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Fall Marius Borg Høiby wird in Norwegen neu aufgerollt

Berufung zugelassen: Der Fall Marius Borg Høiby wird neu aufgerollt

10.09.2026, 11:0010.09.2026, 11:32

Der Fall Marius Borg Høiby wird neu verhandelt. Nach dem Urteil gegen den Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit hat ein Gericht dessen Berufung zugelassen. «Das Berufungsgericht wird umgehend mit den Vorbereitungen für das Verfahren beginnen», hiess es in einer Pressemitteilung. «Ein Termin für die Berufungsverhandlung steht vorläufig nicht fest.»

FILE -This court sketch by Ane Hem shows the defendant Marius Borg Hoiby in the witness box during his trial in Oslo, Norway, Feb. 5, 2026. (Ane Hem/NTB Scanpix via AP, File)
Trial against Marius Borg ...
Eine Gerichtszeichnung von Marius Borg Høiby.Bild: keystone

Høibys Verteidiger Petar Sekulic sagte dem Fernsehsender NRK, er habe die Entscheidung erwartet und sei zufrieden.

Høiby war im Juni wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häuslicher Gewalt und einer ganzen Reihe weiterer Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gegen die Verurteilung wegen der beiden Vergewaltigungen sowie der Misshandlung einer Ex-Freundin hatte der 29-Jährige Berufung eingelegt. Ein Berufungsprozess könnte im kommenden Jahr stattfinden.

Momentan befindet sich Høiby in Untersuchungshaft, diese verbringt er aber mit elektronischer Fussfessel im Zuhause der norwegischen Königsfamilie, Gut Skaugum. Nach dem Tod seines Zieh-Opas, des norwegischen Königs Harald V., vor knapp zwei Wochen hatte er mehrfach Ausgang bekommen. Auch an dem Begräbnis des Monarchen am Mittwoch durfte er teilnehmen. (dab/sda/dpa)

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