Königs-Stiefsohn Marius Borg Høiby sucht nach Job – trotz Fussfessel
Vor Kurzem präsentierte sich Marius Borg Høiby, Stiefsohn des norwegischen Königs Haakon, beim Staatsbegräbnis von König Harald der Öffentlichkeit. Einen Tag danach wurde seine Berufung bewilligt und kurz darauf abermals sein Anwaltsteam gewechselt. Nun will er bis zum Prozess im Februar 2027 wohl nicht untätig im Gut Skaugum von Königin Mette-Marit und König Haakon herumsitzen, sondern beruflich weiterkommen. Dafür sucht er einen Job.
«Er ist motiviert, mit der Arbeit zu beginnen, und möchte diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu erhalten», erklärte der neue Anwalt Alexander Greaker gegenüber Dagbladet und wies darauf hin, dass dies dank der derzeitigen Auflagen möglich sei. Davor liess das Anwaltsteam aber auch verlauten, dass sie die Möglichkeit haben, «eine neue Strategie zu entwickeln». Das plötzliche Interesse an einer Stelle könnte demnach auch daher rühren und zur Strategie gehören.
Bisherige berufliche Laufbahn
Es stellt sich nun die Frage, in welchem Bereich der 29-Jährige genau durchstarten soll, denn bislang hat er noch keine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen. Nach seinem Schulabschluss 2016 zog er für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften am Santa Monica College nach Kalifornien. Nur wenige Monate nach dem Start brach er es ab.
Danach arbeitet er als Praktikant beim bekannten New Yorker Trend- und Modemagazin «Paper Magazine» wie auch beim Luxusmagazin «Tempus» in London, schreibt der Blick. In Norwegen war er danach im Marketing- und PR-Bereich tätig und danach mehrere Jahre als Mechaniker in einer Motorradwerkstatt. Da er für letzteres eine grosse Leidenschaft entwickelt hat, wäre eine Arbeit in diesem Bereich wahrscheinlich.
Dann findet das Berufungsverfahren statt
Marius Borg Høiby darf seit Juli 2026 seine U-Haft auf dem Anwesen seiner Eltern mit einer Fussfessel absitzen. Davor wurde er vom Osloer Bezirksgericht unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und Gewalt gegen eine frühere Partnerin zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Das Berufungsverfahren gegen Marius Borg Høiby soll am 9. Februar 2027 stattfinden.
(kek)
