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Gesundheit

Legionellen in Basel: Staatsanwaltschaft eröffnet Strafverfahren

Zellkuklturen mit Legionellen im Kantonalen Laboratorium Basel-Stadt in Basel, am Montag, 3. August 2026. Infolge eines Legionellenausbruchs sind in Basel in den letzten zwei Wochen 26 Menschen erkran ...
Zellkuklturen mit Legionellen.Bild: keystone

Legionellen in Basel: Staatsanwaltschaft eröffnet Strafverfahren

05.08.2026, 17:5205.08.2026, 18:26

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat im Zusammenhang mit dem Legionellen-Ausbruch ein Strafverfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung eröffnet. Das teilte sie am Mittwochabend mit. Eine Person war an den Folgen der Infektion gestorben.

Die Staatsanwaltschaft hat von Amtes wegen und aufgrund der bisher vorliegenden Informationen das Verfahren eröffnet, wie es hiess. Die Kriminalpolizei habe entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund des laufenden Verfahrens könnten derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

In den vergangenen zwei Wochen infizierten sich insgesamt 28 Menschen in Basel mit Legionellen. Derzeit befinden sich nach Angaben des Gesundheitsdepartements noch sechs Personen im Spital. Eine Person, die am Dienstagnachmittag noch auf einer Intensivstation gepflegt wurde, hat diese inzwischen verlassen können.

Die Behörden identifizierten den möglichen Infektionsherd, zwei Nasskühltürme auf dem Dach des Manor-Hauptsitzes an der Kleinbasler Rebgasse, und stellten diesen am Freitag ab. Die betroffene Anlage wird derzeit gemäss Angaben von Manor analysiert.

Das Gesundheitsdepartement hatte am Montag erstmals über den Legionellenausbruch informiert. Dabei appellierte es an die Betreiberinnen und Betreiber von Nasskühltürmen, sich bei den Behörden zu melden, da eine vollständige Erfassung dieser Anlagen beim Kanton fehle. (sda)

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