Fribourger Regierung will 31 Millionen für Klimaschutz ausgeben
Die von der Kantonsregierung, dem Staatsrat, vorgeschlagenen 23 Massnahmen sind Teil des kantonalen Klimaplans der zweiten Generation (KKP2). Dieser soll mithelfen, dass Fribourg unabhängiger von fossilen Energien und das Kantonsgebiet weniger anfällig gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels wird.
Der Verpflichtungskredit von 31 Millionen Franken ist für den Zeitraum von 2027 bis 2030 vorgesehen. Ein entsprechender Antrag kommt nun in den Grossen Rat, das Parlament.
Für weitere Projekte, die einzeln finanziert werden sollen, wird mit Kosten von rund 29,7 Millionen Franken gerechnet, wie die drei Staatsrats-Mitglieder Jean-François Steiert (SP), Olivier Curty (Mitte) und Didier Castella (FDP) am Mittwoch in Freiburg bekannt gaben.
Elektroautos sollen gefördert werden
Ein erhöhter Aufwand zur Reduktion der Treibhausgasemissionen sei notwendig, hiess es vonseiten der Exekutive. Die CO2-Bilanz für das Jahr 2025 zeige dies auf, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Ernährung.
Geplant sind unter anderem die Förderung von Elektrofahrzeugen und des öffentlichen Verkehrs, des Veloverkehrs und Fussverkehrs. Im Ernährungsbereich sollen lokale Produkte und kurze Versorgungsketten gestärkt werden.
Weitere Schwerpunkte des Plans sind das Wassermanagement, der Umgang mit Naturgefahren und der Schutz der Bevölkerung vor Hitzewellen durch mehr Grünflächen.
Der Staat selbst soll eine Vorbildfunktion einnehmen. Die kantonale Verwaltung strebt an, bis 2040 klimaneutral zu sein. Zudem will die Regierung ihre Finanzinstrumente wie Investitionen und öffentliche Beschaffungen auf die Klimaziele ausrichten.
Der Kanton Freiburg hat eine ständige Wohnbevölkerung von rund 350'000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Quellen
(sda)
