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Basel

Coronavirus: Novartis erlaubt Home-Office für immer

Vorreiter der Schweiz: Novartis erlaubt das Home-Office für immer.
Vorreiter der Schweiz: Novartis erlaubt das Home-Office für immer.Bild: keystone

Mitarbeiter von Novartis können für immer von zu Hause aus arbeiten – wenn sie wollen

Für die Mitarbeiter von Novartis gibt's neu Home-Office für immer. Für den Hauptsitz bedeutet das leerstehende Büroflächen. Doch Novartis hat schon einen Plan.
22.07.2020, 09:3222.07.2020, 12:48

Stell dir Folgendes vor: Wenn du willst, kannst du für immer von zuhause aus arbeiten. Du musst nie mehr ins Büro gehen. Ein Traum wird wahr, oder eher nicht? Der Pharmariese Novartis hat genau dies für seine Mitarbeiter entschieden.

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Novartis zählt zu den ersten Firmen in der Schweiz, die ihren Mitarbeitern das Home-Office für immer erlauben. Das gab Novartis-Chef Vas Narasimhan bei der Präsentation der Halbjahreszahlen bekannt. «Wir machen das Angebot, dass alle eigenverantwortlich wählen können, wie, wo und wann sie arbeiten wollen, um das beste Ergebnis zu erzielen», sagte Narasimhan gemäss Tages-Anzeiger.

Die Konsequenz: Leerstehende Bürofläche am Hauptsitz in Basel. Für einen konkreten Plan, was mit den freien Büroflächen geschehen soll, wäre es noch zu früh, sagte Narasimhan. «Im nächsten Jahr werden wir den Raumbedarf auf dem Campus anpassen», sagt er. Es liege nun an den Angestellten, die Chefinnen und Chefs zu informieren, ob sie künftig noch ins Büro kommen wollen oder nicht. «Dann sammeln wir Daten, wie der Campus noch genutzt wird», so der Novartis-CEO.

Die Situation ist noch nicht klar, auch weil in anderen Novartis-Standorten auf der ganzen Welt die Angestellten noch gar nicht ins Büro zurückdürfen – etwa weil das jeweilige Land sich noch im Lockdown befindet.

Novartis-Hauptsitz in Basel.
Der Novartis-Hauptsitz in Basel ist 20 Hektaren gross und bietet Platz für 13'000 Mitarbeitende.Bild: sda

Das Firmen-Gelände von Novartis in Basel ist einzigartig. Gemäss Narasimhan sollte es kein Problem sein, die Büroflächen weiterzuvermieten. Sie hat eine eigene Coop-Filiale, Restaurants und Fitnesscenter ausschliesslich für Mitarbeitende. Die leeren Flächen dürften an andere führende Firmen aus Forschung und Technologie vermietet werden. (cki)

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