Schweiz
Blaulicht

Milchbuck: Person geriet unter Zürcher Tram und verletzte sich schwer

Fussgänger gerät beim Milchbuck unter Tram und verletzt sich schwer

21.08.2019, 07:5621.08.2019, 13:16
Die beeinträchtigten Tramlinien.
Die beeinträchtigten Tramlinien.screenshot: Zvv

Ein Fussgänger ist am Mittwochmorgen in Zürich bei der Haltestelle Milchbuck unter ein Tram geraten. Der 53-Jährige wurde unter dem Schienenfahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Spezialisten von Schutz & Rettung mussten das Tram mit einem Hebekissen anheben, um den Verletzten zu bergen. Dieser wurde in ein Spital transportiert. Zurzeit können laut der Stadtpolizei keine weiteren Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht werden.

Wie es genau zum Unfall gekommen war, ist unklar. Die Polizei sucht Zeugen.

Tramerkehr wieder normal

Der Unfall führte zu Beeinträchtigungen im Zürcher Tramverkehr. Mittlerweile fährt der Tramverkehr wieder normal.

  • Die Strecken Milchbuck – Bhf. Stettbach/Hirzenbach und Milchbuck – Sternen Oerlikon waren für den Trambetrieb der Linien 7, 9, 10 und 14 in beiden Richtungen gesperrt.
  • Die Linie 7 bediente nur die Strecke Wollishofen – Schaffhauserplatz – Bucheggplatz.
  • Die Linie 9 verkehrte nur auf der Strecke Heuried (Triemli) – Irchel.
  • Die Linie 10 bediente nur die Strecken Hauptbahnhof – Irchel und Bhf. Oerlikon – Zürich Flughafen.
  • Die Linie 14 verkehrte zwischen Schaffhauserplatz und Bhf. Oerlikon Ost in beiden Richtungen über Bucheggplatz – Bhf. Oerlikon.

Zwischen Oerlikon und Irchel/Milchbuck sowie Schaffhauserplatz und Bhf. Stettbach/Hirzenbach waren Busse im Einsatz. Am Vormittag normalisierte sich der Tramverkehr. (jaw/sda)

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«Eigentlich sind wir überfordert» – Russland-Experte zum hybriden Krieg
In den letzten Monaten sichteten europäische Staaten immer wieder ausländische Drohnen in ihrem Luftraum. Die Vermutung: Sie kommen aus Russland. Warum der Kreml auf Drohnen setzt und ob seine Einmischung in den aktuellen Abstimmungskampf hybride Kriegsführung ist, sagt Russland-Experte Jeronim Perovic.
Seitdem man am Leipziger Flughafen eine Drohne gefunden hat, mit welcher Russland gemäss Bundeskanzler Friedrich Merz einen Angriff auf Deutschland geplant haben soll, scheinen die Mikro-Aggressionen des Kremls auf europäische Länder zuzunehmen. Manche Fachleute befürchten, dass Russland die Angst vor einem Angriff auf Nato-Staaten verliert. Sie auch?
Jeronim Perovic:
Solche Provokationen sind nichts Neues. Der Kreml verfolgt damit das Ziel, den Westen beschäftigt zu halten und auszutesten, wie weit er gehen kann. An einer direkten militärischen Konfrontation mit der Nato hat Putin jedoch kein Interesse. Das wäre ein potenziell grosser Krieg mit völlig unsicherem Ausgang, zumal Russland militärisch in der Ukraine festgefahren ist. Viele Russinnen und Russen wollen sich nicht mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigen, solange sie nicht unmittelbar davon betroffen sind. Eine Massenmobilisierung wäre dagegen unpopulär, und das will Putin möglichst verhindern.
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