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Cybermobbing überall: 21 Prozent der Jugendlichen sind schon auf sozialen Medien fertiggemacht worden. symbolbild: shutterstock

Wie kann eine Täterin aus der Psychiatrie weiter cybermobben? 5 Antworten zum Fall Céline



Was ist passiert?

Der krasse Fall von Cyber-Mobbing schockierte 2017 die Schweiz. Die 13-jährige Céline aus Spreitenbach AG nahm sich das Leben, nachdem sie von Jugendlichen auf Social-Media-Plattformen blossgestellt und diffarmiert wurde.

Nun stellt sich heraus: Wenige Wochen nach dem Suizid von Céline verschickte die Täterin aus der Jugendpsychiatrie ein Drohvideo an ein anderes Mädchen: «Hör mal zu, du kleine Nutte: Wir werden dich finden. Und zweitens, du wirst genauso sterben wie Céline!», zitiert die SRF Rundschau aus dem Chatverlauf.

Vor wenigen Wochen mobbte die Täterin gemäss Rundschau erneut. Sie schrieb an ein Mädchen: «Ich reisse dir deine Pussy auf» oder «Ich verboxe dich, du kleine Schlampe».

Die Vorgeschichte

Der Mobbing-Fall eskalierte im Sommer 2017: Ein Junge, den Céline anhimmelte, verschickte Bilder von ihr im Kinderzimmer. Sie sass in Shorts und T-Shirt auf ihrem Bett und machte ein Selfie in einer freizügigen Pose. Die Ex des Knaben verbreitete darauf die Fotos auf Snapchat und der Junge verlangte weitere anzügliche Bilder von Céline. Dutzende Jugendliche heizten den Konflikt auf Social-Media-Plattformen weiter an.

Am Volksfest Badenerfahrt verlagerten sich die Mobbing-Attacken vom Internet in die reale Welt. Céline wurde von ihrer Ex-Kollegin mit Sprüchen über ihre Affäre vor einer Gruppe blossgestellt. Zwei Tage später nahm sich Céline das Leben.

Welche Strafe kassierten die Täter*innen?

Die Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis verurteilte im Frühjahr 2019 einen männlichen Jugendlichen aus Dietikon ZH per Strafbefehl wegen Nötigung. Die Täterin, ebenfalls aus Dietikon, wurde ebenfalls wegen versuchter Drohung und Beschimpfung sanktioniert. Die Strafe ist in beiden Fällen dieselbe: eine persönliche Leistung. Normalerweise handelt es sich dabei um gemeinnützige Arbeitseinsätze von wenigen Tagen.

Beim jüngsten Fall ist die Untersuchung noch nicht abgeschlossen. Die Polizei bestätigt bloss, dass ein Opfer auf dem Posten erschienen ist.

Sind Handys in der Jugendpsychiatrie erlaubt?

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bild: shutterstock

Nur wenige Woche nach der ersten Tat verschickte die Täterin in der psychiatrischen Klinik weitere Droh-Nachrichten. Wie ist das möglich? Sind Handys dort überhaupt erlaubt?

Dies komme grundsätzlich auf den Einzelfall an, erklärt Marc Stutz von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. In der geschlossenen Abteilung sei der Zugang zu Handys sehr restriktiv geregelt. «Patienten dürfen ihr Mobiltelefon fünf Mal pro Tag während fünf Minuten nutzen.» Dies nur in Begleitung einer Aufsichtsperson. Foto- und Filmaufnahmen seien verboten.

Die Täterin befand sich nicht in Obhut der Psychiatrischen Uniklinik Zürich. Wie genau die Handy-Nutzung in der Klinik geregelt ist, in der die Täterin behandelt wurde, ist unklar.

Anders sieht es aus, wenn sich Jugendliche in einer tagesklinischen oder ambulanten Therapie befinden. Ausserhalb der Klinik können sie frei über ihre Mobiltelefone verfügen.

Ob die Täterin das neueste Drohvideo trotz der Sicherheitsmassnahmen aus einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung verschicken konnte, ist unklar. Wegen Persönlichkeitschutz darf die Jugendanwaltschaft keine Angaben zur Therapieform machen.

Wie verbreitet ist Cyber-Mobbing?

Bei der Helpline von Pro Juventute melden sich täglich Kinder und Jugendliche zum Thema Mobbing. 2018 zählte Pro Juventute 350 Beratungen zum Thema Mobbing, 50 davon betrafen Cyber-Mobbing. «Das Thema beschäftigt die Jugendlichen sehr. Denn Mobbing ist für Menschen extrem schädigend», sagt Thomas Brunner, Leiter Beratung von Pro Juventute, zu watson. Studien belegten, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen Mobbing und Suizidalität gebe.

21 Prozent der Schweizer Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren gaben in der repräsentativen JAMES-Studie 2016 an, dass sie im Internet (bsp. auf Instagram oder Facebook) schon einmal fertiggemacht wurden. 12 Prozent der Jugendlichen haben erlebt, dass im Internet Falsches oder Beleidigendes öffentlich über sie verbreitet wurde.

Wie kann ich mich wehren?

Wer online gemobbt wird, solle auf keinen Fall ebenfalls online antworten. «Unsere Empfehlung ist, nie direkt auf den Angriff zu reagieren. Das verstärkt das Mobbing nur», so Brunner von Pro Juventute weiter.

Wenn man über klar beleidigende Bilder oder Aussagen verfüge, sollen man versuchen, den Absender via die Social-Media-Betreiber zu sperren.

Mobbing sei ein Gruppenthema und könne nur in der Gruppe bekämpft werden. «Als Mobbingopfer sollte man versuchen, eine Allianz aufzubauen.» Dazu brauche es eine starke erwachsene Person. «Hol dir Menschen zu Hilfe und kämpfe nicht alleine», rät Brunner.

Lass dir helfen

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.

Die Dargebotene Hand
: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Facebook erklärt seine Spielregeln

«Kinder in den sozialen Medien? Das geht nicht!»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mietzekatze 06.06.2019 12:25
    Highlight Highlight Wow... die Eltern werden stolz sein auf ihre Tochter...
    • dave1771 06.06.2019 13:03
      Highlight Highlight Passiert wen man die Kinder nicht mehr erzieht und die Schule es richten soll. Kinder werden mot iPad und TV ruhig gestellt oder die ganze Wochen in der KiTa.
  • Gawayn 06.06.2019 06:44
    Highlight Highlight Das Problem an Mobbing..

    Es kann absolut jeden treffen.
    Sofern man:
    Zu klein
    Zu groß
    Zu dick
    Zu dünn
    Abstehende Ohren
    Schiefe Zähne
    O Beine
    X Beine

    Ist oder hat.
    Die Liste läßt sich beliebig verlängern.

    Nur verstehen das die Wenigsten.
    Die Mobber, sind meist eine kleine Gruppe
    Die das Grosse Ganze terrorisieren.
    Die nutzen die "Loyalität" aus.
    "Täderle isch mies".

    Diese Banden muss man trennen.
    Den Anführer hart strafen.
    Bis Schulverweis

    Da sollte man in den Schulen ansetzen.
    Eltern einbinden, statt gegen die kämpfen.
  • honesty_is_the_key 05.06.2019 22:55
    Highlight Highlight Mir ist egal ob ich jetzt mit meiner Meinung naiv und unprofessionell unterwegs bin. Ein 13-jähriges Mädel hat sich umgebracht weil sie so sehr von einem anderen Mädchen gemobbt wurde. Das ist einfach nur grauenhaft und traurig und schrecklich. Ja, die Mobberin ist weiterhin sehr jung und geniesst wohl wegen ihrem Alter einen gewissen "Welpenschutz". Auf der anderen Seite scheint sie null Reue zu zeigen, und scheint weiterhin extrem zu provozieren. Kurz gesagt - sie hat ein Leben vernichtet und scheint immer noch so unterwegs zu sein, und deshalb habe ich null Mitleid für sie.
    • R. Peter 06.06.2019 17:46
      Highlight Highlight Ohne die Tat oder die fehlende Reue rechtfertigen zu wollen, hat sie so direkt kein „Leben vernichtet“. Das Leben genommen hat sich das Opfer immer noch selber.
  • Jimtopf 05.06.2019 21:51
    Highlight Highlight Gemeinnützige Arbeit von wenigen Tagen? Ein Mädchen wurde so heftig gemobbt dass sie sich das Leben nahm... LÄCHERLICH, soll das eine Strafe sein?
    Leute, wenn ich z.B. auf dem Heimweg über eine Landstrasse mit 0,5 Promill (Neulenker) erwischt werde und mir der Führerausweis 3 Monate entzogen wird ist das für mich eine höhere Strafe als paar Tage Arbeit.
    Das ist zum kotzen, diese Täter gehören in ein Gefängnis. Und jetzt alle mimimi die ist therapierbar mimi...
    Ach ja?! Hat offensichtlich viel gebracht diese Therapie.
    Ich verstehs einfach nicht und bin schockiert über die Story!!!
    • Fly Baby 06.06.2019 08:25
      Highlight Highlight Was soll der Vergleich? Es ist richtig, wenn dir der Führerschein entzogen wird, wenn du besoffen Auto fährst.
    • Patrik Hodel 06.06.2019 19:59
      Highlight Highlight @Fly Baby: die Strafen stehen aber in keinem Verhältnis zueinander.
      Ebenso bei Sexualdelikten. Verkehrsdelikte werden nämlich unverhältnismässig strenger bestraft.
  • Couleur 05.06.2019 20:07
    Highlight Highlight Mobbing war auch schon vor der Zeit von Handies und Social Media verheerend und die Folgen massiv unterschätzt. Ich kenne jemanden, der so ziemlich über die gesamte Sekundarschulzeit gemobbt wurde und dann an schweren Depressionen erkrankte und sich das Leben nahm. Die Täter bleiben oft unbehelligt und bei den Opfern handelt es sich meistens auch um sensible Personen, die aufgrund von Scham alles in sich hineinfressen und es niemandem mitteilen. Dies mit verheerenden Folgen. Die Täter gehören viel härter bestraft. Auch als abschreckende Wirkung für Nachahmer.
    • Vosi 05.06.2019 22:19
      Highlight Highlight Teile weitgehend deine Meinung. Aber wie willst du 12-16 jährige bestrafen? Wehrt sich das Opfer, wird es für ihn nur noch schwieriger. Ich denke viele haben in dem Alter dumme Sprüche geklopft und sich nichts dabei gedacht. 1x was doofes sagen ginge ja noch. Aber wenn 30 Schüler nur 1x an eine bestimmte Person was sagen, wirds schon heftiger.
      Und ja, es wird auch hier jetzt schon am Personal gespart....
  • PeterSilie 05.06.2019 20:05
    Highlight Highlight Kein Respekt und Anstand vor Mitmenschen.
    Zum Glück bin ich noch ohne Handy aufgewachsen (so jung noch nicht).
    Wenn wir mal Probleme mit Mitschülern hatten oder irgendwer frech kam hat man das klassisch geregelt. Haben dann auch alle mitbekommen und nacher wars wieder gut.
    Medienkompetenz spielt sicher auch eine Rolle, wobei da der Ansatz in meinen Augen falsch ist.
    Die Eltern haben keine Ahnung was heute alles möglich ist und setzen sich zu wenig mit den neuen Technologieen auseinander.
    • Frausowieso 06.06.2019 08:51
      Highlight Highlight In meiner Schulzeit in den 90er Jahren wurde auch massiv gemobbt. Das ist keine neuzeitliche Erscheinung. Da wurde auch nichts "geregelt" und dann war es wieder gut. Die Art des Mobbings hat sich geändert, aber das heisst nicht, dass es frühner nicht genau so schlimm war. Wir konnten das Mobbing damals nur schwer beweisen, da es nicht in Chats festgehalten wurde.
    • PeterSilie 06.06.2019 15:04
      Highlight Highlight Dann sind Sie ein anderer Typ Mensch als ich. Ich wurde auch gemobbt, aber irgendwann hat es mir gereicht. Und ich war nicht der einzige. Danach war Ruhe, evtl ein glücklicher Einzellfall.
      I meine nur, dass es heute eine neue Dimension eingenommen hat. Anonyme Chat-App etc...und davon haben Eltern in meinen Augen keine Ahnung bzw. zu wenig
    • Gawayn 06.06.2019 17:26
      Highlight Highlight @PeterSilie
      Ich weiss nicht von welcher Zeit du sprichst.
      Ich war in den 70ern und 80ern in der Schule.
      Da wurde auch übelst gemobbt.
      Treffen konnte es jeden.

      Ja ich habe mich gewehrt.
      Dann wurde mein Vater angerufen, eine Mutter hatte reklamiert, ich hätte ihren Sohn verdroschen.
      Als weitere 4 solcher Anrufe kamen, stellte sich raus, die 5 hatten mich übelst angegangengen und als ich die geschlagen habe, heulten die bei ihren Eltern.

      Ja die hatten dann Angst.
      Aber aufgehört, hat es nie...
  • Martina huber 05.06.2019 19:51
    Highlight Highlight Begreift doch endlich, dass Psychiatrie kein Gefängnis ist!
  • Dogbone 05.06.2019 19:36
    Highlight Highlight Der Artikel ist etwas wirr geschrieben. Die Täterin hat Strafe in Form von gemeinnützigen Arbeitseinsätzen kassiert. Weshalb ist sie denn unterdessen in der Psychi? Das steht nirgends oder ich schnalls nicht.

    Die Rechtssprechung ist ein Spiegel der Gesellschaft, auch wenn das in dem Fall schwer nachzuvollziehen ist. Ich glaube jeder will so eine feige, kleine Täterin im Knast schmoren sehen. Nur damit das passiert, bzw. halt einfach etwas, was wirklich weh tut, müssen wir alle etwas ändern. Ansonsten kann sie sich feiern lassen und genauso weitermachen - bis halt jemand illegal eingreift...
  • baBIELon 05.06.2019 19:35
    Highlight Highlight "Mobbing sei ein Gruppenthema und könne nur in der Gruppe bekämpft werden. " Was für eine Aussage🤦🏻‍♂️ Mobbingopfer sind meistens nicht jene, welche eine Masse un sich scharen können... Das einzige was wirklich hilft ist die jungen Menschen ihre kämpfe selbst austragen zu lassen. Als Eltern kannst du nur dafür sorgen dass dein Kind immerhin weiss wie eine Deckung zu halten ist... Alles andere müssen sie sich (leider) selbst erarbeiten
    • Padcat 06.06.2019 10:06
      Highlight Highlight Es braucht auch keine Masse, es reichen wenn zwei drei zum Opfer stehen um so eine Eskalation zu verhindern. Eltern können sehr wohl etwas machen: das Gespräch suchen (mit Opfer und Täter wenn nötig) oder auch mit der Lehrperson, die ganz bestimmt einschreiten kann.
  • The Unseen Fenian Hand 05.06.2019 19:27
    Highlight Highlight Täterschutz einmal mehr vor Opferschutz. Traurig
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 05.06.2019 19:20
    Highlight Highlight Was mich fast noch mehr schockiert. Das einem soetwas so fertig machen kann das man sich gleich umbringen muss. Oder auch die Italienerin mit dem Video. Mir wäre sowas wirst ob jetz jeder einen porno, nacktfoto oder sonst was ist. Morgen treiben sie eine andere sau durchs Dorf..
    • Ichsägjanur 06.06.2019 13:41
      Highlight Highlight Sie sah keinen anderen Ausweg. Da jetzt noch bezgl. der Gründe nachzutreten und sich selber als viel stärker hinzustellen (also ICH hätte sowas ja nie getan) ist unter so einem Artikel einfach nur unnötig und unangebracht, ein Kind ist gestorben. Und das wiederum schockiert mich
  • Hallosager 05.06.2019 19:19
    Highlight Highlight Der Fall sollte uns eigentlich ALLEN die Augen öffnen, was für eine kranke und kaputte Gesellschaft wir mittlerweile haben. Auch viele der Watson-Leser sind kein Deut besser, als die Jugendlichen-Mobber oben. Sobald eine bekannte Persönlichkeit in U-Haft gelangt, füllt sich die Kommentarspalte mit Schadenfreude. Auch die Medien sollten sich mal wieder auf ihren erlernten Beruf konzentrieren und RECHERCHIEREN. Denn dieses Clickbait-Titel am Band raushauen, befördert das Ganze.
  • N. Y. P. 05.06.2019 19:00
    Highlight Highlight «Hör mal zu, du kleine Nutte: Wir werden dich finden. Und zweitens, du wirst genauso sterben wie Céline!»

    Das ist starker Tobak. Sie treibt ein junges Mädchen in den Selbstmord und jetzt das.

    Keinerlei Spuren von Empathie. Sie ist ein gefährlicher Mensch. Durch und durch krank im Kopf. Keinerlei Menschlichkeit mehr vorhanden.
  • Heinzbond 05.06.2019 18:51
    Highlight Highlight Aus der ferne betrachtet:
    Erstens erscheint mir diese Person ungeeignet für das zusammenleben in einer zivilisierten Gesellschaft und gehört therapiert.
    Zweitens bisherige Therapien haben das Ziel nicht erreicht.
    Drittens, das diese Person weiter machen kann wie bisher muss den Hinterbliebenen von cèline wie ein Stich ins Herz sein und dafür müssten sich die Verantwortlichen bei ihnen entschuldigen.
  • grmir 05.06.2019 18:51
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Wander Kern 05.06.2019 18:44
    Highlight Highlight Und Herr Glarner stiftet zu solchen Taten noch an. Widerlich!
    • baBIELon 05.06.2019 19:29
      Highlight Highlight Glarner war in der Schule definitiv einer der Mobber und da er nie grosse Konsequenzen zu fürchten hatte, macht er nun seelenruhig weiter..
  • Switch_on 05.06.2019 18:42
    Highlight Highlight Bin ziemlich schockiert aufgrund dieser Story.

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Täterin nicht älter als 16 ist. Das entnehme ich mal dem Zusammenhang.

    Kann mir jemand, der was davon versteht erklären:
    Wie kommt man dazu sowas zu tun? Vor allem auch in diesem Alter schon? Psychopatische oder soziopatische (fehlende Reue) Veranlagung? Oder hat sie dies von zu Hause? Tragen die Eltern (Teil der) Schuld?

    Vielleicht suche ich Erklärungen wo es keine gibt! Aber das verstehe ich nicht.
    • Garp 05.06.2019 19:07
      Highlight Highlight Verstehen kann man das glaub ich nur sehr schwer. Nach Erklärungen suchen kann man. Erklären kann man das nur, wenn man viele Gespräche mit solchen Personen geführt hat und wenn man systematisch forscht. Da gibt es noch viel Arbeit zu tun. Psychopathie und Sozipathie können schon bei Kindern beobachtet werden, müssen aber nicht.

      Es gibt Menschen die keinen Funken Empathie besitzen. Wenn man selber empathisch ist, ist genau das, was einen schockiert und nicht nachvollziehbar ist. Manche werden so geboren. Oft kommen die sehr weit im Leben, siehe Wirtschaft und Politik.
    • Phönix3 05.06.2019 19:32
      Highlight Highlight Es fängt leider schon im Kindergarten an. Natürlich nicht in diesem Ausmass, aber auch 4jährige machen mit. wenn einer ausgeschlossen und gehänselt wird. Das Motiv ist da aber wohl ein anderes. Im KiGa finden die es lustig oder normal, weil sie sich nicht in den anderen hineinversetzen. Da müssten dann eben Eltern und Lehrer aufklären! Später ist das Motiv aber wohl nicht mehr Spass sondern Macht. Vielleicht definieren sich solche alleine darüber, wieviel Macht sie auf andere ausüben können. Irgendwie traurig, aber auf keinen Fall tolerierbar!
    • Heinrich Jäggi 05.06.2019 20:20
      Highlight Highlight Nein, die Täterin ist nach Bericht vom „Blick“ jetzt volljährig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 05.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Man sollte solche Leute mehr körperlich fordern. Das dürfte mehr bringen und abschrecken, als eine reine psychische Therapie, welche wohl eher als "Urlaub" gesehen wird.
    • no-Name 06.06.2019 22:31
      Highlight Highlight Uff!

      Eisbäder und Schläge waren früher auch recht beliebt!

      Urteile nicht über Dinge von denen du OFFENSICHTLICH keine Ahnung hast.

      Oder fändest du bei Herzkranken auch Gartenarbeit Sinnvoller, zur abschreckung. Der IBs Aufenthalt wird sonst als Urlaub gesehen?!?.... im gegensatz zur psychi muss man dort nicht mal selber den hintern abwischen... 🙄

      Nur weil eine Krankheit nicht sichtbar ist, ist es nicht nur eine Frage des Willens sie zu haben oder nicht.
  • Pisti 05.06.2019 18:14
    Highlight Highlight Das ist doch kein Mobbing, das sind Drohungen. Die Dame gehört ins Gefängniss.
    • I don't give a fuck 05.06.2019 19:31
      Highlight Highlight Welche "Dame"?
  • Preastronautiker 05.06.2019 18:13
    Highlight Highlight Offensichtliches Suchtverhalten! Bitte die Öffentlichkeit (respektive neue Opfer) nachhaltig schützen! Danke
  • P. Zwackelmann 05.06.2019 18:08
    Highlight Highlight „Ob die Täterin das neueste Drohvideo trotz der Sicherheitsmassnahmen aus einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung verschicken konnte, ist unklar.“ In dem Fall ist doch soweit klar dass sie nicht in der geschlossenen ist oder das Personal grob fahrlässig war. Wie auch immer , es schockiert mich zutiefst was dieses Mobbing alles auslöst und anrichtet. Ich hoffe nur sie bekommt ihre ‚ gerechte‘ Strafe, und sonst hoffe ich auf Karma.
    • Garp 05.06.2019 18:22
      Highlight Highlight Es ist noch gar nichts klar. Verschiedene Kliniken, andere Regeln. Geschlossene Abteilungen in der Psychiatrie dienen zudem meist dem Schutz des Patienten selber. Personal ist übrigens auch sehr knapp. Psychiatrische Kliniken sind keine Gefängnisse und sollen es auch nicht werden.
    • Vosi 05.06.2019 18:23
      Highlight Highlight In die geschlossene gelangst du wenn du suizidgefährdet oder andere gefährdest. Auch wenn sie am Anfang da war, gelangst du nach einiger Zeit und abklärungen in die offene, und es reicht vollkommen wenn du für 5 Minuten dein Handy bekommst
    • no-Name 05.06.2019 23:17
      Highlight Highlight Hier noch zum Blitzen:

      Sorry, aber der Text oben und das Herz-Blitz Verhältnis zeigt, dass die Aufklärung bezüglich psychischer Erkrankungen und den dafür spezialisierten Spitäler in Kinderfüssen steckt.

      In erster Linie bedeutet “geschlossen” das die Tür zu ist. Nicht das jeder fixiert auf dem Cubus im Iso ist. Zumal Affektstörungen (bei jugendlichen einer der häufigste Gründe für die Psychi) im normalen Alltag (Beruf/Schule Ämter, Vereine) nicht gross aufallen. Meist sogar sehr charismatische Menschen sind.

      Aber als „Krank“ fällt so jemand kaum auf.

      Sorry, bizeli Stammtisch gejohle!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juan95 05.06.2019 17:59
    Highlight Highlight Oh man wie kann mann so jung und doch schon so krank sein..
    • no-Name 06.06.2019 22:14
      Highlight Highlight Frag die familie!

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

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Frauen sind in der Politik untervertreten. Im Nationalrat sind 32 Prozent Frauen, im Ständerat 15,2 Prozent. In 170 von 193 Ländern weltweit ist ein Mann an der Macht. Nur in 23 Ländern ist eine Frau Regierungschefin oder Staatsoberhaupt. 88 Prozent der Macht auf der Welt gehört somit Männern.

Die Quellen für diesen Artikel findest du ganz am Schluss.

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