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Arbeitswelt

Travailsuisse fordert für 2027 eine Lohnerhöhung von 2 Prozent

Travailsuisse fordert für 2027 eine Lohnerhöhung von 2 Prozent

17.08.2026, 10:0017.08.2026, 10:07

Travailsuisse fordert eine allgemeine Lohnerhöhung von 2 Prozent für das Jahr 2027. Der Gewerkschaftsdachverband will damit die Stagnation der Reallöhne und den Anstieg der Lebenshaltungskosten ausgleichen.

Die Kaufkraft der Arbeitnehmer sei in den letzten Jahren gesunken, was auf die seit zehn Jahren stagnierenden Reallöhne zurückzuführen sei, beklagte Travailsuisse am Montag vor den Medien in Bern. Besonders stark belaste die Haushalte der starke Anstieg der Krankenkassenprämien.

Zwischen 2023 und 2026 belief sich der durch die Krankenkassenprämien verursachte Einkommensverlust laut dem Dachverband auf 1,3 Prozent für eine alleinstehende Person und auf 2 Prozent für eine Familie mit zwei Kindern. Dies entspreche einer zusätzlichen jährlichen Belastung von 1160 beziehungsweise 2700 Franken.

Der schwindende finanzielle Spielraum bremse den Konsum und werde für eine wachsende Zahl von Menschen ein Problem, so Travailsuisse weiter. (dab/sda)

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87 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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gipfelibringer
17.08.2026 10:21registriert Juni 2014
Nur zwei Prozent?
Die in der Dekade der Lohnstagnation aufgelaufene Teuerung rechtfertigt m.M. eine Erhöhung um fünf Prozent.
Ansonsten geht die "Bekämpfung des Einkommensschwunds mit den Füssen" , sprich der lukrative Einkaufstourismus, fröhlich weiter.
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Erebos_2
17.08.2026 10:28registriert Mai 2021
oho. Als ob travail suisse irgendetwas zu sagen hätte. und alleine die neuen KK-Erhöhungen werden etwaige Lohnerhöhungen grad auffressen, geschweige denn sonstige Teuerungen. Und ist ja nicht so, dass man bestenfalls ein Teuerungsausgleich als Lohnerhöhung getarnt erhält.
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FarisA
17.08.2026 11:04registriert Oktober 2025
Das dürfte wohl bei den Meisten nicht mal für die jährliche Krankenkassenerhöhung ausreichen...
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