Schweiz
Forschung

Starlab Space lässt sich im Innovationspark Dübendorf ZH nieder

Exterior view of the information pavillion of the innovation park Zurich (IPZ) in Duebendorf, Switzerland, on February 27, 2018. The pavillion at the entrance of the innovation park consists of an exh ...
Eingang des Innovationsparks Dübendorf.Bild: KEYSTONE

Starlab Space lässt sich im Innovationspark Dübendorf ZH nieder

09.12.2024, 11:5109.12.2024, 11:51

Die Raumstation-Entwicklungsfirma Starlab Space will sich im Innovationspark neben dem Flugplatz in Dübendorf ZH niederlassen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Montag unterzeichnet.

Der Zugang zu einem Flugfeld, grosse Flächen für die notwendigen Infrastrukturen, starke Forschungspartner wie die Universität Zürich und die ETH Zürich überzeugten Starlab Space unter anderem, dass der Switzerland Innovation Park Zurich (IPZ) der richtige Partner sei, heisst es in einer Medienmitteilung. Starlab Space ist eine Unternehmenskooperation von Airbus, Voyager Space, Mitsubishi Corporation und MDA Space.

Mit dem geplanten Ende der Internationalen Raumstation (ISS) im Jahr 2030 soll Starlab als private Raumstation die Forschung und Wissenschaft der ISS fortsetzen und den erdnahen Orbit für private Unternehmen erschliessen, heisst es weiter.

Mit der unterzeichneten Absichtserklärung zwischen Starlab Space, der Stiftung Switzerland Innovation Park Zurich sowie dem neu gegründeten Center for Space and Aviation Switzerland and Liechtenstein plane Starlab Space, Geschäftsaktivitäten im Innovationspark Zürich aufzunehmen.

Europäischer Standort des Starlab-Netzwerks

Im IPZ könnten von Starlab laut Medienmitteilung verschiedene Einrichtungen entstehen, beispielsweise ein Center of Excellence für Payloadentwicklung und -betrieb sowie weitere Bodensegmente des Starlab mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Biomedizin und Pharma. Damit würde die Grossregion Zürich mit Industrie- und Forschungspartnern europäischer Standort des globalen Starlab Netzwerks, heisst es.

Der Innovationspark Dübendorf ist ein Zentrum, in dem Universitäten, Forschungsinstitutionen sowie nationale und internationale Unternehmen zusammenarbeiten, um Innovationen voranzutreiben – mit dem Fokus auf die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Robotik und Mobilität sowie Produktionstechnologien. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Bestand schrumpft: Jetzt gerät auch der Grasfrosch im Flachland unter Druck
Dem Grasfrosch geht es in den tieferen Lagen der Schweiz schlechter als bislang angenommen. Eine Langzeitstudie bei Basel zeigt einen massiven Rückgang – obwohl im Untersuchungsgebiet Dutzende neue Weiher entstanden sind.
Schweizweit gilt der Grasfrosch bisher nicht als gefährdet – als einzige Froschart des Landes. Für die tiefen Lagen greift diese Einschätzung laut einem Experten jedoch zu kurz: «In den tieferen Lagen der Schweiz ist aus meiner Sicht der Grasfrosch gefährdet», sagt der Biologe Urs Tester zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Zur Story