Schweiz
Gesundheit

Ehemann von Schweizer Ebola-Patientin aus Spital entlassen

Zwei Pflegende hocken vor einer sterbenden Person im Spitalbett. Die beiden tragen volle Schutzausrüstung und Masken.
Die Inkubationszeit bei einer Ebola-Infektion beträgt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen zwei und 21 Tagen.Bild: Shutterstock

Ehemann von Schweizer Ebola-Patientin aus Spital entlassen

Der Ehemann der Schweizer Ebola-Patientin ist am Mittwochabend aus dem Universitätsspital Zürich (USZ) entlassen worden. Dies teilte das Spital auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
05.11.2026, 15:1505.11.2026, 15:15

Er habe keine Symptome entwickelt und sei deshalb in ein Quarantäne-Setting ausserhalb des Spitals verlegt worden. Der Mann, ein Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Nigeria, war am 26. Oktober gemeinsam mit seiner an Ebola erkrankten Ehefrau aus Nigeria in die Schweiz zurückgebracht worden.

Während die Frau im Universitätsspital Genf (HUG) behandelt wird, war ihr Ehemann als enge Kontaktperson im USZ isoliert worden. Das Universitätsspital Genf gibt mit Verweis auf Datenschutzgründe keine Auskunft über den Zustand der Ebola-Patientin.

Die erkrankte Frau war am 20. Oktober in Nigeria positiv auf das Bundibugyo-Ebolavirus getestet worden. In Nigeria wurde nach Angaben des Nigeria Centre for Disease Control and Prevention (NCDC) bislang kein weiterer Ebola-Fall bestätigt. Die nigerianischen Behörden überwachten Anfang November weiterhin 62 Kontaktpersonen.

Die Inkubationszeit bei einer Ebola-Infektion beträgt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen zwei und 21 Tagen.

Es ist das dritte Mal, dass in der Schweiz eine Person wegen einer Ebola-Infektion behandelt wird. Die beiden bisherigen Fälle stammen aus den Jahren 1995 und 2014. Beide Patienten überlebten die Infektion, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Website schreibt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Billigst-Spielzeug von Temu und Shein im Labor untersucht
1 / 11
Billigst-Spielzeug von Temu und Shein im Labor untersucht
Ein Stoff-Spielzeug (mit weicher Füllung) aus China, bestellt über die Temu-App. Dieses Produkt sehen die Fachleute als besonders problematisch ...
quelle: schweizer spielwaren verband (svs)
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Tamedia-Mitarbeitende streiken gegen Stellenabbau
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
zoff um zweite röhre
Wird am Gotthard bald der rote Teppich für Transit-Lastwagen ausgerollt?
Damit der Gotthard-Strassentunnel saniert werden kann, soll eine zweite Tunnelröhre gebaut werden. Nach der Sanierung soll der Tunnel aber weiterhin einspurig betrieben werden. Die Verkehrskommission des Ständerats (KVF) hat diesem Vorschlag des Bundesrats knapp mit 7 zu 6 Stimmen zugestimmt.
Zur Story