Schweiz
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Zum Schweizer Nationalfeiertag: Darum feiern wir den 1. August

Der 1. August – das unumstrittene Datum für den Bundesfeiertag? Das Gegenteil ist der Fall. Insgesamt vier Daten standen zur Auswahl – am Ende entschieden dann die feierlustigen Berner.



Die Schweiz feiert sich am 1. August selber. Doch: Was passierte eigentlich an diesem Datum? Welches war der historische Moment, der uns auch 2020 noch den Bundesfeiertag beschert?

Die landläufige Meinung lautet: Es war die Unterzeichnung des Bundesbriefes von 1291. In diesem soll die Gründung der Schweiz beschlossen worden sein. Am 1. August 1291 sollen sich die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden zum «ewigen Bund» zusammengeschlossen haben. Wilhelm Tell soll dabei die Schweiz zur Freiheit und Unabhängigkeit geführt haben.

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt jedoch, dass bei der Datumswahl Zufall und Willkür eine grosse Rolle gespielt haben. Die Geschichte der Gründung der Schweiz dient zwar gut als Mythos und als Drama – nur hat sie wenig mit den Fakten zur Gründung der Schweiz zu tun.

Die Bundesbriefe und Wilhelm Tell

Der Bundesbrief von 1291, der das Datum des 1. Augustes für die Gründung der Schweiz angibt.

Der Bundesbrief von 1291. Bild: wikipedia/pd

Den Bundesbrief 1291 hat es tatsächlich gegeben. Er wurde in lateinischer Sprache verfasst und besiegelte ein Bündnis zwischen den Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden. Datiert wird der Bundesbrief auf «Anfang August». Bis weit ins 19. Jahrhundert hatte der Bundesbrief historisch gesehen keine grosse Bedeutung.

Wilhelm Tell hingegen kam erst später ins Spiel: Er soll erst um das Jahr 1307 seinen Kampf für die Unabhängigkeit und Freiheit der Urkantone ausgefochten haben. Der Glarner Historiker Aegidius Tschudi († 1572) zumindest datiert den Rütlischwur auf den Abend des 8. Novembers 1307. Heutige Historiker meinen jedoch, dass es Tell gar nicht gab.

Wilhelm Tell

Auf dem Tell-Denkmal ist heute noch das Jahr 1307 für den Rütlischwur eingraviert. Bild: Shutterstock/Oleg Znamenskiy

Der Bundesbrief von 1315, ebenfalls ein Bündnisvertrag zwischen den Urkantonen, hat historisch gesehen eine grössere Bedeutung als der Bundesbrief von 1291: Er war der erste Bündnisvertrag in deutscher Sprache und beinhaltete erstmals schriftlich den Begriff «Eitgenoze».

Am 1. August 1891 feiert die Schweiz sich zum ersten Mal

Die Stadt Bern feiert 1891 ihr 700-jähriges Bestehen. 1. August

Die Stadt Bern feiert ihr 700-jähriges Bestehen 1891. Bild: inventar der neueren schweizer architektur 1850-1920

Zum Mythos «1. August» beigetragen hat ein weiteres Ereignis, das aber erst viel später stattfand: 1891 wollte die Stadt Bern ihr 700-jähriges Bestehen feiern. Damit die Feier auch gross wird, wollte sie in diesem Jahr auch die Schweiz feiern – in Anlehnung an das mögliche Gründungsjahr 1291.

Da in diesem Jahr auch das Eidgenössische Sängerfest in Bern stattfinden sollte, setzte sich der Berner Bundesrat Karl Schenk in der Landesregierung dafür ein, dass sich die Schweiz 1891 zu ihrem 600-jährigen Bestehen feiere.

Dem Bundesrat gefiel die Idee: Er schickte 1889 eine Botschaft ins Parlament mit der Forderung, am 1. August 1891 eine Bundesfeier abzuhalten. Für den Bundesrat war klar, dass die Schweiz an diesem Tag gegründet wurde. Als Begründung, weshalb man in den letzten Jahrhunderten nie am 1. August gefeiert habe, wurden «widrige Zeitverhältnisse» angegeben.

«So oft der säkulare Tag in den Jahrhunderten wiederkehrte, waren widrige Zeitverhältnisse da, welche eine solche gemeinsame Feier unmöglich machten.»

Bundesrat in seiner Botschaft 1889 zur Bundesfeier

Näher an der geschichtlichen Wahrheit äusserte sich damals der Ständerat. Er sei sich der Problematik der unterschiedlichen Daten und Jahreszahlen voll bewusst, hiess es damals. Während das Jahr 1891 und damit die Feier näher kam, stritt man sich über den Austragungsort. Nach langem Ringen beschlossen National- und Ständerat, die Feier in Schwyz abzuhalten, da Bern sonst mit den anderen Feiern zur «prunkenden Feststadt» verkommen könnte.

Aus einem einmaligen Fest wird Tradition

Nationalfeiertag Schwyz am 1. August 1891, Bundesfeier

Die erste Bundesfeier 1891 in Schwyz. Bild: historischer verein kanton schwyz

Die Feier am 1. August 1891 war als einmaliges Fest geplant. Der Bundesrat lobte sie in den höchsten Tönen: Überall, wo Schweizer wohnten, habe der Anlass einen «tiefgehenden patriotischen Widerhall» gefunden. Auch die ausländische Presse lobte die Kundgebungen des Schweizertums.

1899 waren es wieder die Berner, die den Mythos um den «1. August 1291» belebten: Sie verschoben ihre Feierlichkeiten zum kantonalen Verfassungstag vom 31. Juli kurzerhand auf den 1. August und regten den Bundesrat an, wieder eine Bundesfeier abzuhalten.

Die Landesregierung willigte ein und verordnete am 1. August in der ganzen Schweiz Glockengeläut und Höhenfeuer. Dies besiegelte die Feierlichkeiten zum 1. August: Ab 1899 gab es an diesem Tag jährlich Feierlichkeiten zur Gründung der Eidgenossenschaft.

Zwei Weltkriege: Der Schweizer Nationalfeiertag wird politisch

Rütlirapport vom 25. Juli 1940

Beim «Rütlirapport» 1940 versammelten sich alle höheren Offiziere auf der Rütliwiese, um die Achsenmächte Deutschland/Italien abzuschrecken. Bild: schweizerische gesellschaft für kulturgüterschutz

Mit dem Ausbruch des 1. und 2. Weltkrieges wurde die Bundesfeier immer mehr zur politischen Veranstaltung, an der insbesondere Bundespräsidenten jeweils zur Bevölkerung sprachen. Im 2. Weltkrieg wurde schliesslich der Mythos um das Gründungsjahr 1291 verstärkt verbreitet, um als «geistige Landesverteidigung» dem Erstarken faschistischer und kommunistischer Kräfte entgegenzusteuern.

Man stützte sich dabei auf ein Werk des Historikers Carl Meyer. Darin «bereinigte» dieser die Gründungsgeschichte der Schweiz: Er verlegte den Rütlischwur kurzerhand auf das Jahr 1291 und gab dem Bundesbrief von 1291 ein grösseres Gewicht als demjenigen von 1315.

Diese Vereinfachung dieses Gründungsmythos half dem Bundesrat und der Schweiz, eine neue Identität für das Land zu schaffen – ganz unter dem Motto: Die Eidgenossen haben ihren eigenen Weg gewählt, unabhängig von den umliegenden Ländern. Ihr Weg ist der von Wilhelm Tell: ein Kampf gegen die «fremden Richter».

1993 wird der 1. August arbeitsfrei

Die Schweizer Demokraten bei der Einreichung der Initiative «für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag» 1993.

Die Schweizer Demokraten bei der Einreichung der Initiative «für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag». Bild: KEYSTONE

In der Nachkriegszeit und im Kalten Krieg, zuletzt bei der EWR-Abstimmung 1992, wurde der «Rütligeist» weitergelebt. Als gesetzlicher Feiertag bestand der 1. August aber noch nicht: Nur wenige Kantone, darunter Zürich, Schaffhausen, Thurgau, Tessin und Genf, definierten den Tag als arbeitsfrei.

Dies änderte sich 1993, als die Initiative «für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag» angenommen wurde. Die Volksinitiative, die von den Schweizer Demokraten (SD) lanciert worden war, wurde von einer grossen Mehrheit der Parteien sowie vom Volk mit 83,8 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Lediglich die Liberalen wehrten sich gegen die Initiative, sie sahen in der 1.-August-Initiative einen starken Eingriff in den Föderalismus.

Die Schweiz und ihre vier Gründungsdaten

Erinnerungsblatt an das Inkrafttreten der ersten Bundesverfassung am 12. September 1848.

Erinnerungsblatt an das Inkrafttreten der ersten Bundesverfassung am 12. September 1848. Bild: wikipedia/pd

Fassen wir zusammen: Das Gründungsdatum der Schweiz ist unklar. Als mögliche Gründungsjahre gelten 1291, 1307 und 1315. Dank den Bernern feiern wir nun den 1. August 1291.

Insbesondere linke Kreise und Kulturschaffende fordern seit Jahren die Einführung eines «neuen Nationalfeiertages». Als Alternativdatum wollen sie den 12. September feiern – den Tag, an dem 1848 die erste Bundesverfassung in Kraft trat.

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    Alle Leser-Kommentare
  • beaetel 02.08.2020 08:13
    Highlight Highlight Von mir aus kann man diesen Tag abschaffen. Aus zusammen Singen ist nur noch ein dekadentes Herumballern geworden. Ohne Rücksicht auf Tier und Umwelt wird dem Nachwuchs „zu Liebe“ eingekauft, als gäbe es kein Morgen. Mann will zeigen was Mann hat, auch da, und den Frust loswerden, der sich so das ganze Jahr ansammelte. Dass in meiner Gegend vor allem Immigrierte von diesem Brauch gebrauch machen, macht dieses „Fest“ umso irritierender für mich. Stille Andacht, Höhenfeuer? Fehlanzeige! Stattdessen Nachbarschaftsterror. Ich bin für ein Verkaufsverbot dieser stinkenden ohrenbetäubenden Idiotie.
  • Nelson Muntz 01.08.2020 12:07
    Highlight Highlight Der wahre Nationalfeiertag ist der 16.6.! Trotz Dauerbeschuss eines übermächtigen Gegners verteidigen die eidgenössischen Krieger mutig und heldenhaft.

    Eren Winkelried nutzt uneigennützig wie ein Kamikazepilot eine Unachtsamkeit beim Gegner und ermöglicht es somit St. Gelson, dem heiligen Schutzpatron der Underdogs und zu wenig Gewürdigten, die gesamte Armada mit einem Schuss zu versenken.
  • Keller Baron 01.08.2020 11:56
    Highlight Highlight Frohen 1. August meine Lieben Schweizer Freundinnen und Freunde.
  • Schneider Alex 01.08.2020 10:06
    Highlight Highlight Das Erfolgsrezept der CH besteht einerseits seit langem in der weltweiten wirtschaftlichen Offenheit, aber ebenso in der Grundüberzeugung, das Bestimmungsrecht über die Zukunft im eigenen Lande nicht aus den Händen zu geben. Niemals und an niemanden. Freundschaftlicher Verkehr mit anderen Staaten, gesellschaftlicher und wirtschaftl. Austausch ja, aber ohne das eigene Entscheidungsrecht abzutreten. Die Wahrung der eigenen Handlungsfähigkeit muss Voraussetzung bleiben .Die politische Globalisierung durch Preisgabe der eigenen Unabhängigkeit und des künftigen Entscheidungsrechtes ist ein Irrweg.
    • Juliet Bravo 01.08.2020 13:57
      Highlight Highlight Isolationismus ist für mich genauso ein Irrweg.
    • Schneider Alex 01.08.2020 15:45
      Highlight Highlight @Bravo
      Schweiz und isoliert? Phantasieren Sie?
    • Juliet Bravo 01.08.2020 16:01
      Highlight Highlight Zum Glück ja eben nicht. Darum gehts uns gut. Und das sollten wir im September auf keinen Fall aufs Spiel setzen.
  • Denk nach 01.08.2020 09:47
    Highlight Highlight Man soll die Feste feiern wie sie fallen 😁
    • Miracoolix 02.08.2020 14:44
      Highlight Highlight Wir feiern Feste bis wir fallen😉
  • Stefan Morgenthaler-Müller 01.08.2020 07:50
    Highlight Highlight Was in diesem Artikel nicht drin steht: Der 1. August war eine Antwort auf den 1. Mai.

    Am Tag der Arbeit hatten Arbeiter ihren Festtag, was den Bürgerlichen nicht in den Kram gepasst hat. Man wollte einen Tag, an dem alle feiern konnten und beschloss einige Jahre später den 1. August.
    • PaLve! 01.08.2020 10:58
      Highlight Highlight Wieso die Blitze?
      Das ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe
    • Joe Smith 01.08.2020 11:54
      Highlight Highlight Man wollte einen Tag, an dem alle feiern konnten? Definiere «alle». Alle, denen bezahlten Ferien, bezahlte Krankentage, die Altersvorsorge, etc. pp. etwas bedeutet, können getrost den 1. Mai feiern. Aber jene, denen täglich auf allen Kanälen ihr «Migrationshintergrund» um die Ohren geschlagen wird, werden mit dem 1. August etwas Mühe haben.
    • PaLve! 01.08.2020 13:25
      Highlight Highlight @Joe Smith
      Du scheinst etwas verwirrt zu sein, darum geht es überhaupt nicht.
      Dachte das sei ein allgemein bekannter Fakt, aber anscheinend kennen sich in der Schweiz die wenigsten aus mit ihrer eigenen Geschichte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leber zubereiten - braten - Rezept 01.08.2020 06:33
    Highlight Highlight Hab euch alle lieb. ....
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  • tolgito 01.08.2019 22:41
    Highlight Highlight Beim «Rütlirapport» 1940 versammelten sich alle höheren Offiziere auf der Rütliwiese, um die Achsenmächte Deutschland/Italien abzuschrecken 😂🤦🏻‍♂️
    • Team Insomnia 02.08.2019 02:18
      Highlight Highlight Vorallem die Deutschen müssen vor Angst erstarrt sein😂😜
    • Stefan Morgenthaler-Müller 01.08.2020 07:55
      Highlight Highlight @TI. Sie haben keine Ahnung. Die Deutschen haben uns nicht angegriffen, weil wir die Berge verteidigt hätten (Reduit).

      Hitler hatte sich weder für Fabriken, Nationalbankengold noch für Frauen (bzw. Zwangsarbeiterinnen) interessiert, dafür für die Berge und das wusste man hier ganz genau. Darum hätte man die Berge bis zum letzten Mann eisern verteidigt. Und davor hatten unsere Freunde im Norden Angst.
    • jive 01.08.2020 09:24
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 01.08.2019 21:36
    Highlight Highlight Ob historisch korrekt oder nicht, aber rein praktisch ist der 1. August dem 12. September vorzuziehen: Anfangs August grilliert es sich einfach wärmer.
    • beaetel 02.08.2020 08:18
      Highlight Highlight Wenn‘ nur beim grillieren bliebe ...
  • Joe Smith 01.08.2019 21:36
    Highlight Highlight Wieder einmal schliesst sich der Kreis: 1899 verschoben die Berner die Feierlichkeiten zum kantonalen Verfassungstag vom 31. Juli auf den 1. August, und ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts verschieben immer mehr Orte die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag vom 1. August auf den 31. Juli.
  • rundumeli 01.08.2019 18:43
    Highlight Highlight auch noch kurlig ... wessem parlamentarischen vorstoss verdanken wir, dass der 1. august ein offizieller "freier" feiertag ist ?

    NR markus ruf von der "nationalen aktion"

    ja ,der mit dem pültli tiefer stellen ... (BR furgler wollte einst sarkastisch ... so sein niveau anpassen)
  • deepsprings 01.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Danke petar marjanovic für deine Zusammefassung 👍🏼
    • Petar Marjanović 01.08.2020 22:16
      Highlight Highlight Gerngscheh!
  • Klaus07 01.08.2019 12:40
    Highlight Highlight Eigentlich müsste man die Bundesfeier am 24. Oktober feiern. Denn erst nach Abschluss der Verhandlungen 1648 in Münster und Osnabrück (Westfälischen Frieden) nach dem 30 Jährigem Krieg wurde die Eidgenossen als unabhängiger Staat anerkannt! Alles vorher gehörten die Gebiete der Eidgenossen zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation!
    • Majoras Maske 01.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Ja logisch wäre der Unabhängigkeitstag besser, aber der widerspricht eben dem Gründungsmythos, vor allem weil die Innerschweiz eigentlich gegen ihren Willen aus dem Reich gezerrt wurde und die Eidgenossenschaft infolge dessen die Unabhängigkeit gar nicht geschlossen wollte. Die kleinen Kantone fürchteten ohne kaiserliche Garantien um ihre Existenz. Das waren vor allem Frankreich und Ungarn, welche die Schweiz und die Niederlande aus dem Reich lösen wollten, damit das Reich geschwächt wurde.
  • supremewash 01.08.2019 12:16
    Highlight Highlight Von mir aus können wir gerne das "Fantasiedatum" im Sommer behalten und trotzdem im September noch die Verfassung feiern. Als gutschweizerischen Kompromiss oder so.
  • LillyRose 01.08.2019 12:09
    Highlight Highlight Hallo Schweiz. Herzliche Gratulation zum Jahrestag & Danke für den geschenken Tag !! 😊
  • Randalf 01.08.2019 11:54
    Highlight Highlight
    Am besten wäre es alle Daten zu feiern. 1. August, 12. September und den 8. November.

    Wer ist dabei?😎🍺🍷🎶🕺
  • Aliminator 01.08.2019 10:20
    Highlight Highlight Beim «Rütlirapport» 1940 versammelten sich alle höheren Offiziere auf der Rütliwiese, um die Achsenmächte Deutschland/Italien abzuschrecken.

    Genau mein Humor 👍🏻😂
    • DemonCore 01.08.2020 08:55
      Highlight Highlight Abgeschreckt wurden sie sicher nicht von einem Anlass, der aus dem Gesichtspunkt der operationellen Sicherheit nie hätte stattfinden dürfen. Die Spitzer der Armee konzentriert auf wenigen hundert Quadratmetern, gemeinsam auf einem Schiff reisend. Ein gezielter Anschlag hätte die Schweiz militärisch enthauptet.
  • make_love_not_war 01.08.2019 10:10
    Highlight Highlight heute ist der gründungstag des
    FC Zürich!! züri alleeez!!
    • Calvin Whatison 01.08.2020 09:56
      Highlight Highlight FC wer?
  • GoldjungeKrater 01.08.2019 09:22
    Highlight Highlight „Insbesondere linke Kreise und Kulturschaffende fordern seit Jahren die Einführung eines «neuen Nationalfeiertages». Als Alternativdatum wollen sie den 12. September feiern – den Tag, an dem 1848 die erste Bundesverfassung in Kraft trat.“

    Niemals! ✊
    • aglio e olio 01.08.2020 09:58
      Highlight Highlight Wieso nicht? Das würde der realen Situation doch eher entsprechen, im Gegensatz zur heutigen „Märli-Welt“.
      Die Schweiz wie wir sie kennen, wurde am 12.09.1848 geboren.
    • Jamaisgamay 01.08.2020 10:42
      Highlight Highlight Hast du irgendwas gegen die Verfassung?
    • Nathalie Zickli 01.08.2020 13:59
      Highlight Highlight @Jamaisgamay: Seinen vergangenen Kommentaren nach zu urteilen mit ziemlicher Sicherheit 😅
  • Hierundjetzt 01.08.2019 09:03
    Highlight Highlight Merci 🐻n
  • Capuns Grischuns 01.08.2019 08:53
    Highlight Highlight 1891 war 600 Jahre nicht 700 wie im Text steht!
    • Daniel Huber 01.08.2019 14:31
      Highlight Highlight @Capuns Grischuns: Die 700 Jahre beziehen sich auf das Gründungsdatum der Stadt Bern. Die Cronica de Berno gibt als Gründungsjahr 1191 an.
    • Petar Marjanović 01.08.2020 22:16
      Highlight Highlight Danke Dani!
  • Yorik2010 01.08.2019 08:42
    Highlight Highlight Leider verkommt der 1.August nicht mehr zum Bundesfeiertag sondern ist für viele Pyromanen ein Tag idiotisches Lärmfeuerwerk in die Luft zu jagen. Dies leider auch schon ein oder mehrere Tage vor dem 1. August.
    • -thomi- 01.08.2020 13:29
      Highlight Highlight Wollte ich schon immer mal fragen. Wieso macht man das vor dem eigentlichen Feiertag? Ist am Neujahr dasselbe. Einfach, damit man dann in Ruhe in den Urlaub kann???
  • loplop717 01.08.2019 04:34
    Highlight Highlight Der 12. September ist der einzige Tag der Sinn macht, denn dann wurde die Schweiz wie sie heute existiert im Jahre 1848 gegründet.
    • Alpoli 02.08.2019 00:40
      Highlight Highlight Ich stell mir das grad so vor, wie einige Städte und Gemeinden, wie scheinbar üblich neuerdings, am Tag vorher, also am 11.9., Feuerwerk ablassen würden.

      Irgendwie....pervers.
    • DemonCore 01.08.2020 09:00
      Highlight Highlight Äh... selbst wenn, ist nicht unser Problem, dass die Islamisten diesen Tag ausgesucht haben um dem "bösen Satan" eins auszuwischen.

      Abgesehen davon kann man sich durchaus fragen, ob Feuerwerk angemessen ist, den Errungenschaften unserer Verfassung zu gedenken.

      Aber vlt ist das Konzept "Gedenken" und "Feiern" nicht mehr sinnvoll in einer pervertierten und pervertierenden Konsumgesellschaft.
    • Trompete 01.08.2020 09:22
      Highlight Highlight Sollte man ein Datum feiern, an welchem die knappe Mehrheit die Minderheit mittels einer undemokratischen Abstimmung in diesen Bundesstaat gezwungen hat?

      https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009811/2011-05-03/

      Mir ist es jeweils so, als wollten diese Leute, welche den 12. September als Datum fordern, gar nicht die Einheit unserer Nation feiern, sondern der Sieg der Liberalen über die Konservativen Kantone im Sonderbundskrieg.

      Daher mein Vorschlag: Fantasiedatum 1. August behalten ist besser, als die Schweiz jährlich an die unrühmliche Entstehung der BV zu erinnern.
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