Sparpotenzial vorhanden – so stark variieren Gebühren für Bankdienstleistungen
Die Schweizer Bankkundschaft verlässt sich bei zentralen Finanzdienstleistungen gerne ausschliesslich auf die eigene Hausbank. Die dafür bezahlten Gebühren variieren indes laut einer Analyse des Vergleichsdienstes moneyland.ch stark.
Dazu analysierte die Plattform ein Paket aus Privatkonto, Sparkonto, Kreditkarte, Kartenzahlung im Ausland sowie ein Säule-3a-Wertschriftenlösung. Die Bandbreite der jährlichen Gesamtkosten erstrecken sich dabei von rund 500 Franken bis knapp 1000 Franken.
Am günstigsten schnitt dabei die Migros Bank mit 491 Franken ab, gefolgt von der Zürcher Kantonalbank mit 597 Franken und der Bank Valiant mit 607 Franken. Am anderen Ende stehen die Luzerner Kantonalbank mit 794 Franken, Raiffeisen mit 821 Franken und am teuersten die UBS mit 964 Franken.
Besonders gross sei das Sparpotenzial zudem bei der Säule-3a-Aktienlösung: Ein Wechsel vom teuersten «Hausbank»-Angebot zum günstigsten Anbieter (True Wealth) bringe bis zu 740 Franken Ersparnis pro Jahr. Aber auch bei Kreditkarten und Sparkonten liege das Sparpotenzial bei 216 bzw. 180 Franken.
Zusätzlich zeigt die Auswertung, dass auch beim Online-Trading hohe Einsparungen möglich sind. Für das Profil «Gelegenheitsnutzer» mit einem Depot von 45'000 Franken und zwölf Transaktionen pro Jahr verlangt die Saxo Bank 68 Franken, während «Hausbanken» 345 bis 855 Franken berechnen. (pre/sda)
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