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Eisbär in Spitzbergen wegen Gefahr für Reisegruppe erschossen

Einsamer Eisbär Ursus maritimus bei der Jagd auf dem Packeis, wobei er den Geruch seiner Beute im Arktischen Ozean entlang der Küste von Spitzbergen, Norwegen, aufnimmt, Europa Lone polar bear Ursus m ...
Ein Eisbär bei der Jagd auf dem Packeis entlang der Küste von Spitzbergen.Bild: imago images

Eisbär in Spitzbergen wegen Gefahr für Reisegruppe erschossen

Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen ist ein Eisbär erschossen worden. Er habe versucht, in die Hütte einer privaten Reisegruppe zu gelangen, hiess es in einer Mitteilung der Behörden.
02.07.2026, 12:3202.07.2026, 12:32

Verletzt worden sei niemand. Der tote Eisbär sei zu Untersuchungen in den Hauptort von Spitzbergen, Longyearbyen, gebracht worden.

Spitzbergen gehört zu Norwegen, liegt aber hunderte Kilometer weiter nördlich am Nordpolarmeer. Forschern zufolge gibt es geschätzt 2'300 bis 4'100 Eisbären in der gesamten Barentsseeregion, die sich bis nach Russland erstreckt. Etwa die Hälfte davon hält sich demnach grosse Teile des Jahres auf und rund um Spitzbergen auf.

Begegnungen mit den Tieren können lebensgefährlich sein, allerdings nähern sie sich nur selten bewohnten Gebieten. Der oberste Beamte von Spitzbergen empfiehlt, eine Schusswaffe bei sich zu tragen, wenn man sich ausserhalb von Longyearbyen aufhält. (sda/dpa)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hadock50
02.07.2026 12:55registriert Juli 2020
Muss man wirklich als reisegruppe jeden winkel der Erde bereisen?

Die Tiere haben auch ein anrecht zu leben.
😓
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Junkrat
02.07.2026 13:31registriert März 2019
"Verletzt worden sei niemand."

Der Eisbär würde das wohl anders sehen.
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DasWölfchen
02.07.2026 12:43registriert April 2023
Die Bewohner der Kälte sind arg in Bedrängnis. Ihr Lebensraum schwindet und so müssen sie sich neue Futterquellen suchen. Wenn sie die bei Menschen vermuten, dann ist es für den Bären meistens sein Ende.
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