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Schweizer Städteverband fordert nationalen Aktionsplan gegen Hitze

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Jetzt fordert der Städteverband einen nationalen Aktionsplan gegen Hitze

16.08.2026, 06:3819.08.2026, 07:34

Hanspeter Hilfiker, Präsident des Schweizer Städteverbandes, hat einen nationalen Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel gefordert. Die Schweizer Städte seien für ein anderes Klima gebaut worden, sagte der FDP-Politiker im Interview mit dem «SonntagsBlick».

Hanspeter Hilfiker, Stadtpraesident von Aarau und Praesident des Schweizerischen Staendeverbands, informiert ueber die Ergebnisse der Asylkonferenz, am Freitag, 28. November 2025 in Bern. An der Asylk ...
Hanspeter Hilfiker, Stadtpräsident von Aarau und Präsident des Schweizerischen Städteverbands.Bild: keystone

«Die Anpassung an den Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir Städte werden sie nur im Verbund mit Kantonen und Bund bewältigen können», sagte Hilfiker. Die Städte seien sich der Klimaentwicklung seit langem bewusst und hätten bereits zahlreiche Massnahmen ergriffen. Die Anpassung sei jedoch ein langer und teurer Prozess, den sie nicht alleine stemmen könnten.

Nötig seien eine geregelte Finanzierung sowie eine nationale Koordination bei der Priorisierung von Massnahmen. Städte, Kantone und Bund sollten gemeinsame Schritte beschliessen. Als Beispiele nannte Hilfiker die Entsiegelung von Plätzen, die Begrünung von Strassen, die Sanierung von Schulhäusern und den Umbau zu Schwammstädten.

Klimaanlagen seien für bestimmte Innenräume wie Krankenhäuser oder Schulen zu prüfen. Sie seien aber «nur ein kleiner Puzzlestein» unter den nötigen Massnahmen, um die Städte auch bei Hitze lebenswert zu erhalten.

(sda)

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139 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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[CH-Bürger]
16.08.2026 07:08registriert August 2018
"nationalen Aktionsplan gegen Hitze": ähm, der Umwelt-Bundesrat ist ein Sünneler, schon vergessen?? Da wird nicht viel passieren...
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Rethinking
16.08.2026 07:43registriert Oktober 2018
Die ganzen Rechtsbürgerlichen Politiker nerven mich gewaltig…

Über Jahrzehnte nix gegen die globale Erwärmung getan um der Wirtschaft und den Reichen Viel Geld umzuverteilen…

Nun sich in den Medien mit irgendwelchen Forderungen profilieren wollen
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Susi1
16.08.2026 07:20registriert November 2023
Die Städte, die jeden Quadratmeter zugepflastert und jeden Baum durch eine Mietskaserne ersetzt haben?
Die noch mehr Gäste für die kulturelle Bereicherung möchten?

Wo früher Bäume standen und Versickerungsflächen waren, steht ein Einkaufszentrum mit Teerparkplatz.

Nicht einmal die Dächer sind begrünt.

In Basel gibt es Gebiete, da finde ich auf 500 Meter keinen Baum mehr.
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