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Wakkerpreis 2020: Stadt Baden für Lebensqualität im öffentlichen Raum geehrt



Der Wakkerpreis 2020 geht nach Baden

Die Stadt Baden AG wird vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis 2020 ausgezeichnet. Die verkehrsgeplagte Zentrumsstadt habe mit klugen Investitionen in öffentliche Freiräume Lebensqualität zurückgewonnen, hiesst es in der Begründung.

Die Stadt Baden könne die nationale und kantonale Verkehrsplanung nur sehr beschränkt beeinflussen. Sie habe ob der Verkehrsbelastung jedoch nicht resigniert, sondern ein eigenes, starkes Bewusstsein für den Wert ihrer öffentlichen Freiräume entwickelt, schreibt der Schweizer Heimatschutz in einer Mitteilung vom Dienstag

Über viele Jahre hinweg hat Baden laut der Organisation seither konstant und beharrlich in die Aufwertung der Plätze und Strassenräume investiert. Der innere Stadtkern ist heute vom Auto befreit, Strassen und Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität machen das Zentrum lebenswert, historische Garten- und Parkanlagen werden sorgsam gepflegt und in den Entwicklungsgebieten entstehen neue öffentliche Freiräume.

DER SCHWEIZER HEIMATSCHUTZ ZEICHNET DIE STADT BADEN (AG) MIT DEM WAKKERPREIS 2020 AUS. AUS DIESEM ANLASS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Eine gedeckte Holzbruecke ueber der Limmat und die Altsdadt von Baden, fotografiert am 30. September 2019 in Baden. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Die Altstadt zwischen Schlossbergplatz und Schulhausplatz hat sich gemäss Heimatschutz zum lebendigen Arbeits-, Einkaufs- und Wohnort gewandelt. Die sicht- und erlebbaren Qualitäten seien das Resultat einer vorausschauenden Politik, einer kontinuierlichen Planung und dem Willen der Stimmberechtigen, Geld zu sprechen für eine attraktive Innenstadt.

Freiräume im Gegenzug zu Verdichtung

Das Engagement der Stadt Baden für die öffentlichen Freiräume zeigt sich ebenso im respektvollen Umgang mit ihren historischen Gärten und Parks. Die kontinuierliche Pflege nach gartendenkmalpflegerischen Vorgaben sorgt für deren langfristigen Unterhalt und sichert ein wichtiges Stück Stadtgeschichte.

Mit dem 2003 eröffneten Trafoplatz und dem geplanten Brown-Boveri-Platz macht die Stadt nach Ansicht des Schweizer Heimatschutzes deutlich, dass eine qualitätsvolle Verdichtung nur gelingen kann, wenn die Bevölkerung im Gegenzug hochwertige Freiräume erhält.

Das Bekenntnis der Stadt, in Entwicklungsarealen auch dort zu investieren, wo nicht in erster Linie zusätzliche gewinnbringende Nutzflächen zu erwarten sind, ist vorbildlich für Siedlungsentwicklungen in der ganzen Schweiz, heisst es in der Begründung weiter.

Die offizielle Preisübergabe findet am 27. Juni im Rahmen einer öffentlichen Feier in Baden statt. (aeg/sda)

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