Invasiver Japankäfer hat nun auch Bern und Köniz erreicht
Nach Spiez hat der invasive Japankäfer auch die Stadt Bern und Köniz erreicht. Der Kanton Bern hat Massnahmen angeordnet, um eine weitere Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. Der Japankäfer kann in der Natur und in der Landwirtschaft grossen Schaden anrichten.
Die vom Kanton verhängten Massnahmen gelten ab sofort im Befallsherd in der Stadt Bern und in Köniz sowie in den umliegenden Pufferzonen. Insgesamt sind 21 Gemeinden betroffen, wie die kantonale Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion am Mittwoch mitteilte.
Im Befallsherd gelten Einschränkungen für den Transport von Grüngut, Kompost und Oberboden. Auf bewässerten Sportplätzen setzen die Gemeinden ab Mitte August Nematoden ein, also Fadenwürmer, die die Larven des Japankäfers befallen. Für Menschen und Tiere sind diese Fadenwürmer ungefährlich. In der Pufferzone ist der Transport von Grüngut eingeschränkt. (pre/sda)
