Schweiz
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SR Technics streicht offenbar 400 Jobs in Zürich +++ Impfstoff schon Ende Jahr?



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Team watson
19:10
Mehr als 15 Millionen Corona-Infektionen weltweit
Die globale Verbreitung des Coronavirus hat sich zuletzt deutlich beschleunigt. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 15 Millionen bestätigte Infektionen, wie am Mittwoch aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorging. Ende Juni, also rund sechs Monate nach Beginn der Pandemie in China, war die Schwelle von 10 Millionen bekannten Infektionen erreicht worden. Seither hat sich die Pandemie vor allem in Nord- und Südamerika und in anderen Ländern wie Indien und Südafrika rasch ausgebreitet.

Weltweit sind laut Johns Hopkins bislang knapp 620'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das am schlimmsten betroffene Land waren die USA. Dort gab es mit knapp vier Millionen die meisten bestätigten Infektionen und mit mehr als 142 000 Opfern auch die meisten Corona-Todesfälle. Zuletzt vermeldeten vor allem Bundesstaaten im Süden und Westen des Landes Höchststände bei den Neuinfektionen. Experten zufolge ist die Pandemie dort inzwischen weitgehend ausser Kontrolle.
USA PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
Weltweit folgt an zweiter Stelle Brasilien, wo sich die Pandemie zuletzt ebenfalls rasant weiter ausbreitete. Dort gab es Johns Hopkins zufolge knapp 2,2 Millionen bekannte Infektionen und rund 81 000 Todesfälle. Die Zahl der Neuinfektion hat sich dort innerhalb eines Monats fast verdoppelt. (sda/dpa)
17:26
Schweiz erweitert Risikoliste auf 42 Länder – 6000 in Quarantäne
Die Schweiz hat wie angekündigt ihre Liste der Corona-Risikoländer erweitert. Neu gilt ab Mittwoch um Mitternacht für 42 Länder bei der Einreise in die Schweiz eine zehntägige Quarantäne. 6000 Zurückgekehrte sind bereits in Quarantäne.

Bisher waren Rückreisende aus 29 Staaten mit der Quarantänepflicht belegt. Neu in die Risikoliste aufgenommen wurden etwa Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Mexiko. Schweden und Weissrussland wurden gestrichen.

In den neu aufgelisteten Staaten verschlechterte sich die epidemiologische Lage. Die aktualisierte Liste zur Quarantänepflicht gilt ab Donnerstag, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte.

Die Quarantäne für aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko eingereiste Personen gilt seit Anfang Juli. Die Eingereisten müssen sich innert zweier Tage bei den kantonalen Behörden melden. Diese kontrollieren die Einhaltung der Quarantäne laut eigenen Angaben mit Stichproben.

Insofern müssten sich Reisende darauf einstellen, «dass die Liste sich ändern kann». Das bedeute also beispielsweise, dass 10 Tage in Quarantäne muss, wer am Donnerstag aus Mexiko zurückkomme – obwohl das Land bei der Abreise noch nicht auf der Liste der Risikoländer stand. (sda)
17:20
Zwei weitere Corona-Todesfälle in Zürich – Kanton registrierte 27 neue Ansteckungen
Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle neu bei 136. Von Dienstag auf Mittwoch registrierte der Kanton 27 neue Ansteckungen.

Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf im Kanton Zürich auf 4317. Im Spital liegen aktuell 24 Personen, davon werden 3 künstlich beatmet.
16:11
Immer noch infiziert: Weiterer Corona-Test Bolsonaros positiv
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist ein weiteres Mal positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte das Kommunikationsministerium der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Nach offiziellen Angaben entwickelt sich der Gesundheitszustand des Präsidenten gut.
BRAZIL CORONAVIRUS COVID19 PANDEMIC BOLSONARO
Bolsonaro hatte vor zwei Wochen bekanntgegeben, dass er sich infiziert hat. Seitdem führt er die Amtsgeschäfte aus der Quarantäne in der Präsidentenresidenz in Brasília. Der 65-Jährige habe kein Fieber. Sauerstoffversorgung, Herzschlag und Blutdruck seien normal, berichtete CNN Brasil.

Die brasilianische Regierung hat die Pandemie von Anfang an verharmlost. Bolsonaro bezeichnete das Coronavirus als «leichte Grippe» und lehnte Einschränkungen und Schutzmassnahmen ab. Auch in der Quarantäne traf er Anhänger vor der Präsidentenresidenz. Er zeigte ihnen auch das umstrittene Malariamittel Hydroxychloroquin, mit dem er angeblich behandelt wird. (sda/dpa)
15:51
Maske an der frischen Luft - Französische Städte verschärfen Regeln
In einigen Städten in Frankreich ist die Corona-Schutzmaske nun auch auf der Strasse Pflicht. Auch mehrere Touristenorte – zum Beispiel in der Bretagne – erliessen entsprechende Dekrete.

Erst am Montag hatte Frankreich seine Regeln für Masken verschärft. Sie müssen nun landesweit in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr getragen werden wie zum Beispiel Geschäften, Restaurants und Behörden. Zuvor war dies nur in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend.

Einigen Orten reichen die Verschärfungen aber nicht aus. In der Küstenstadt La Rochelle in Westfrankreich ist die Maske seit Mittwoch im Alten Hafen und im Stadtzentrum verpflichtend. Die Regel ziele darauf ab, ein Wiederaufflammen der Epidemie in Zeiten mit viel Touristen zu verhindern, hiess es.

Auch in Concarneau und Saint-Brieuc in der Bretagne ist die Maske im Zentrum vorgeschrieben. In Saint-Brieuc gilt auch Maskenpflicht auf Spielplätzen, Parks oder am Hafen. Ausnahmen gelten für Sportler oder Menschen mit Behinderung. In zahlreichen Städten in der Bretagne, aber auch im Rest des Landes gilt ausserdem eine Maskenpflicht auf Märkten. (sda/dpa)
14:34
Das war's
Die Medienkonferenz ist beendet.
14:32
«Müssen das Virus in der Schweiz unter Kontrolle bringen»
Kuster: «Der Grossteil der Ansteckungen passiert in der Schweiz. Dieser alleinige Fokus auf diese Reisen ist falsch. Wir müssen das Virus im Land unter Kontrolle bringen. Denn dann können wir auch damit leben, wenn es mal wieder ins Land gebracht wird. Der Hauptfokus muss in der Schweiz liegen und nicht nur an der Grenze.»
14:31
Rückreisende in Quarantäne
Kuster: «Rund 6000 Leute befinden sich derzeit schweizweit in Quarantäne, weil sie aus Risikoländern zurückgekehrt sind. Diese Leute haben sich wie aufgefordert gemeldet.»
14:28
Jeder selber schuld, der ins Ausland reist
Zur sich rasch ändernden Liste der Risikoländer meint Kuster vom BAG: «Das Virus bestimmt das Tempo. Es kann uns immer auf dem linken Fuss erwischen. Ich bin fast sicher, dass das auch in Zukunft wieder passieren wird. Wenn man jetzt in die Ferien gehen möchte, muss man sich immer bewusst sein, dass es schief gehen könnte
14:27
Handgeschriebene Zettel am Zürcher Flughafen
Flugpassagiere müssen ihre Daten handschriftlich ausfüllen, Zettel landen in Kisten am Zürcher Flughafen. Muss sich das BAG den Vorwurf gefallen lassen, die Digitalisierung schon wieder verschlafen zu haben?

Kuster: «Wir waren in Erwartung einer gemeinsamen europäischen Lösung, die sich nicht ergeben hat. Unser System war schon etabliert und konnte nun aktiviert werden.»
14:22
Aufrufe zum App-Download
Salt und Sunrise haben den Aufruf an ihre Kunden verschickt, die Swiss-Covid-App herunterzuladen. Sind Sie unzufrieden mit den Download-Zahlen?

Ackermann: «Je mehr Leute die App verwenden, umso besser funktioniert sie und umso mehr profitiert die Bevölkerung von ihr. Jede vernünftige Initiative, um die Verbreitung der App zu fördern, ist begrüssenswert.»
14:20
«Der Mechanismus greift»
Immer mehr Länder kommen auf die Risikoliste. Wie wollen Sie sicherstellen, dass die Quarantänepflicht nur schon ansatzweise befolgt wird?

Kuster: «Eine flächendeckende Kontrolle an der Grenze ist nicht möglich. Die Liste wird länger, aber die Leute sind sich auch immer mehr bewusst, dass es diese Liste gibt und dass sie verpflichtet sind, sich vor dem Wegfahren mit ihr zu beschäftigen. Die Liste funktioniert, es gibt Stichkontrollen, die Kantone können Strafen aussprechen. Der Mechanismus greift.

Letztlich zählt nach wie vor, wie bei vielen anderen Dingen, trotzdem Eigenverantwortung. Wir müssen uns darauf verlassen können, dass die Bevölkerung mitmacht. Es geht auch um den präventiven Teil dieser Massnahme, dass Leute nun gar nicht dahin reisen, wo sie es ursprünglich geplant hatten.»
14:16
Keine verschärften Grenzkontrollen
Ackermann wird zur möglichen Verschärfung von Grenzkontrollen befragt, die er aus logistischen Gründen verworfen habe.

Ackermann: «Soweit wir das verstehen, ist es nicht möglich, den Schienen- und Autoverkehr so zu organisieren, dass man weiss, wer aus welchem Land einreist. Vor der Covid-19-Situation gab es über eine Million Grenzeintritte pro Tag in die Schweiz. Es gibt Konsens darüber, dass es wichtig ist, dass Leute die aus Risikoländern in die Schweiz einreisen, in Quarantäne sollen.»
14:13
Beginn der Fragerunde
Kuster wird gefragt, weshalb nun bereits eine aktualisierte Risikoliste erstellt wurde. Es habe doch geheissen, die werde nur einmal im Monat angepasst.

Kuster: «Planungssicherheit ist ein wichtiger Faktor. Nichtsdestotrotz spielt auch anderes eine Rolle. Es kann Entwicklungen geben, die eine Änderung nötig machen. Das muss alles berücksichtigt werden. Die Liste soll regelmässig, mindestens monatlich, aktualisiert werden. Wenn es die Situation erfordert, kann es durchaus sein, dass sie auch früher angepasst wird. Man muss als Reisender darauf eingestellt sein, dass diese Liste sich ändern kann.»
14:10
Ackermanns Kernbotschaft
«Wir müssen keine Wahl treffen zwischen Wirtschaft und Gesundheit. Wir können uns nur erholen, wenn wir das Virus unter Kontrolle halten. Die Strategie ist es, einen grossen Effort zu machen, um die Fallzahlen tief zu halten. Das erlaubt es, die Situation mit geringeren Einschränkungen unter Kontrolle zu halten.»
14:09
«Ausgezeichnete Ausgangslage»
Martin Ackermann wird neuer Leiter der Science Task Force werden. Die Forscher sollen als unabhängige Stimme den Bundesrat beraten. «Die wichtigste Frage ist, welche Strategie die Schweiz in der kommenden Zeit verfolgen soll. Sie war sehr erfolgreich in der ersten Phase der Epidemie. Das bringt uns in eine ausgezeichnete Ausgangslage, die nächsten Schritte gut zu planen und durchzuführen.

Eine ganz wichtige Frage ist, wie die Epidemie kontrolliert werden kann, so dass die Schäden an Gesellschaft und Wirtschaft minimal sind. Und auch sehr wichtig ist, wie die Krise gelöst werden kann, statt sie nur einzudämmen. Und wir wollen lernen, um für ähnliche Situationen in der Zukunft gerüstet zu sein.»
14:06
Staaten mit erhöhtem Infektionsrisiko
Kuster: «Die neue Liste tritt um Mitternacht in Kraft. Nicht mehr darauf sind Schweden und Weissrussland, viele andere Länder sind neu auf der Risikoliste. Wer aus diesen Ländern in die Schweiz einreist, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben.» Die Übersicht findest du hier
14:03
Stefan Kuster mit Zahlen
«Wir haben 141 neue Fälle von Covid-19, zwölf neue Hospitalisationen wurden gemeldet und zwei Todesfälle. Wir sehen einen Anstieg bei den Hospitalisationen, nachdem auch die Fallzahlen in den letzten drei Wochen angestiegen sind. Die Anzahl der positiven Tests ist gestiegen.» Weshalb das so sei, sei schwierig zu interpretieren.
14:00
Die Medienkonferenz im Bundeshaus beginnt
Diese drei Personen werden heute Auskunft geben:

Stefan Kuster, Leiter Übertragbare Krankheiten, Bundesamt für Gesundheit BAG

Martin Ackermann, Designierter Leiter National COVID-19 Science Task Force

Julien Fiechter, Stv. Leiter Sektion Politische Rechte, Bundeskanzlei BK
13:35
Österreichs Corona-Massnahmen waren teils gesetzwidrig
In Österreich hat der Verfassungsgerichtshof einzelne Aspekte der Corona-Beschränkungen für gesetzwidrig erklärt. Die Ausgangsbeschränkungen seien teilweise nicht durch das Covid-19-Gesetz gedeckt gewesen, entschied das Gericht am Mittwoch. «Dieses Gesetz bietet keine Grundlage dafür, eine Verpflichtung zu schaffen, an einem bestimmten Ort, insbesondere in der eigenen Wohnung, zu bleiben», hiess es.

Zwar dürfe das Betreten von bestimmten Orten untersagt werden. Eine Pflicht zu Hause zu bleiben, könne aber nicht auf dieser Grundlage verhängt werden. Die Regierung von ÖVP und Grünen hatte mit Aufflammen der Coronakrise Mitte März das Verlassen der Wohnung nur aus triftigem Grund erlaubt.

Die Richter monierten auch die Kriterien zur stufenweisen Wiederöffnung der Geschäfte. Die Verordnung, mit der Mitte April die Öffnung von Bau- und Gartenmärkten sowie kleinere Geschäfte mit weniger als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche erlaubt wurde, sei eine Ungleichbehandlung zum Nachteil grösserer Geschäfte. Aus Sicht des Gerichts erfolgte sie ohne erkennbare sachliche Rechtfertigung.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) versprach, die Sicht des Gerichts werde umfassend «in unserer zukünftigen Arbeit beachtet». Die Frage der Auswirkung auf laufende Verfahren sowie bereits ausgesprochene Strafen würden geprüft. (sda/dpa)
Kanzler Kurz (links) und Gesundheitsminister Anschober:
AUSTRIA PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
12:50
Gategroup streicht laut Medienberichten Stellen in Zürich
Das Coronavirus setzt der Luftfahrtbranche zu: Der Airline-Caterer Gategroup plant Medienberichten zufolge die Streichung von Stellen in Zürich. Die Konzernspitze habe ihre Mitarbeiter am späten Mittwochmorgen an einem sogenannten Townhall Meeting über entsprechende Massnahmen informiert, schreiben die Tamedia-Zeitungen (u.a. Tages-Anzeiger) am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise.

Wie viele Stellen genau betroffen sein werden, sei noch nicht bekannt. Es sollen mindestens 300 sein, die meisten davon am Flughafen Zürich, heisst es weiter. Total beschäftigt Gategroup in der Schweiz rund 2'000 Personen. Gategroup hat eine entsprechende Anfrage zu diesem Thema von AWP bisher noch nicht beantwortet.

Die Luftfahrt ist mit der Covid-19-Pandemie in eine schwere Krise gestürzt. Laut Medienberichten stehen in der Schweizer Branche eine Reihe von Entlassungen an. So hatten die Tamedia-Blätter bereits die Streichung von rund 500 Stellen beim Flugzeugtechnikdienstleister SR Technics gemeldet. Auch hier wurde eine entsprechende Anfrage zu diesem Thema von AWP bisher noch nicht beantwortet. (chmedia)



SCHWEIZ GATEGROUP QUARTALSZAHLEN
12:23
Für diese Länder gilt neu eine Quarantänepflicht
Das BAG hat bekannt gegeben, für welche Länder ab morgen ebenfalls eine Quarantänepflicht für Rückkehrer gilt. Neu mit dabei sind etwa Bosnien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Montenegro. Die ganze Liste gibt's hier: Neue Risikoländer: Für diese Staaten gilt Quarantäne.
12:14
141 neue Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb eines Tages 141 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden - deutlich mehr als am Vortag.

Am Dienstag waren 108 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Montag 43, am Sonntag 99 und am Samstag 110.
11:59
ETH Zürich öffnet im August alle Gebäude wieder
Die ETH Zürich gewährt Studierenden und Mitarbeitenden ab dem dritten August wieder Zutritt zu sämtlichen Gebäuden. Für eine allfällige zweite Coronawelle präsentiert die Hochschule einen «Plan B».

Damit sich die Studierenden auf die Prüfungen vorbereiten können, stehen ihnen ab August wieder alle Arbeitsplatzbereiche wie vor der Schliessung zur Verfügung, teilte die ETH am Mittwoch mit. Die Plätze seien jedoch wegen der Abstandsregeln limitiert. Auch die Mitarbeitenden sollen allmählich wieder zurück in die Büros kommen und die Zusammenarbeit vor Ort und mit Kollegen im Homeoffice erproben.

Was die Ansammlung von Personen betrifft, setzt die ETH auf die Eigenverantwortung von Mitarbeitenden und Studierenden.
Diese sollen darauf achten, beispielsweise in der Mensa oder vor Prüfungsräumen genügend Abstand zu halten. Forschungsteams und Mitarbeitende verschiedener Abteilungen sollen sich zudem möglichst nicht untereinander mischen.

Das Herbstsemester soll dann mit möglichst vielen Lehrveranstaltungen vor Ort starten können, die mit Online-Veranstaltungen ergänzt werden, teilt die ETH weiter mit. Um eine zweite Welle zu verhindern und den Betrieb aufrecht erhalten zu können, hat die Hochschule einen «Plan B» erarbeitet, der verschiedene Szenarien abdeckt.


Dieser Plan würde in Kraft gesetzt, wenn die Coronazahlen zu einer zweiten Welle ansteigen und sieht unter anderem eine Maskenpflicht für bestimmte Gruppen oder Gebäude sowie die Anordnung von Homeoffice vor. Zudem sollen sich die ETH-Angehörigen nur noch in kleinen Gruppen treffen, die möglichst keinen Kontakt zu anderen Gruppen haben sollen. «Sollte sich die Situation drastisch verschlimmern, werden wir zusätzlich gezwungen sein, im bestehenden Masterplan einen Schritt zurückzugehen und die Massnahmen aus einer früheren Phase zu reaktivieren», sagt der Leiter der ETH Covid-Taskforce Ueli Weidmann. (chmedia)

SCHWEIZ ZUERICH ETH
11:37
Thailand verlängert Notstand
Die thailändische Regierung will den Corona-Notstand noch einmal um einen Monat bis Ende August verlängern. Die Massnahme sei weiter notwendig, um die Krise zu bewältigen und die 14-tägige Quarantäne-Pflicht für einreisende Ausländer durchzusetzen.

Dies sagte der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates (NSC), General Somsak Roongsita, am Mittwoch. Jedoch gibt es viele Gegner des Dekrets. Sie werfen der Führung in Bangkok vor, mit dem Notstand Proteste politischer Gegner unterdrücken zu wollen.

Tausende Menschen waren am vergangenen Samstag in Bangkok gegen die vom Militär dominierte Regierung auf die Strasse gegangen und hatten eine Neuwahl gefordert. Die Demonstranten forderten die Regierung unter anderem auf, die Einschüchterung von Bürgern zu stoppen. Zudem solle sie eine neue Verfassung entwerfen und das Parlament auflösen.

In Thailand ist seit einem Putsch des Militärs 2014 der General Prayut Chan-o-cha an der Macht.
Seine Regierung geht hart gegen Gegner und Anhänger der Opposition vor.

Der Corona-Notstand gilt in Thailand seit Ende März. Jedoch hat das südostasiatische Land vergleichsweise wenige Fälle: Bislang gibt es rund 3200 bestätigte Infektionen, 58 mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierte Menschen sind gestorben. Auch gab es Behördenangaben zufolge seit fast zwei Monaten keinen lokal verbreiteten Infektionsfall.

Langsam will das Land sich nun dafür öffnen, bestimmte Gruppen von Ausländern wieder einreisen zu lassen - jedoch nur unter strengen Auflagen.
Darunter sind etwa Arbeiter aus Nachbarländern wie Myanmar und Kambodscha. Wann Touristen wieder nach Thailand reisen können, ist unklar. (sda/dpa)

INDONESIA PHOTO SET PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19 CHILDREN.
10:31
Israel meldet Rekordwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus
Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel ist so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, am Vortag seien 1977 Fälle gemeldet worden - ein Rekordwert.

Ein Wert von 2000 Neuinfektionen pro Tag gilt in dem Land als Marke für noch schärfere Einschränkungen bis hin zu einem kompletten Lockdown.

Mitte Mai hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in dem Land noch im zweistelligen Bereich gelegen. Nach raschen Lockerungen schnellen die Zahlen jedoch seit Ende Mai immer weiter in die Höhe.

Insgesamt wurden in Israel bislang 54 633 Infizierte registriert. Aktive Fälle gibt es derzeit mehr als 31 300, davon sind 259 schwer erkrankt. 430 Menschen sind bislang nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Zum Vergleich: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldeten zuletzt für die Schweiz und Liechtenstein 108 neue Infektionen innerhalb eines Tages. Damit waren seit Beginn der Krise mindestens 33 742 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Schweiz hat nur wenige mehr Einwohner als Israel.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde zu Beginn der Pandemie für sein Krisenmanagement gelobt. Inzwischen steht er aber stark in der Kritik, in den vergangenen Tagen wurde mehrfach gegen ihn demonstriert. Die Wirtschaft des Landes ächzt unter den Folgen der Krise. (sda/dpa)

urn:newsml:dpa.com:20090101:200602-99-278892
10:24
Point de Presse um 14 Uhr
Heute Nachmittag informieren die Expertinnen und Experten des Bundes zur aktuellen Lage in der Corona-Krise. Wir tickern selbstverständlich live.
9:40
SR Technics streicht Medienberichten zufolge 400 Jobs in Zürich
Der Flugzeugtechnikdienstleister SR Technics plant offenbar einen Stellenabbau im grösseren Umfang. Im Rahmen der in der vergangenen Woche angekündigten Restrukturierung sollen rund 500 Stellen gestrichen werden, wie die Tamedia-Zeitungen (u. a. Tages-Anzeiger) am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise berichten.

Mit einem Minus von deutlich über 400 Jobs sei der Standort am Flughafen Zürich demnach am stärksten betroffen
, heisst es in dem Bericht. Dort beschäftigt SR Technics aktuell rund 1'400 Mitarbeiter. Auch die rund 300 Angestellten in Genf und die rund 100 in Basel dürften betroffen sein.

SR Technics hat entsprechende Rückfragen zu diesem Thema von AWP bisher nicht beantwortet.

Das Unternehmen, das mehrheitlich dem chinesischen Luftfahrt-Konzern HNA gehört, hatte angesichts des Einbruchs des Luftverkehrs eine Restrukturierung angekündigt und eine Reihe von Dienstleistungen aus dem Angebot genommen. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen einen neuen Bankkredit gesichert. Man habe angesichts des veränderten Marktumfelds die angebotenen Dienstleistungen kritisch geprüft und es werde eine Neupositionierung vorgenommen.

SCHWEIZ HNA UBERNAHME SR TECHNICS

Die Covid-19 Krise hatte SR Technics hart getroffen, die Nachfrage brach im Einklang mit der Luftfahrt regelrecht ein. Um die Liquidität für den Betrieb zu sichern, wurde unter anderem Kurzarbeit eingeführt.

Das Unternehmen hat sich jetzt zudem von den Hausbanken eine zusätzliche Kreditlinie von 120 Millionen Franken gesichert. Auf den Kredit hat der Bund eine Ausfallbürgschaft von 60 Prozent übernommen.

Die frühere Swissair-Tochter mit Sitz am Flughafen Kloten ist einer der weltgrössten, unabhängigen Anbieter von technischen Dienstleistungen in der zivilen Luftfahrt. Neben der HNA Group besitzt auch die Mubadala Development Company, ein Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate, einen Anteil. (awp/sda)
8:03
Martin Ackermann: «Covid-App hat grosses Potenzial»
Die Schweizer Covid-App hat grosses Potenzial, aber ihre Wirksamkeit muss noch überprüft werden. Das sagt Martin Ackermann, der ab 1. August die wissenschaftliche Covid-19-Taskforce leitet, in einem Zeitungsinterview.

Es sei wichtig, gute Daten über die Epidemie in der Schweiz zu haben, sagte Ackermann im am Mittwoch veröffentlichten Interview mit den CH-Media-Zeitungen. «Es ist zentral zu wissen, in welchen Situationen die Ansteckungen stattfinden.» Viele Akteure seien daran, diese Informationen zu sammeln.

Contact Tracer fänden heraus, wer sich wahrscheinlich wo angesteckt habe, und die App habe «ein grosses Potenzial», sagte der Mikrobiologe, der an der ETH Zürich tätig ist. Aber die Wirksamkeit der App müsse erst noch überprüft werden. «Beispielsweise wie viele der benachrichtigten Leute tatsächlich infiziert worden sind.» Am Dienstag hatten gemäss Bundesamt für Statistik knapp 945'700 Menschen die App auf ihrem Handy aktiviert.

Ackermann äusserte sich auch zu Ferien-Rückkehrern - wer aus Risikoländern einreist, muss sich bei den Behörden melden und sich in Quarantäne begeben. Alle Einreisenden an den Flughäfen und den Grenzen abzufangen und zu registrieren sei «nicht realistisch», auch wenn diese Informationen «sehr wertvoll» wären.

«Immer noch heikel» ist für den neuen Taskforce-Leiter die Frage, welches Risiko Grosseltern tragen, die während der Ferien ihre Enkel hüten. «Kinder erkranken erwiesenermassen weniger und übertragen die Krankheit seltener», sagte er. «Aber es kommt vor.» Bezüglich einer Empfehlung passe er, sagte Ackermann. (sda)

SWITZERLAND CORONAVIRUS OUTBREAK TRACING APP
7:01
ABB-Ergebnis leidet im zweiten Quartal unter Covid-19-Pandemie
Der Industriekonzern ABB hat ein schwieriges zweites Quartal hinter sich. Der Umsatz ging um 18 Prozent auf 6,15 Milliarden US-Dollar zurück und der Auftragseingang um 14 Prozent auf 6,05 Milliarden. Der Betriebsgewinn (EBITA) verbuchte ein Minus von 20 Prozent auf 651 Millionen. (awp/sda)

SCHWEIZ ABB
7:00
Rekordzahl von Neuinfektionen mit Coronavirus in Australien
In Australien hat die Ausbreitung des Coronavirus einen Rekordstand erreicht. Nach Angaben der Behörden vom Mittwoch wurden 501 neue Infektionen binnen eines Tages verzeichnet.

Das ist die höchste Zahl von festgestellten täglichen Neuansteckungen, seit sich das Virus nach Australien ausbreitete. Der vorherige Höchststand war laut von der Nachrichtenagentur AFP zusammengetragenen Behördendaten am 28. März mit 459 Neuinfektionen erreicht worden.

Die grosse Mehrheit der neuen Fälle konzentriert sich im Bundesstaat Victoria. Der Bundesstaat mit seiner Millionenmetropole Melbourne ist weitgehend vom Rest des Landes abgeriegelt. In der Nacht zum Donnerstag tritt in Melbourne eine allgemeine Maskenpflicht in Kraft. Melbourne ist die erste australische Stadt, die eine Maskenpflicht einführt.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Coronavirus-Infektionen in Australien liegt inzwischen bei knapp 13'000. Bis Mittwoch wurden im Land 128 Todesopfer der Pandemie gezählt. (sda/afp)
6:45
Von Corona belagert: New York weitet Reisebeschränkungen aus
Nach der vorerst erfolgreichen Bekämpfung des Coronavirus erlässt New York immer drastischere Massnahmen gegen einen drohenden Rückfall in die Pandemie. Neben einem Stopp für die allermeisten Aktivitäten in geschlossenen Räumen weitete Gouverneur Andrew Cuomo am Dienstag (Ortszeit) zudem die Beschränkungen für Reisende aus dem Rest der USA auf insgesamt 31 der 50 Bundesstaaten aus. Gäste aus zehn weiteren Regionen, darunter Alaska, Washington und Virginia müssen künftig bei Ankunft in New York 14 Tage in Quarantäne gehen. Personen, die nicht kooperieren, riskieren eine 2000-Dollar-Strafe.

Grund sind die in weiten Teilen der USA deutlich angestiegenen Infektionszahlen. Vor allem im Süden und Westen mussten zuletzt einige Lockerungen ganz oder teilweise wieder zurückgenommen werden. Viele der zuweilen über 70 000 Neuinfektionen pro Tag kamen zuletzt aus den bevölkerungsreichen Bundesstaaten Florida, Texas und Kalifornien. Doch die Johns-Hopkins-Universität sieht Anstiege in den meisten Staaten - derzeit besonders in Alabama, Nevada oder South Carolina.

«Während die Infektionsraten in 41 anderen Staaten steigen, sinken unsere Zahlen stetig», sagte Gouverneur Cuomo am Dienstag. «Gestern hatten wir (mit zwei) die niedrigste Zahl an Todesopfern seit Beginn der Pandemie - und das ohne Todesfälle in New York City». Zu Hochzeiten starben in dem Bundesstaat an der US-Ostküste pro Tag an die 800 Personen. Doch auch wenn die grösste Metropole der Vereinigten Staaten vorläufig über den Berg scheint, gehen viele seiner Bewohner davon aus, dass New York als Finanzzentrum und Knotenpunkt das Virus nicht dauerhaft aussperren kann.

Virus Outbreak New York

Seit Montag befindet sich New York City in der vierten und letzten Phase des bundesstaatlichen Wiedereröffnungsplans.
Eigentlich hätten unter anderem Museen und Innenbereiche von Lokalen geöffnet werden sollen, doch genauso wie Shows am Broadway und andere Aktivitäten in Innenräumen bleiben diese Lockerungen vorerst aus. Die Angst vor der zweiten Welle in New York bleibt hoch. (sda/dpa)
4:45
Ein "Dämon" hilft Corona-Kranken in Nepal
In Nepal arbeiten gerade viele Krankenwagenfahrer nicht, weil sie vor dem Coronavirus Angst haben und sich über einen Mangel an Schutzkleidung beklagen. Doch Krankenwagenfahrer Buddha Krishna Baga Shrestha nimmt die Gefahren trotzdem auf sich - und das, obwohl ihn viele davon abhalten wollen. Denn der 49-Jährige ist eine lokale Berühmtheit, weil er seit Jahren einen «Dämonen» in einem wichtigen Festival im Tal von Kathmandu spielt. Er sagt, er wolle lieber wegen seines Jobs sterben als anderen beim Sterben zuzusehen.

Opfer bringen kennt Shrestha. Denn «Dämon» zu sein ist eine schmerzhafte Angelegenheit. Beim Festival wird ihm die Zunge mit einer eisernen Nadel durchstochen. Das symbolisiert dem Volksglauben nach den Sieg über einen mächtigen Dämonen, der vor Jahrhunderten Ernte zerstört und Tiere getötet haben soll.

Vor dem Festival muss der Darsteller unter anderem drei Tage lang fasten. Das Festival mit Hunderttausenden Besuchern findet zum nepalesischen Neujahrsfest im Frühling statt und fiel dieses Jahr wegen der Corona-Krise aus. (sda/dpa)
4:27
Coronavirus breitet sich in Bolivien rasant aus
In Bolivien nimmt die Corona-Pandemie immer dramatischere Ausmasse an. Hunderte Leichname von Corona-Opfern wurden zuletzt landesweit in Strassen geborgen und aus Wohnungen geholt, wie die Polizei des südamerikanischen Landes am Dienstag mitteilte.

Nach Angaben des nationalen Büros für Epidemiologie breitet sich vor allem in den Gebieten der Grossstädte La Paz und Cochabamba das Coronavirus derzeit rasant aus.

Insgesamt seien in den vergangenen fünf Tagen in verschiedenen Städten insgesamt mehr als 400 Leichen von Strassen sowie aus Häusern und Wohnungen abtransportiert worden, sagte der Chef der Polizeibehörde FELCC, Iván Rojas.

BOLIVIA PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19

In 85 Prozent dieser Fälle sei der Coronavirus bei den Toten festgestellt worden oder hätten diese Menschen an Symptomen der Infektion gelitten.

Die offizielle Zahl der Corona-Toten in dem südamerikanischen Land liegt inzwischen bei 2200. Rund 60'000 Ansteckungsfälle wurden verzeichnet. Auch Übergangspräsidentin Jeanine Áñez und fünf Minister haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. (sda/afp)
1:40
Ironman auf Hawaii endgültig abgesagt
Der legendäre Ironman auf Hawaii findet wegen der Corona-Krise nun doch nicht im Februar 2021 statt und ist endgültig abgesagt worden. Das gaben die Veranstalter am Dienstag (Ortszeit) bekannt.

Die Weltmeisterschaft im Triathlon über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen war ursprünglich für den 10. Oktober 2020 angesetzt, im Mai wegen der Pandemie dann aber auf den 6. Februar 2021 verschoben worden.

Die Absage ist eine schlechte Nachricht für die vierfache Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf. Die zweifache Sportlerin des Jahres hatte den Ironman in Hawaii als nächstes grosses Ziel angepeilt und sich mit diversen Wettkämpfen darauf vorbereitet. (sda/dpa)

SCHWEIZ TRIATHLON DANIELA RYF
0:25
Trump: Masken haben eine Wirkung
Angesichts dramatisch steigender Corona-Fälle hat US-Präsident Donald Trump die Amerikaner zum Tragen von Schutzmasken ermuntert. «Wir bitten alle, dass Sie eine Maske tragen, wenn Sie nicht in der Lage sind, Abstand zu halten», sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. «Ob Sie die Masken mögen oder nicht, sie haben eine Wirkung, sie werden einen Effekt haben und wir brauchen alles, was wir kriegen können.»

Trump sagte erneut, er habe kein Problem mit Masken, und holte einen Mund-Nasen-Schutz mit dem Präsidentenlogo hervor. «Ich habe die Maske hier», sagte er und fügte hinzu, er trage sie, wenn es angemessen sei.

In den USA gibt es keine landesweite Maskenpflicht. Angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen ordneten zahlreiche Gouverneure der Bundesstaaten aber zuletzt an, dass der Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit getragen werden muss.

Virus Outbreak Trump

Trump hatte im April Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC vorgestellt, die das Tragen einer Schutzmaske empfehlen.
Er machte umgehend deutlich, dass er selbst keine Maske tragen werde. Weil er bei den allermeisten öffentlichen Auftritten ohne Maske auftritt, werfen Kritiker ihm vor, ein schlechtes Vorbild in der Pandemie abzugeben. Bei einem Krankenhausbesuch am vorvergangenen Samstag hatte Trump dann eine Mund-Nasen-Schutz getragen. (sda/dpa)
00:12
AstraZeneca will Impfstoff bis spätestens Ende Jahr
Der Pharmakonzern AstraZeneca plant, bis Ende des Jahres einen Coronavirus-Impfstoff auf den Markt zu bringen. Dieser soll weltweit zum Selbstkostenpreis erhältlich sein, wie der Chef des Unternehmens, Pascal Soriot, am Dienstag dem Radiosender RTL sagte. Eine Einheit soll demnach für 2,50 Euro (2,68 Franken) verkauft werden. «Unser Ziel ist es, den Impfstoff allen Menschen zugänglich zu machen», sagte Soriot.

Das Unternehmen hoffe, bis Ende des Jahres einen Impfstoff zu produzieren. «Vielleicht etwas früher, wenn alles gut geht», fügte Soriot hinzu. Erst am Montag hatte eine Studie im Fachmagazin «The Lancet» grosse Hoffnungen in den gemeinsam von AstraZeneca und der britischen Universität Oxford entwickelten Impfstoff geweckt.

Der Stoff erwies sich in den ersten beiden Testreihen als für die Probanden gut verträglich und sorgte für die Bildung von Antikörpern sowie für eine Immunisierung gegen die Lungenkrankheit Covid-19. Die Ergebnisse einer dritten Testphase werden im Herbst erwartet. Ist diese erfolgreich, kann der Stoff danach massenweise produziert und verabreicht werden.

Unterdessen begann ein chinesischer Impfstoffhersteller am Dienstag mit der dritten Phase der Testung seines Wirkstoffes in Brasilien. Nach Angaben eines Arztes in einem Krankenhaus in Sao Paolo bekamen die ersten Freiwilligen den Impfstoff, dessen Wirksamkeit in den ersten zwei Phasen nachgewiesen wurde, wie «Lancet» berichtete. (sda/afp)
23:35
Trump zu Corona: Bevor es besser wird, wird es schlimmer werden
US-Präsident Donald Trump hat vor einer weiteren Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den Vereinigten Staaten gewarnt. «Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird», sagte er am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. «Ich sage das nicht gerne über Dinge, aber so ist es», sagte Trump. Gegenwärtig sei die Lage vor allem im Süden und Westen des Landes problematisch, aber das Virus «könnte sich weiter ausbreiten», warnte Trump.


Die Äusserung des Präsidenten markierte für Trump einen neuen Tonfall: Zuletzt hatte er die Zuspitzung der Lage in Teilen des Landes eher als örtlich begrenztes Problem heruntergespielt und auf eine rasche Wiederöffnung von Wirtschaft und Schulen gedrängt. Die Regierung helfe den betroffenen Bundesstaaten, sagte er. Das Ziel sei es, die Pandemie nicht nur einzudämmen, «sondern sie loszuwerden», sagte er.

In den USA haben die Behörden in den vergangenen zwei Wochen zwischen 60'000 und 77'000 Neuinfektionen sowie Hunderte Todesfälle gemeldet. Betroffen sind vor allem die Bundesstaaten Florida, Georgia, Texas, Arizona und Kalifornien. Trump bezeichnete den jüngsten Anstieg als «besorgniserregend». Experten zufolge ist die Pandemie in den betroffenen Gebieten inzwischen völlig ausser Kontrolle. Auch andere Bundesstaaten melden seit Tagen eine Zunahme an Neuinfektionen. (sda/dpa)APTOPIX Trump
23:30
Corona-Krise bringt United Airlines tief in die roten Zahlen
Die Corona-Pandemie hat die US-Fluggesellschaft United Airlines im zweiten Quartal weiter heftig belastet. In den drei Monaten bis Ende Juni gingen pro Tag rund 40 Millionen Dollar verloren, wie United am Dienstag nach US-Börsenschluss in Chicago mitteilte.

Insgesamt lag das bereinigte Nettoergebnis mit 2,6 Milliarden Dollar im negativen Bereich. Im Vorjahr hatte die Airline noch über eine Milliarde Dollar verdient. Der Umsatz brach um 87 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar ein.

Es sei «das schwierigste Quartal in der 94-jährigen Unternehmensgeschichte» gewesen, erklärte United Airlines. Die Corona-Krise hat den Luftverkehr nahezu zum Erliegen und viele Fluggesellschaften in schwere Finanznot gebracht.

Immerhin sieht United inzwischen eine leichte Erholung: Im laufenden Quartal dürften pro Tag nur noch rund 25 Millionen Dollar verloren gehen. Die Aktie hielt sich nachbörslich zunächst leicht im Plus, auch wenn das Quartalsergebnis schlechter ausfiel als von Analysten erwartet. (sda/dpa)(FILE) USA AVIATION UNITED AIRLINES
18:51
Maurer rechnet mit 15 Jahren für Abbau der Virus-bedingten Schulden
Der Bundesrat hat noch nicht entschieden, wie genau das Loch von geschätzten 35 Milliarden Franken gestopft werden soll, das die Corona-Krise in die Bundeskasse reisst. Finanzminister Ueli Maurer rechnet aber mit etwa 15 Jahren, die dazu nötig sein werden.

«Es gibt noch viele Unsicherheitsfaktoren, wir wollen die Fakten präziser kennen», sagte Maurer in einem Online-Interview von «Finanz und Wirtschaft» vom Dienstag. «Der Zeithorizont dürfte sich mittelfristig in der Grössenordnung von etwa fünfzehn Jahren bewegen. Bei einer Neuverschuldung von ca. 30 Milliarden Franken wären das pro Jahr 2 Milliarden», sagte der SVP-Bundesrat.

Im laufenden Jahr dürfte wegen der Corona-Krise im ordentlichen Budget statt eines geringen Überschusses von 400 Millionen Franken ein Defizit im Umfang von etwa 3 Milliarden Franken anfallen, wie «Finanz und Wirtschaft» schreibt. Gemäss einer ersten Schätzung von Maurers Finanzdepartement dürften die Einnahmen rund 5 Milliarden Franken niedriger ausfallen als budgetiert.

Das entspricht laut «Finanz und Wirtschaft» einem Rückgang um fast 7 Prozent. Eine aktualisierte Schätzung der Ausgaben existiere nicht, im Budget seien 75,3 Milliarden Franken vorgesehen. In diesen Zahlen nicht enthalten sind demnach die ausserordentlichen Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Krise, insbesondere die Gelder für die Kurzarbeitsentschädigung. Die ausserordentlichen Ausgaben belaufen sich auf 20 bis 35 Milliarden Franken.

Maurer ist dagegen, die Nationalbank einzuspannen. «Es gibt keinen Grund, zusätzliche Mittel der Nationalbank zu beanspruchen. Sie hat eine andere Aufgabe, die im Moment unterschätzt wird. Sie muss den Franken-Kurs stützen. Wenn sie in diesem Bereich nichts täte, hätten wir zum Euro wohl eine Parität, was für die Exportindustrie eine Katastrophe wäre», sagte er. Die Nationalbank dürfe nicht die Schulden des Staates bezahlen.

Allerdings beschwichtigt der Finanzminister: «Es besteht kein Grund zur Panik, die Beschäftigung und die Wirtschaft werden sich erholen.» (sda)SCHWEIZ BUNDESRAT MAURER BUNDESSTEUER
18:24
Corona-Angst wegen Partys auf Capri
Party-Alarm in Süditalien: Nach ausgelassenen Feiern von zumeist jungen Leuten auf der Urlaubsinsel Capri hat der Bürgermeister am Dienstag eine Maskenpflicht für Wochenenden erlassen. Damit will Marino Lembo auf seinem Eiland im Golf von Neapel mögliche Corona-Risiken abwenden.

Freitags, samstags und sonntags gilt nun ab 18 Uhr bis um 4 Uhr am nächsten Morgen die Vorschrift, auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – und zwar gerade auf den mehr als 20 bei Party-Fans sehr beliebten Strassen und Plätzen.

Capri hatte bisher kaum Corona-Fälle zu vermelden. Mit dem Beginn der Urlaubssaison möchte Lembo, wie er in Medieninterviews sagte, dass die Lage so ruhig bleibt. Nach Bildern von ausgelassenen Menschen, die ohne Corona-Schutz und ohne Abstände im Freien stehen und trinken, war er alarmiert. Der Erlass gilt, als Warnung, zunächst bis Ende Juli - Verlängerung möglich.

Auch in mehreren Grossstädten Italiens hatten Menschen an den vergangenen Wochenenden auf Plätzen mit Wein und Bier in der Hand ausgelassen zusammengestanden. In Rom liessen die Behörden solche Hotspots räumen.

Die Region Latium, in der Rom liegt, prüfte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa ebenfalls, ob die Maskenpflicht ausgeweitet werden sollte. Allgemein ist in dem Land in Geschäften, Bussen, Bahnen, Museen und Theatern ein Atemschutz obligatorisch. Verstösse können mit Geldbussen geahndet werden.

Insgesamt hat Italien die Corona-Pandemie nach Angaben von Experten aktuell gut unter Kontrolle. Die Zahlen der Neuinfektionen liegen häufig unter den Werten in Deutschland. Und Süditalien war selbst in der Hochzeit der Pandemie nie wirklich heftig betroffen. Die Zahl der Toten im Land liegt jedoch bei über 35'000 – und die Furcht vor einer zweiten Corona-Welle ist bei vielen Verantwortlichen gross. (sda/dpa)
17:49
EU-Parlament plant Sondersitzung zu Corona-Hilfen am Donnerstag
Das Europaparlament unterbricht seine Sommerpause an diesem Donnerstag für eine Sondersitzung zur Begutachtung des milliardenschweren Corona-Hilfspakets. Die 27 Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten hatten sich nach viertägigen Verhandlungen in der Nacht zu Dienstag auf ein 1,8 Billionen Euro schweres Paket geeinigt. Es soll helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise aufzufangen und den EU-Binnenmarkt zusammenzuhalten.

In dem Paket sind 1074 Milliarden Euro für den siebenjährigen Haushaltsrahmen bis 2027 vorgesehen und 750 Milliarden Euro als Konjunktur- und Investitionsprogramm. Die Abstimmung des Parlaments über den mehrjährigen Finanzrahmen soll voraussichtlich bei der nächsten regulären Plenarsitzung im September stattfinden. (sda/dpa)
16:33
Südafrika: Zwei Minister wegen Coronavirus im Krankenhaus
In Südafrika haben sich zwei Minister der Regierung von Präsident Cyril Ramaphosa mit dem Coronavirus infiziert und werden deshalb im Krankenhaus behandelt.

Es handele sich um Arbeitsminister Thulas Nxesi (61) und seinen für Rohstoffe zuständigen Kollegen Gwede Mantashe (65), gab die Regierung am Dienstag bekannt. Sie waren bereits vor einer Woche positiv getestet worden und hatten sich in eine freiwillige Quarantäne begeben.

Südafrika hat mit knapp 373'000 Covid-19-Fällen und über 5100 Todesfällen die höchsten Infektionszahlen des Kontinents. Angesichts der steigenden Zahlen hatte Präsident Ramaphosa vor einer Woche eine erneute Verschärfung der Corona-Restriktionen verfügt, die neben einer nächtlichen Ausgangssperre die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit sowie die erneute Einführung eines Alkoholverbots vorsieht.

Er hatte Ende März erstmals eine landesweite Ausgangssperre verhängt, sie war aber ab Mai vorsichtig gelockert worden. Der Verkauf von Tabakwaren blieb seitdem weiter verboten.

Die Restriktionen haben eine verheerende Auswirkung auf die Wirtschaft in Südafrika. Millionen Südafrikaner in der informellen Wirtschaft oder ohne Arbeit kämpfen demnach um ihr Überleben; Armut und Nahrungsmittelunsicherheit haben in wenigen Wochen dramatisch zugenommen. Bereits vor der Corona-Epidemie steckte Afrikas zweitgrösste Volkswirtschaft in einer schwierigen Lage. Das Land mit seiner hohen Arbeitslosigkeit und brutalen sozialen Ungleichheit kämpft seit Jahren mit strukturellen Wirtschaftsproblemen und einer unzuverlässigen Stromversorgung. (sda/dpa)Virus Outbreak South Africa
16:07
Österreich weitet die Maskenpflicht wieder aus
Als Reaktion auf steigende Corona-Infektionszahlen weitet Österreich die Maskenpflicht wieder aus. In Supermärkten, Bank- und Postfilialen müsse von Freitag an wieder ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Dienstag in Wien.

Zuletzt galt die Maskenpflicht nur in Bussen und Bahnen, im medizinischen Bereich sowie in einigen Regionen. Seit Anfang Juli hatten sich in Österreich teils wieder mehr als 100 Menschen täglich angesteckt. Insgesamt sind in der Alpenrepublik aktuell 1400 Menschen mit dem Virus infiziert. «Es beginnt wieder ein bisschen zu brodeln», sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Das Tragen der Maske habe auch einen symbolischen Effekt, meinte Kurz. «Je mehr sie aus unserem Alltag verschwindet, desto stärker wird die Sorglosigkeit.»

Er kündigte auch schärfere Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien an. Viele neue Corona-Fälle seien in jüngster Zeit von Reisenden eingeschleppt worden, die aus Ländern des Balkans zurückkehrten, sagte der Regierungschef. Ausserdem könne von dort nur noch einreisen, wer einen von einem auch in Österreich anerkannten Labor ausgestellten negativen PCR-Test vorlegen könne oder sich in Quarantäne begebe. (sda/dpa)IBIZA-U-AUSSCHUSS: KURZ
15:09
Pariser Picasso-Museum öffnet wieder: Der Maler und der Comic
Pablo Picasso las für sein Leben gern Comics, und das Genre hat auch sein Werk beeinflusst. Mit der Ausstellung «Picasso et la bande dessinée» (Picasso und der Comic) hat das Pariser Picasso-Museum am Dienstag nach mehr als viermonatiger Corona-Zwangspause wieder seine Türen geöffnet.

Illustriert wird, wie sich in der Kunst des Spaniers Comic-typische Merkmale wie aufeinanderfolgende Einzelbilder und Textsegmente niedergeschlagen haben. Man habe eine unbekannte Seite des Malers (1881-1973) zeigen wollen, sagte Direktor Laurent Le Bon.

Mehrere übereinstimmende Quellen zeugten von Picassos Comic-Begeisterung, erklärte Le Bon. So soll der Meister des Kubismus gesagt haben, dass er in seinem Leben nur eines bedaure, und das sei, dass er keine Comics gemalt habe. Vor allem in seinen Papierarbeiten spiegelt sich deren Einfluss wider, wie in der Radierung «Francos Traum und Lüge» aus dem Jahr 1937 zu sehen ist. Darauf ist cartoonhaft in verschiedenen Situation der spanische Diktator abgebildet.

In der bis zum 3. Januar dauernden Ausstellung wird auch gezeigt, wie Picassos Leben und Werk weltweit Comic-Zeichner inspiriert hat, wie Gotlib, Clément Oubrerie und den vielfach ausgezeichneten US-Amerikaner Art Spiegelman. Die Comics über Picasso seien fast schon ein eigenständiges Genre geworden, so Le Bon. (sda/dpa)
15:01
Corona-Krise verhagelt Coca-Cola das zweite Quartal
Der US-Getränkehersteller Coca-Cola hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie im zweiten Quartal deutlich zu spüren bekommen. In den drei Monaten bis Ende Juni brach der Nettogewinn verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast ein Drittel auf 1,8 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro) ein, wie der Pepsi-Erzrivale am Dienstag in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia mitteilte. Der Umsatz ging um 28 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar zurück.

Besonders bei gewerblichen Kunden wie Restaurantketten, die pandemiebedingt Filialen schliessen mussten, liess die Nachfrage stark nach. Vorstandschef James Quincey geht indes trotz der erneuten Corona-Eskalation in den USA davon aus, dass das Unternehmen das Schlimmste hinter sich hat. «Wir glauben, das zweite Quartal wird sich als das herausforderndste in diesem Jahr erweisen.»

Bereits im Verlauf des Vierteljahres habe sich die Situation deutlich verbessert, hiess es im Geschäftsbericht des Konzerns. Ende April hatte Coca-Cola berichtet, der Getränkeabsatz sei weltweit um rund 25 Prozent geschrumpft. Im Juni seien es noch zehn Prozent gewesen, im Juli liege der Rückgang bisher nur noch im mittleren einstelligen Prozentbereich. Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten wegen der Pandemie traut sich der Konzern allerdings keine Jahresprognose zu.

Insgesamt lagen die Ergebnisse etwa im Rahmen der Markterwartungen. Während der Gewinn die Prognosen der Wall Street leicht übertraf, hatten sich viele Analysten bei den Erlösen ein bisschen mehr ausgerechnet. Anleger reagierten zunächst positiv auf die Zahlen und liessen die Aktie vorbörslich deutlich steigen. Im bisherigen Jahresverlauf hatte Coca-Cola allerdings einen schweren Stand und musste bereits Kursverluste von knapp 17 Prozent verkraften. (awp/sda/dpa)
Earns Coca Cola
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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