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Solothurn: 2025 schloss die Lebensmittelkontrolle 15 Betriebe

PRODUKTION - 10.12.2025, Baden-W�rttemberg, Stuttgart: Ein Lebensmittelkontrolleur leuchtet bei einer Kontrolle mit einer Lampe auf ein Regal. (zu dpa: �Foodwatch-Abfrage: L�cken bei Lebensmittelkontr ...
Ein Lebensmittelkontrolleur leuchtet bei einer Kontrolle mit einer Lampe auf ein Regal. (Symbolbild)Bild: DPA

2025 schloss die Solothurner Lebensmittelkontrolle 15 Betriebe

15.07.2026, 16:0815.07.2026, 16:08

Die Solothurner Lebensmittelkontrolle hat im vergangenen Jahr 15 Betriebe vorübergehend geschlossen. Die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten sei gefährdet gewesen. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht hervor.

Dieser deutliche Anstieg der Betriebsschliessungen bestätigt einen Trend, der sich in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat, wie die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung schrieb. In Teilen der Lebensmittelbranche sei eine qualitative Verschlechterung festzustellen.

«Die Ursachen sind vielfältig und reichen von fehlendem Fachwissen über personelle Engpässe bis hin zu einer unzureichenden betrieblichen Selbstkontrolle», ist dazu im Jahresbericht festgehalten.

Total 1595 Kontrollen durchgeführt

Die Lebensmittelkontrolle habe 153 Prozessverbote als Sofortmassnahme bei erheblichen Mängeln ausgesprochen. Darüber hinaus habe sie 101 Strafanzeigen aufgrund von schwerwiegenden Verstössen gegen das Lebensmittelrecht eingereicht.

Die Lebensmittelkontrolle führte laut Medienmitteilung im vergangenen Jahr 1595 Kontrollen in Lebensmittelbetrieben im gesamten Kanton durch. Kontrolliert worden seien unter anderem Restaurants, Imbissbetriebe, Metzgereien, Bäckereien, Detailhandelsgeschäfte.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Mehrheit der Betriebe ihre Verantwortung gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten erfülle. Neben der klassischen Lebensmittel- und Wasserüberwachung würden Themen wie PFAS, Chlorothalonil-Metaboliten und andere langlebige Schadstoffe zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig würden einzelne Vollzugsfälle komplexer und erforderten vertiefte Abklärungen sowie eine enge Zusammenarbeit mit anderen Behörden. (sda)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Snowy
15.07.2026 18:17registriert April 2016
Und warum darf die Öffentlichkeit nicht erfahren, wer mit seinem Betrieb die Gesundheit wiederholt gefährdet?

Genau dieselbe Unart, warum die einzelnen Wasserverteilstationen, welche Grenzwerte mit Giften teilweise massiv überschreiten nicht bekanntgegeben werden....man vermischt das Wasser lieber mit benachbarten, weniger kontaminierten Stationen.
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