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Rapper Haftbefehl kündigt Pause an: «Ich kämpfe jeden Tag»

Rapper Haftbefehl kündigt Pause an: «Ich kämpfe jeden Tag»

21.06.2026, 21:0921.06.2026, 21:09
Aykut Anhan, aka Haftbefehl, of Germany performs during the Openair Frauenfeld music festival on Friday, July 8, 2016, in Frauenfeld, Switzerland. The 22th Openair Frauenfeld takes place from 7 to 9 J ...
Was sich in der Netflix-Doku angekündigt hat, tritt jetzt ein: Haftbefehl muss kürzer treten.Bild: KEYSTONE

Rapper Haftbefehl hat aus gesundheitlichen Gründen eine Auftrittspause angekündigt. «Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten», schrieb der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heisst, in einem Instagram-Beitrag.

Es falle ihm nicht leicht, dies öffentlich zu machen, schrieb der 40-Jährige («Chabos wissen, wer der Babo ist»). «Meine lieben Leute, viele von euch haben die Doku gesehen und wissen, dass ich seit längerer Zeit mit gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen habe», hiess es weiter. Die «grosse Aufmerksamkeit» danach und «der ganze Rummel» hätten ihn zusätzlich belastet. «Deshalb brauche ich jetzt Ruhe und Zeit, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen.» Nähere Details zu seinem gesundheitlichen Zustand nannte der Rapper nicht.

Netflix-Doku zeigte Drogensucht

Die im vergangenen Jahr erschienene und teils sehr emotionale Netflix-Doku «Babo – Die Haftbefehl-Story» zeigte den Offenbacher im Umgang mit seiner Drogensucht und seinem Kokainkonsum. Auch die Folgen werden thematisiert: Nach einer Überdosis musste Haftbefehl wiederbelebt werden. Ob seine derzeitigen gesundheitlichen Probleme mit Drogen zusammenhängen, geht aus dem Beitrag nicht hervor.

«Ich kämpfe jeden Tag darum, wieder auf die Beine zu kommen, und hoffe, dass ihr Verständnis für meine Situation habt», schrieb er nun auf Instagram. Für Unterstützung, Geduld und Respekt bedankte er sich ausdrücklich und signierte seinen Beitrag mit den Worten: «Euer Aykut». (sda/dpa)

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12 Kommentare
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Wie steht ihr zu «Situationships»?
Wie steht ihr zu «Situationships», also irgendwas zwischen Freundschaft und Beziehung? Ich merke in meinem Umfeld (und ehrlich gesagt auch bei mir selbst), dass klassische Beziehungen irgendwie seltener werden. Stattdessen gibt es immer mehr so Zwischendinger: Man trifft sich regelmässig, schreibt viel, verbringt Zeit zusammen, hat vielleicht auch etwas Körperliches – aber niemand spricht klar aus, was es eigentlich ist. Es gibt keine Labels, keine klare Richtung, oft nicht mal ein Gespräch darüber.
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