Schweiz
Armee

Drei Armeeangehörige bei Lenzerheide GR von Lawine verschüttet

Drei Armeeangehörige bei Lenzerheide GR von Lawine verschüttet

03.02.2022, 17:1303.02.2022, 17:18

Bei Lenzerheide GR sind am Donnerstagnachmittag drei Gebirgsspezialisten der Armee von einer Lawine verschüttet worden. Einer von ihnen wurde schwer verletzt und ist in kritischem Zustand, wie die Armee schrieb. Die zwei anderen blieben unversehrt.

Die Gebirgsspezialisten waren am Vormittag auf der Lenzerheide-Seite des Urdenfürggli abseits der Skipisten beim Erstellen eines Schneeprofils von einer Lawine verschüttet worden.

Alle drei wurden von zivilen Kräften geborgen und von der Rega ins Spital geflogen. Einer der Verschütteten wurde beim Unglück schwer verletzt, er musste operiert werden. Sein Zustand ist kritisch. Die beiden anderen Armeeangehörigen blieben unverletzt, sie bleiben sicherheitshalber zur Beobachtung bis voraussichtlich morgen Freitag im Spital.

Bei den Verschütteten handelt es sich um Durchdiener des Gebirgsspezialisten Bereitschaftsdetachements der Armee. Sie waren für eine Messung zu Gunsten des Instituts für Schnee und Lawinenforschung (SLF) im Einsatz. Das Erstellen von Schneeprofilen, welche zur Beurteilung der Lawinengefahr benötigt werden, gehört zu den Kernaufgaben der Gebirgsspezialisten der Armee. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. (sda)

Update folgt ...

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Vornamen im Verlauf der Zeit – finde mit unserem Tool heraus, wie beliebt dein Name ist
Die Vornamen-Trends haben sich in den letzten 100 Jahren stark gewandelt. Wo in den 1930er Jahren noch Hans und Ruth die Charts anführten, wurden sie Mitte des Jahrhunderts von Peter und Sandra abgelöst und heute heissen Kinder eher Sofia und Noah. Unser Tool erlaubt einen Blick in die Geschichte der etwa 68'700 Vornamen der Schweiz.
Die Beliebtheit von Vornamen ist relativ. Was heutzutage als beliebter und weitverbreiteter Name gilt, hätte in den 1930er-Jahren eher als Ausnahme gegolten. Denn an die relative Beliebtheit von Hans und Ruth kommen die heutigen Spitzennamen Sofia und Noah nicht einmal annähernd ran.
Zur Story