und Regulierungsvorstand Sylvie Matherat. Die Abfindung, die sie erhalten, soll in Millionenhöhe liegen.

26 Millionen Euro für Ritchie, Matherat und Strauss

Wie das «Handelsblatt» herausgefunden haben will, erhalten sie insgesamt etwa 26 Millionen Euro: Ritchie würde demnach elf Millionen Euro erhalten, Matherat neun Millionen und Strauss sechs Millionen.

Die Höhe von Abfindungen für scheidende Vorstände der Deutschen Bank richten sich nach festen Regelungen: «Für die Ermittlung der Höhe der Abfindung sind die Umstände der vorzeitigen Beendigung des Anstellungsvertrages sowie die Dauer der bisherigen Vorstandstätigkeit zu berücksichtigen», heisst es im Geschäftsbericht 2018 des Geldinstituts. Und weiter: «Die Abfindung beträgt in der Regel zwei Jahresvergütungen und ist auf die Vergütungsansprüche für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages beschränkt.» Für die Berechnung der Abfindung werde auf die Jahresvergütung des abgelaufenen Geschäftsjahres und gegebenenfalls auch auf die voraussichtliche Jahresvergütung für das laufende Geschäftsjahr abgestellt. Mögliche Karenzentschädigungen sind in den Summen enthalten.

Der Abgang von Garth Ritchie stand bereits vor dem geplanten Kahlschlag im Investmentbanking der Deutschen Bank fest. Bekannt war auch, dass die Jobs von Sylvie Matherat und Frank Strauss auf der Kippe stehen. Ritchie und Matherat hatten auf der Hauptversammlung im Mai das schlechteste Abstimmungsergebnis eingefahren: Beide Manager wurden mit gut 61 Prozent der Stimmen entlastet.

Deutsche Bank streicht 18'000 Stellen

Die Deutsche Bank baut radikal um und streicht bis Ende 2022 weltweit 18'000 Stellen. Ende März 2019 arbeiteten bei der Bank weltweit knapp 91'500 Beschäftigte in Vollzeit. Davon waren rund 41'500 in Deutschland angestellt.

Seit Jahren hat das Geldinstitut zu kämpfen. Auch wenn es im vergangenen Jahr seinen ersten Jahresgewinn seit 2014 erwirtschaftete, ist die Deutsche Bank noch nicht aus der Krise raus, wie das erste Quartal des laufenden Jahres zeigte: Die Deutsche Bank verdiente in den drei Monaten gerade einmal 201 Millionen Euro, während die US-Konkurrenz Milliardengewinne einfuhr. Für das Gesamtjahr 2019 drohen der Deutschen Bank erneut tiefrote Zahlen.

(cch/t-online.de)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avenarius 10.07.2019 11:30
    Highlight Highlight 26 Mio. Euro für's Verkacken?? Die Bank nicht korrekt geführt, keine intelligente Strategie entworfen, nicht auf die Mitarbeiter Rücksicht genommen, kein Talent für's Geschäft gezeigt - ergibt für diese 3 Looser - 26 Mio. Euro!
    Kein Wunder, mag man diese Gauner nicht.
  • Dagobart 10.07.2019 07:17
    Highlight Highlight „erhalten sie insgesamt etwa 26 Millionen Euro“ !

    Wie kommt man zu Geld ?

    3 Varianten :
    1 Man kriegts geschenkt .
    2 Man klaut es .
    3 Man verdient es .

    Welche der 3 Varianten trifft zu ?
    1 ? Von wem ?
  • Chrigu BE 10.07.2019 00:05
    Highlight Highlight Möchte nur mal sagen, dass die Schweiz die Königsdisziplin im wirtschaftlichen Liberalismus belegt. Die USA in Europa sozusagen... Nur damit hier kein Fingerpointing entsteht...
    • Chrigu BE 10.07.2019 00:17
      Highlight Highlight PS: den Titel "die USA in Europa" habe nicht Ich mir ausgedacht, der würde mir als Eindruck aus einem anderen Land zugetragen. Auf Nachfrage bestätigten das Weitere auch aus wieder anderen Ländern. Bedenklich. Mindestens: bedenkenswert.
    • Avenarius 10.07.2019 11:35
      Highlight Highlight Nun Chrigu aus Bern
      Lesen Sie mal Bücher über die Finanzkrise von 2008. Es zeigt ganz deutlich wie und wo der ganze Mist startet und wie blind Finanziers, Politiker und Angestellte in Amerika waren. Ja, viele Banken sind Gauner. Seit den 80ern hat die Gier nach Geld immer zugenommen. Ich für meine Seite, gebe mein Geld nur einer Bank, die von Frauen geführt wird.
      Ich denke, in Europa ist die CH, das Land mit den wenigst gefährlichen Gauner im Bankwesen.
  • banda69 09.07.2019 23:12
    Highlight Highlight Und die SVP so:

    Ihr Neider. Was jammert Ihr so. Das sind Führungskräfte. Spitzenmanager. Die tragen Risiko. Die haben das verdient.
  • Der Rückbauer 09.07.2019 21:28
    Highlight Highlight Mich würde auch interessieren, wie viel die im Maschinenraum erhalten, damit ich das Verhältnis zur "Elite" rechnen kann. Ja, die heissen jetzt "Elite", die bestimmen, ob wir warm und kalt enteignet werden und ob Bargeld abgeschafft werden muss, damit sie zu unserer Sicherheit die totale Kontrolle über uns ausüben können.
  • FrancoL 09.07.2019 20:20
    Highlight Highlight Wenn die entlassenen Angestellten nach dem Modus der Vorstandsmitglieder entschädigt werden, dann kann es aber für die DB ganz schön teuer werden.
    • loquito 09.07.2019 20:37
      Highlight Highlight Hahaha, der war gut. Die Angestellten, entschädigt... Sry ich krümm mich grad und kann nicht mehr...
    • mukeleven 09.07.2019 21:05
      Highlight Highlight nur wissen wir leider alle, dass der normale od auch der mittlerer kader-mitarbeiter keinen goldenen fallschirme erhält. die erhalten noch 3 monats-saläre (frueher waren es 6), zwei stunden beim berufsberater und einen halben tag bei einem personal-coach und dann gibts einen feuchten handschlag vom HR und das wars dann auch.
    • FrancoL 09.07.2019 22:01
      Highlight Highlight Müsst Ihr mir wirklich die Illusion nehmen?
  • Vergugt 09.07.2019 19:55
    Highlight Highlight 🤮
  • G. 09.07.2019 19:51
    Highlight Highlight Abfindung in Millionenhöhe für das Spitzenkader.... Entlassungen ohne Abfindung für das gemeine Fussvolk....

    Verwundert das irgendjemanden?

    Mal abgesehen von einem Lebensverlust, sind wir ja nicht wirklich weiter als es noch Könige und Kaiser gab....

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