Schweiz
Forschung

Roche und Novartis sind die zukunftsfähigsten Pharmaunternehmen

Roche und Novartis sind die zukunftsfähigsten Pharmaunternehmen – laut Studie

25.11.2025, 07:1725.11.2025, 07:17

Die beiden Schweizer Pharmagiganten Roche und Novartis gehören laut einer Studie des Lausanner Universitätsinstituts IMD zu den zukunftsträchtigsten Unternehmen weltweit. Für den Pharmazulieferer Lonza oder den Generikahersteller Sandoz sehen die Experten indes schwarz.

Drohnenaufnahme des Roche Areals vor der Eroeffnungsfeier des neuen Roche Forschungs- und Entwicklungszentrums (pRED-Center), links neben den Tuermen, in Basel, am Dienstag, 10. September 2024. (KEYST ...
Das Roche-Areal in Basel.Bild: keystone

Zu diesem Schluss kommt der am Dienstag veröffentlichte «Future Readiness Indicator» für das Jahr 2025. Dabei untersuchte das IMD die Zukunftsfestigkeit von Unternehmen anhand von finanziellen Kennzahlen, Investitionstätigkeit und Innovationsfreude sowie «weicher» Faktoren wie Diversität und Nachhaltigkeit.

Ganz vorne dabei im Pharmasektor seien demnach Roche auf Platz zwei und Novartis auf Platz vier. Die Pharmariesen setzen laut IMD auf integrierte Modelle, sprich ein ganzheitliches «Ökosystem rund um Heilung und Gesundheit».

ARCHIV -- Das Novartis-Logo an einem Produktionswerk von Novartis in Stein, am Montag, 3. September 2018. Der Pharmakonzern Novartis plant einen groesseren Stellenabbau, wie das Unternehmen am Diensta ...
Der Pharmakonzern Novartis belegt den vierten Platz.Bild: keystone

Auf Platz ein schaffte es das Pharmaunternehmen Johnson&Johnson, das die Themen Diversifizierung, Forschungsinvestitionen und KI noch höher gewichte.

Demgegenüber würden Firmen aus der Pharmaindustrie, die «am alten Modell der reinen Tablettenverabreichung» festhalten würden, vermehrt durch auslaufende Patente belastet. Diese dürften in Zukunft laut dem IMD Mühe haben Schritt zu halten. Namentlich nennt das Institut den Pharmazulieferer Lonza und den Generikahersteller Sandoz. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL
1 / 13
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL

Roman Josi (Nashville Predators): Verteidiger, Vertrag bis 2028, Jahressalär (inkl. Boni): 9,059 Millionen Dollar.

quelle: imago/usa today network / imago images
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Noch nicht Verwenden: Expat Expo
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Nach mutmasslichem Kita-Missbrauch: Expertin fordert Schutzkonzept-Pflicht
Obwohl viele Kitas Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt haben, kommt es immer wieder zu Übergriffen. Eine Expertin fordert nun eine offizielle Aufsichtspflicht.
Ein 33-jähriger Gruppenleiter soll in zwei Kitas im Kanton Bern und Kanton Zürich mindestens 15 Kinder sexuell misshandelt haben. Darüber hatte zuerst SRF berichtet. Das jüngste Kind soll bei den Übergriffen ein, das älteste vier Jahre alt, Opfer der Übergriffe sollen hauptsächlich Mädchen gewesen sein.
Zur Story