DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ein Schweizer produziert 703 Kg Abfall pro Jahr – ein EU-Bürger 492 Kg



Abfallsaecke auf dem Bahnhofsplatz in Bern, anlaesslich einer Fotoaktion der Gruenen des Kanton Berns fotografiert am Donnerstag, 1. September 2016, in Bern. Der Schritt zur Gruenen Wirtschaft ist aus Sicht von Berner Unternehmern notwendig und machbar.

Viel Abfall auch in Bern. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz gehört zu den führenden Produzenten von Siedlungsabfall in Europa: 703 Kilo Müll fallen im Schnitt jährlich auf jeden Bewohner. Nur Dänemark und Norwegen werfen noch mehr weg. Der EU-Durchschnitt beträgt 492 Kilo.

Das sind fünf Prozent weniger als im Rekordjahr 2008, wie Eurostat, das Statistische Amt der EU, am Donnerstag mitteilte. Der Befund deckt sich ungefähr mit dem, welcher das Bundesamt für Statistik (BFS) für die Schweiz errechnet hat: 733 Kilogramm Siedlungsabfall warf jeder Einwohner der Schweiz 2008 im Schnitt im Jahr weg, seither ist die Menge um vier Prozent gesunken.

Um wegwerfen zu können muss man erstmal haben. Deshalb liegt das arme Land Rumänien - wie in vielen EU-Statistiken - am Ende der Liste: Gerade einmal 271 Kilo Siedlungsabfall produziert dort jede/r jährlich im Schnitt. Am zweitwenigsten werfen die Polen weg (329 Kilo), am drittwenigsten die Tschechen (351 Kilo).

Der grösste Müllproduzent in Europa ist Dänemark mit 766 Kilo, gefolgt von Norwegen mit 739. Danach folgt die Schweiz und dahinter lange nichts. Auf dem vierten Platz liegt Island mit 656 Kilo, gefolgt von Malta (640), Zypern (637) und Deutschland (615). (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Müllberge von Beirut

1 / 20
Die Müllberge von Beirut
quelle: ap/ap / bilal hussein
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Menstruationsprodukte verursachen riesige Abfallberge

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Das CO2-Gesetz und die historische Emissionsschuld der Schweiz

Der Anteil der Schweiz an den globalen Emissionen sei verschwindend klein, behaupten die Gegner des CO2-Gesetzes. Ein Blick auf die Geschichte zeigt ein ziemlich anderes Bild.

Ab Dienstag lebt die Schweiz auf Pump. Am Swiss Overshoot Day hat sie ihr natürliches Ressourcenkonto für das Jahr 2021 geplündert. «Würden alle so leben wie die Schweizer Bevölkerung, wären die Ressourcen von drei Planenten notwendig», schreibt der WWF. Als «Gegenmittel» empfiehlt er unter anderem ein Ja zum CO2-Gesetz am 13. Juni.

Für die Gegner der Vorlage sind die Treibhausgasemissionen der Schweiz hingegen nicht der Rede wert. Es ist neben den Kosten ihr Lieblingsargument: Die Schweiz sei …

Artikel lesen
Link zum Artikel