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Gotthard-Nordportal-Stau schmilzt von 20 Kilometern auf 5 zusammen

Der Gotthard Ferien Reiseverkehr staut sich auf den Autobahn A2 in Richtung Sueden zwischen Goeschenen und Erstfeld auf bis zu 18 Km laenge am Samstag, 18. Juli 2026 in Amsteg. Zeitgleich Protestierte ...
Der Gotthard Ferien Reiseverkehr staut sich auf den Autobahn A2 in Richtung Sueden zwischen Goeschenen und Erstfeld.Bild: keystone

Gotthard-Nordportal-Stau schmilzt von 20 Kilometern auf 5 zusammen

18.07.2026, 21:1318.07.2026, 21:35

Nach einem 20-Kilometer-Stau am Samstagmorgen vor dem Gotthardnordportal und einer Wartezeit von bis zu drei Stunden hat sich die Situation am Abend in Richtung Süden wieder deutlich entspannt: Bis 21 Uhr schmolz die Blechlawine auf ein Viertel, also fünf Kilometer, zusammen, wie der TCS mitteilte. Dies nun bei einer Wartezeit von noch 50 Minuten.

Der Autoverkehr staute sich auf der Nordseite zwischen Altdorf und Göschenen im Kanton Uri auf mehreren Abschnitten. Reisenden empfahl der Touring Club Schweiz (TCS), das Gebiet weiträumig zu umfahren. Als Umleitung wird die Route via A13 San-Bernardino-Tunnel empfohlen. Weitere Alternativen sind die A9 über den Simplon und den Grossen St. Bernhard oder der Autoverlad am Lötschberg.

Richtung Norden betrug der Stau auf der A2 Chiasso Richtung Gotthard zwischen Quinto und Dosierstelle Airolo am Samstagvormittag 4 Kilometer. Der Zeitverlust belief sich auf bis zu 40 Minuten. Gegen 21 Uhr war der Weg wieder völlig frei.

Wegen der Sommerferien kommt es derzeit vor dem Gotthard-Nordportal Richtung Süden häufig zu Staus. Gerade auch, weil viele Reisende aus Deutschland und den Niederlanden durch die Schweiz fahren. (sda)

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Ich lebe in Luzern und bin wohl schon auf Tausenden Fotos von Menschen aus aller Welt zu sehen. Irgendwo im Hintergrund, während der eigentliche Fokus auf die Kapellbrücke, das Bergpanorama, das Löwendenkmal oder verzierte Fassaden gerichtet ist. Es ist schlicht nicht möglich, immer und überall anzuhalten oder aus dem Weg zu gehen, wenn Touristen ihre Ferienfotos schiessen. Das ist auch okay und mir ist bewusst, dass ich das Privileg habe, an einem wunderschönen Ort zu leben, den auch andere sehen und erleben sollen. Als Einheimische kennt man die Hotspots, die man Jahr für Jahr meidet. Doch allmählich wird es absurd.
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