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«So funktioniert das nicht»: Zürcher Polizei zeigt Video von missglückter Rettungsgasse

«So funktioniert das nicht»: Zürcher Polizei zeigt Video von missglückter Rettungsgasse

Im Zürcher Schöneichtunnel lag ein schwerverletzter Motorradfahrer und die Rettungskräfte blieben auf dem Autobahnzubringer stecken: Die Stadtpolizei Zürich veröffentlichte auf Twitter ein Video von der Szene, um aufzuzeigen, wie es eben nicht funktioniert.
09.01.2019, 10:5609.01.2019, 10:56

Nach einem Unfall mit Verletzten zählt oft jede Sekunde – je schneller die Rettungskräfte vor Ort sind, desto besser. «Unterwegs zum gestrigen Verkehrsunfall im Schöneichtunnel zeigte sich wieder einmal, wie wichtig eine Rettungsgasse wäre», schrieb die Stapo Zürich am Dienstag auf Twitter. 

Wäre. Denn die Rettungskräfte blieben nach dem Unfall im Schöneichtunnel bei Zürich auf dem Autobahnzubringer stecken, weil die Rettungsgasse durch andere Verkehrsteilnehmer blockiert worden ist. Die Polizei veröffentlichte zu ihrem Tweet ein Video, das die Szene zeigt und kommentiert: «So funktioniert das nicht.»

Bei einer Rettungsgasse weichen die Autofahrer an die Seiten der Fahrbahn aus, so dass die Rettungskräfte ungehindert in der Mitte hindurch zum Einsatzort fahren können. Im Rahmen einer Kampagne zur Förderung der Rettungsgasse hat der Verein «Helfen helfen» in Zusammenarbeit mit der Kapo Bern im Herbst 2017 dieses Erklärvideo publiziert:

Video: © Youtube/Kantonspolizei Bern

Bei dem Unfall am Montagnachmittag auf der A1L bei Zürich ist der Motorradlenker schwer verletzt worden. Der 35-Jährige hatte zu spät bemerkt, dass ein vor ihm fahrendes Auto bremsen musste und war ins Heck des Wagens geprallt. (smo/sda)

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