Macht Margaret Qualley etwa OnlyFans für Fussfetischisten?
Normalerweise versteht man unter einem Halbschuh ja etwas ganz Anderes. Einen halbhohen Schuh eben. Chanel hat das jetzt flugs umdefiniert und sich gedacht, dass man ja auch einfach mal die Hälfte des Schuhs weglassen könne. Und so ging die Schauspielerin Margaret Qualley an der Premiere des Postapokalypse-Dramas «The Dog Stars» (starring a dog und Jacob Elordi) in London eben nur mit einem Luxus-Fersenschutz über den weissen Teppich und sonst nichts.
Weite Teile des promifixierten Internets fielen in Ohnmacht. Erstens: wegen Fussfetischismus, für den man sonst auf OnlyFans bezahlen muss. Zweitens: wegen Jack Antonoff.
Zu erstens muss man erklären, dass Margaret Qualley, Tochter der Andie MacDowell («Four Weddings and a Funeral»), mit einer ganz bestimmten Rolle in Quentin Tarantinos «Once Upon a Time in … Hollywood» weltberühmt wurde. Sie spielte da die Autostöpplerin Pussycat, die zur hochkriminellen Manson-Family gehört und mit ihren nackten Füssen sehr attraktiv in Brad Pitts Auto herumturnt.
Weil? Weil Quentin Tarantino ein bekennender Fussfetischist ist und in jedem seiner Filme mindestens eine Szene mit nackten Frauenfüssen braucht. In «Once Upon a Time …» hat er sich gleich zwei gegönnt, neben Margaret Qualley darf Margot Robbie auch noch ihre Füsse zeigen. Und jetzt also DIESER Auftritt von Qualley, Kreisch!!!
Zweitens: Qualleys Füsse werden als «Revenge Feet» gedeutet. Weil sie damit ihrem Ex-Mann Jack Antonoff in aller Öffentlichkeit ihre abgrundtiefe Sexyness entgegenhalte. Ach, das Internet. Aber Antonoff hätte etwas Revenge schon verdient, er ist ein echter Beziehungs-Schlufi.
Der Mann, der einer der erfolgreichsten und interessantesten Musikproduzenten der Welt ist (er produzierte 11 der 12 Alben von Taylor Swift, die letzten beiden von Sabrina Carpenter, vieles von Lorde, Lana del Rey und so weiter), war schon mit Scarlett Johansson zusammen. Dann länger mit Lena Dunham, die er gerne mit jungem Gesangsnachwuchs betrog, und als Qualley eines Tages als gute Freundin von Dunham auftauchte, beschloss er, die eine gegen die andere einzutauschen. Irgendein deutsches Model (nein, nicht Heidi Klum) soll es auch noch irgendwann gegeben haben.
Wenige Tage vor der Hundestern-Premiere wurde das Ehe-Aus von Quantonoff verkündet. Angeblich in gegenseitigem Einverständnis. Aber hätte es Qualley dann nötig gehabt, den Ex so abzustreifen wie die Hälfte ihres Schuhs? Zudem bleiben dank Chanel die Ferse und damit auch die ganze Margaret Qualley – metaphorisch betrachtet – vor hinterhältigen Angriffen des Ex geschützt. Oder ist alles ganz anders gemeint? Es lebe die Interpretationsfreiheit!
(sme)
