Eine Luxusmarke fällt im Gesichtscreme-Test durch – im Gegensatz zu günstigen Produkten
Das deutsche Öko-Test-Magazin hat sich des Themas Gesichtscreme angenommen, der Beobachter hat dies als Anlass genommen, die Ergebnisse auf die Schweiz zu übertragen.
Die Resultate zeigen: Vor allem teure Marken schwächeln, während billigere Produkte zum Teil sehr gut abschneiden.
Insgesamt hat das Magazin 32 verschiedene Gesichtscremes getestet, mit zum Teil grossen Unterschieden. Immerhin: 12 der getesteten Cremes schneiden mit der Note «sehr gut» ab, einige fallen aber auch durch.
So schnitten die Cremes, die auch in der Schweiz erhältlich sind, ab:
- Alverde Gesichtscreme Bio-Wildrose von Manor (Note: sehr gut, Preis: 3.95 Franken pro 50 Milliliter)
- Martina Gebhardt Happy Aging Cream von Galaxus (Note: sehr gut, Preis: 23.90 Franken)
- Weleda nährende Tagespflege von Galaxus (Note: sehr gut, Preis: 14.50 Franken)
- Rainbow Aloe Vera Reichhaltige Creme (Note: sehr gut, Preis: 10.75 Franken)
- Cien Tagespflege reichhaltig LSF 15 von Lidl (Note: sehr gut, Preis: 1.99 Franken)
- Nivea reichhaltige Tagespflege von Galaxus (Note: sehr gut, Preis: 7.40 Franken)
- Florena 24h reichhaltige Pflege Sheabutter und Arganöl von Galaxus (Note: sehr gut, Preis: 9.65 Franken)
- Junglück Hyaluron Creme reichhaltig von Junglück (Note: sehr gut, Preis: 43.90 Franken)
- Kiehl's Ultra Facial Cream von Kiehl's (Note: mangelhaft, Preis: 34.40 Franken)
- Lancôme Nutrix Face Cream von Galaxus (Note: ungenügend, Preis: 24.90 Franken)
Ein Blick auf die Liste zeigt: Günstig ist häufig auch gut. Denn am besten abgeschnitten hat die Alverde Gesichtscreme Bio-Wildrose, die bei Manor erhältlich ist und nur 3.95 Franken pro 50 Milliliter kostet. Beim Test wurden denn auch keine bedenklichen Inhaltsstoffe gefunden.
Im Gegensatz zu den beiden teuren Cremes, die im Test am schlechtesten abgeschnitten haben. Sowohl bei der Kiehl’s Ultra Facial Cream als auch bei der Lancôme Nutrix Face Cream wurden fragwürdige Inhaltsstoffe gefunden. Die Gesichtscreme der Luxusmarke landet daher auf dem letzten Platz und kriegt das Prädikat «ungenügend».
(ome)
