Schweiz
Blaulicht

MIt Gras und Schnaps ins Parlament! Polizei wirft Gymischüler aus Gemeinderat

Blick in die Budget 2016 Debatte im Gemeinderat Zuerich im Rathaus am Freitag, 11. Dezember 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Ratsdebatten sind oftmals alles andere als berauschend. Das dachte sich wohl auch eine Zürcher Gymi-Klasse. Bild: KEYSTONE

Mit Gras und Schnaps ins Parlament: Polizei schnappt Gymischüler bei Gemeinderatsbesuch 

06.09.2018, 13:2006.09.2018, 16:09

Ratsdebatten sind oftmals alles andere als eine berauschende Angelegenheit. Das dachten sich wohl auch einige Schüler einer Zürcher Gymiklasse – und gaben auf ihre eigene Art Gegensteuer.

Als sie am Mittwoch auf der Tribüne die Diskussion um ein SVP-Postulat zu «Wegweisungen aus dem Stadtgebiet» verfolgen wollten, blieben sie in den Eingangskontrollen hängen. 

Wie ein Reporter des «Tages-Anzeiger» beobachtete, wurden mehrere Schüler mit Gras und Alkohol erwischt. Womöglich hatten die Teenager nicht damit gerechnet, dass sie die Hosentaschen leeren müssen. «Wir stellten bei einem Schüler Marihuana und bei einem ein Schnapsfläschli sicher», bestätigt Michael Walker,  Sprecher der Stadtpolizei Zürich, gegenüber watson. 

Der Kanti-Schüler wurde wegen Gras-Besitz angezeigt und der Lehrer ermahnt. Er solle doch seinen Schützlingen das nächste Mal beibringen, dass eine Polizeikontrolle ernst zu nehmen sei, hiess es. 

«Es gab keinen Grund, den Schülern den Einlass zu verwehren.»
Stadtpolizei

Die Ratsdebatte durften die Schüler übrigens trotzdem verfolgen. «Es gab keinen Grund, ihnen den Einlass zu verwehren», so Walker weiter. (amü)

Uni Bern wollte Testkiffer mit Gras beliefern

Video: srf

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Bilaterale III: 59 Prozent Ja könnten nötig sein – die Sonntagsnews
Eine Hochrechnung der benötigten Ja-Stimmen zur Annahme des EU-Pakets, Swiss Steel plant einen Stellenabbau in Deutschland sowie eine Bilanzsanierung und der NDB-Direktor warnt vor chinesischen Tech-Firmen: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Eine unveröffentlichte Analyse im Auftrag von Economiesuisse hat gemäss «SonntagsBlick» die Hürde für die Annahme der «Bilateralen III» bei einem obligatorischen Referendum beziffert. Demnach wären 59 Prozent Ja-Stimmen nötig, um neben dem Volksmehr auch das Ständemehr zu erreichen. Beim Wert handelt es sich um eine statistische Hochrechnung und nicht um eine Prognose, wie die Zeitung schrieb. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse habe das Institut Sotomo mit der Untersuchung beauftragt, um die Ausgangslage zu kennen. Sotomo wertete laut «SonntagsBlick» dafür die wichtigsten Schweizer Europaabstimmungen seit dem EWR-Nein im Jahr 1992 aus.
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