Schweiz
Bundesrat

Mitte nominiert Pfister und Ritter – hier der Livestream

Die beiden Bundesratskandidaten Markus Ritter, Nationalrat Mitte-SG, 2. von links, und Martin Pfister, Regierungsrat Kanton Zug, 2. von rechts, posieren mit einem Blumenstrauss neben Gerhard Pfister,  ...
Es strahlen: Gery Pfister, noch-Parteipräsident, Martin Pfister, Markus Ritter und Matthias Bregy, Fraktionspräsident.Bild: keystone

Total unerwartet: Mitte nominiert Martin Pfister und Markus Ritter als Amherd-Ersatz

Die Mitte präsentiert heute Freitag ihre offiziellen Kandidaten für die Nachfolge von Viola Amherd im Bundesrat. Die ganze Presseveranstaltung ab 16:30 Uhr hier im Livestream.
21.02.2025, 16:3222.02.2025, 07:39

Der St. Galler Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter und der Zuger Regierungsrat Martin Pfister sind am Freitagabend von der Mitte-Fraktion offiziell für die Nachfolge von Bundesrätin Viola Amherd nominiert worden. Das Zweierticket war erwartet und im Vorfeld von anderen Parteien bereits kritisiert worden.

Bei der Kandidatensuche hatte die Mitte sich schwer getan. Mehrere Polit-Schwergewichte der Partei geäussert, kein Interesse am Bundesrats-Mandat zu haben.

Geri Pfister: Positives Hearing

Mitte-Präsident Gerhard Pfister hat am Freitag nach dem Hearing mit den beiden Bundesratskandidaten seiner Partei ein positives Fazit gezogen. Es sei eines der besten Hearings gewesen, die er als langjähriger Nationalrat je vor Bundesratswahlen mitgemacht habe.

Und das sage er nicht nur als Partei- und Findungskommissionspräsident, fügte Pfister am Freitag vor den Bundeshausmedien an. Mitte-Fraktionschef Philipp Matthias Bregy schloss sich als Vizepräsident der Findungskommission diesen Äusserungen an. Der St. Galler Nationalrat Markus Ritter und der Zuger Regierungsrat Martin Pfister würden für den Zusammenhalt in polarisierten Zeiten stehen.

Auf Unterschiede der Kandidaten angesprochen, sagte Parteipräsident Pfister, politisch seien beide auf dem selben Standpunkt, also auf Parteilinie. Unterschiede liessen sich allein in den verschiedenen Temperamenten ausmachen. Das sei auch schon bei den Bundesratstickets anderer Parteien der Fall gewesen.

Sicherheitspolitisch würden sowohl Ritter als auch Pfister die Verdienste der abtretenden Bundesrätin Viola Amherd anerkennen. Beide sehen aber auch die Herausforderungen im Verteidigungsdepartement, wie der Parteipräsident sagte.

Im Weiteren kündigte der als Mitte-Präsident zurücktretende Gerhard Pfister an, um seine Nachfolge kümmere sich die Partei erst nach dem 12. März. Bis dahin konzentriere man sich auf die Bundesratswahl. Mitte März sollte dann die Arbeit zur Präsidentenfindung beginnen.

(sda)

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