Ehemann von Schweizer Ebola-Patientin aus Spital entlassen
Er habe keine Symptome entwickelt und sei deshalb in ein Quarantäne-Setting ausserhalb des Spitals verlegt worden. Der Mann, ein Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Nigeria, war am 26. Oktober gemeinsam mit seiner an Ebola erkrankten Ehefrau aus Nigeria in die Schweiz zurückgebracht worden.
Während die Frau im Universitätsspital Genf (HUG) behandelt wird, war ihr Ehemann als enge Kontaktperson im USZ isoliert worden. Das Universitätsspital Genf gibt mit Verweis auf Datenschutzgründe keine Auskunft über den Zustand der Ebola-Patientin.
Die erkrankte Frau war am 20. Oktober in Nigeria positiv auf das Bundibugyo-Ebolavirus getestet worden. In Nigeria wurde nach Angaben des Nigeria Centre for Disease Control and Prevention (NCDC) bislang kein weiterer Ebola-Fall bestätigt. Die nigerianischen Behörden überwachten Anfang November weiterhin 62 Kontaktpersonen.
Die Inkubationszeit bei einer Ebola-Infektion beträgt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen zwei und 21 Tagen.
Es ist das dritte Mal, dass in der Schweiz eine Person wegen einer Ebola-Infektion behandelt wird. Die beiden bisherigen Fälle stammen aus den Jahren 1995 und 2014. Beide Patienten überlebten die Infektion, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Website schreibt. (sda)
