Schweiz
Frankreich

SBB raten wegen Unwetterfolgen von Reisen nach Paris ab

Un train TGV Lyria pour Paris et un train TER de la SNCF pour Lyon Part Dieu sont photographies a la gare CFF Geneve Cornavin a l'issue d'une conference de presse de l'Association trans ...
TGV-Züge von Zürich und Basel nach Paris fallen aus.Bild: keystone

TGV-Züge nach Paris fallen aus – das rät die SBB

31.07.2024, 15:1131.07.2024, 19:35

Die SBB raten wegen Unwetterfolgen im Südosten Frankreichs von Reisen nach Paris ab. Die TGV-Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Lausanne, Genf und Paris fallen aus. Die TGV-Züge ab Zürich respektive Basel werden seit dem Nachmittag umgeleitet.

Die SBB tauschen Billette für Mittwoch um oder erstatten das Geld zurück. In Frankreich selbst ist der Bahnverkehr zwischen Paris Gare de Lyon und Dijon sowie Mâcon-Loché unterbrochen, wie die SBB am Mittwoch weiter mitteilten. Sie rechneten neben Zugsausfällen mit Verspätungen und Umleitungen.

Der Verkehr auf der Strecke Sud-Ost, die unter anderem Paris mit Marseille und Montpellier verbinde, sei derzeit unterbrochen, teilte die staatliche französische Eisenbahngesellschaft SNCF mit. Zwischen Paris und Dijon lagen demnach Bäume auf den Gleisen, ein TGV prallte dagegen.

Verletzte gab es gemäss SNCF nicht, allerdings waren rund 80'000 Reisende von Verspätungen und Zugausfällen betroffen. Wie lange die Störung dauert, war am Nachmittag nicht bekannt. Die Bahn berichtete aber von Fortschritten bei den Aufräumarbeiten. Die Störung sollte bald behoben sein, stellte sie in Aussicht.

Vergangene Woche hatten Brandanschläge auf neuralgische Punkte des französischen Schnellbahnnetzes den Bahnverkehr kurz vor dem Start der Olympischen Spiele schwer gestört. Wer hinter den Anschlägen steckt, war am Mittwoch nicht bekannt. (dab/sda)

Vergangene Woche hatten Brandanschläge auf neuralgische Punkte des französischen Schnellbahnnetzes den Bahnverkehr kurz vor dem Start der Olympischen Spiele schwer gestört. Wer hinter den Anschlägen steckt, war am Mittwoch nicht bekannt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Städte, die du ab Zürich mit dem Nachtzug erreichst
1 / 13
Städte, die du ab Zürich mit dem Nachtzug erreichst
Der See Bled in Slowenien mit der berühmten Insel.
quelle: shutterstock
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Freizeitpark_SBB_Sponsored
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
«Wir steuern auf eine Welt zu, in der jeder zweite Sommer heisser wird als diesmal»
ETH-Klimaforscher Reto Knutti war vom Hitzesommer nicht überrascht. Er warnt vor mehr Hitze, Wasserknappheit und hohen Kosten – und fordert rasche Anpassungen.
Hat Sie dieser Hitzesommer als Klimaforscher überrascht?
Reto Knutti: Nein. Ich habe diesen Sommer zwei Posts auf LinkedIn gemacht, die lauteten: «Willkommen in den Klimaszenarien Schweiz». Was wir erleben, haben Meteo Schweiz und die ETH in diesen Szenarien beschrieben. Analytisch bin ich deshalb nicht überrascht. Allerdings ist es etwas anderes, die Auswirkungen der Hitze tatsächlich zu sehen: Wenn das Laub schon im August am Boden liegt, Gletscher auf beinahe 4000 Metern schneefrei sind oder – wie letzten Freitag – fünf Zentimeter grosse Hagelkörner fallen. Das hat nochmals eine ganz andere Wirkung.
Zur Story