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Bisher 32 Wölfe geschossen – Rösti bereut Entscheidung zu Wolfsjagd nicht

Bisher 32 Wölfe geschossen – Rösti bereut Entscheidung zu Wolfsjagd nicht

25.01.2024, 02:2925.01.2024, 02:29
Ein Wolf im Wildnispark Langenberg, aufgenommen am Freitag, 8. Dezember 2023 in Langnau am Albis.Die Woelfe im Wildnispark Zuerich Langenberg stammen urspruenglich von Wildfaengen in den Karpaten ab u ...
Bild: KEYSTONE

Seit der Einführung der revidierten Jagd- und Schutzverordnung per Dezember 2023 sind in der Schweiz 32 Wölfe geschossen worden. Das sagte Umweltminister Albert Rösti in einem am Donnerstag veröffentlichten Tamedia-Interview.

Die Wolfsjagd zu erlauben, bereue er trotz rückläufiger Risszahlen beim Nutzvieh nicht, sagte Rösti. «Die Zahlen sind zwar leicht gesunken, aber für die Berglandwirtschaft ist es kein Zustand, wenn sie trotz zum Teil massiver Schutzmassnahmen Opfer zu beklagen haben.» Er müsse die Bevölkerung schützen, so Rösti. «Wer so verklärt ist, dass er es nicht versteht, muss das nun einfach ertragen.»

Bundesrat Albert Roesti spricht waehrend der Debatte im Staenderat, in der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 20. September 2023, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone

Dass Gerichte mittlerweile die Wolfsabschüsse im Wallis und in Graubünden auf Eis gelegt haben, wollte Rösti nicht als Chaos verstanden wissen. «Wir haben eine Gewaltenteilung, die gut funktioniert», sagte er. «Beim Wolfabschuss hat es entschieden, dass es bei einzelnen Rudeln einen vorübergehenden Jagdstopp geben soll. Das gilt es zu akzeptieren.» (sda)

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