Schweiz
Arbeitswelt

Bundesrat will bessere Arbeitsrechte für Menschen mit Behinderungen

Bundesrat will bessere Arbeitsrechte für Menschen mit Behinderungen

08.12.2023, 11:3208.12.2023, 11:32

Arbeitgebende sollen Online-Dienstleistungen künftig barrierefrei anbieten müssen und Mitarbeitenden mit Behinderungen flexiblere Arbeitszeiten ermöglichen. Zudem sollen die Gebärdensprachen anerkannt werden. Der Bundesrat hat dazu eine Vorlage präsentiert.

Rollstuhl Mann Symbolbild
Menschen mit Behinderungen sollen künftig flexibler arbeiten können.Bild: shutterstock

Er schickte am Freitag eine Teilrevision des Behindertengleichstellungsgesetzes in die Vernehmlassung. Die Vorlage soll Menschen mit Behinderungen im Erwerbsleben und beim Zugang zu Dienstleistungen besser vor Diskriminierungen schützen, wie es hiess.

Der Vorentwurf trägt den sprachlich-kulturellen Anliegen der Gehörlosen mit einem eigenen Abschnitt zur Anerkennung und Förderung der Gebärdensprachen Rechnung. Der Bundesrat hat ebenfalls vier Schwerpunktprogramme in den Bereichen Arbeit, Dienstleistungen, Wohnen und Partizipation beschlossen und stellt hierfür zusätzliche Mittel im Umfang von jährlich 500'000 Franken zur Verfügung. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Neue Zahlen zu den Bilateralen III: Die Hürde liegt höher als bisher gedacht
Die Hürde ist höher als gedacht: Wenn das Ständemehr verlangt wird, brauchen die Abkommen mit der EU laut neuer Berechnungen eine Mehrheit von gegen 58 Prozent. Sonst wird es knapp.
Der Kampf ist in vollem Gange. Mit Haken und Ösen wird im Bundeshaus darüber gestritten, nach welchen Regeln über die neuen Verträge mit der EU abgestimmt werden soll: Reicht es, wenn das Volk Ja sagt? Oder braucht es auch die Mehrheit der Kantone – das Ständemehr? Die Frage ist rechtlich und politisch umstritten. Klar ist, dass die Hürde bei einem doppelten Mehr höher liegt. Nur: wie viel höher?
Zur Story