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Aufnahmen zeigen historisches Niedrigwasser im Rhein

Video: extern/hanna dedial
Extremwetter

Historisches August-Niedrigwasser: Rhein legt bei der Insel Werd riesige Flächen frei

12.08.2026, 17:5212.08.2026, 17:52

Die anhaltende Trockenheit hinterlässt am Untersee und am Hochrhein immer deutlichere Spuren. Besonders eindrücklich zeigt sich die Situation derzeit im Gebiet der Insel Werd bei Eschenz TG und Stein am Rhein SH. Aktuelle Drohnenaufnahmen vom Dienstag zeigen grossflächig trockengefallene Ufer- und Flachwasserbereiche rund um die Insel.

Wo normalerweise Wasser steht, sind derzeit ausgedehnte Kies-, Sand- und Sedimentflächen sichtbar. Rund um die Insel Werd haben sich breite Uferstreifen gebildet. Gleichzeitig zeichnet sich das tiefere Wasser deutlich als Rinne ab. Auch zwischen der Insel und dem Eschenzer Ufer liegen grosse Bereiche trocken oder nur noch unter sehr wenig Wasser. Erst aus der Luft wird das ganze Ausmass des Niedrigwassers sichtbar.

Video: extern/hanna dedial

Die Situation ist für die Jahreszeit aussergewöhnlich. An der BAFU-Messstation Bodensee (Untersee) in Berlingen liegt der Wasserstand derzeit bei rund 394,37 Metern über Meer. Der bisher tiefste Augustwert der offiziellen BAFU-Vergleichsperiode 1930 bis 2025 lag bei 394,62 Metern über Meer und wurde am 17. August 2022 registriert. Damit liegt der Untersee aktuell rund 25 Zentimeter unter dem bisherigen August-Tiefstwert dieser Vergleichsperiode. Anders ausgedrückt: So tief stand der Untersee im August seit mindestens 1930 nicht mehr.

watson war schon vor kurzem am Bodensee auf Reportage:

Video: watson/hanna dedial

Historisch sind am Untersee zwar ähnlich tiefe oder noch tiefere Wasserstände bekannt, diese traten jedoch insbesondere während des Winterhalbjahres auf. Die aktuellen Aufnahmen aus Eschenz dokumentieren damit eine aussergewöhnliche Situation. Rund um die Insel Werd kommen Flächen zum Vorschein, die zu dieser Jahreszeit normalerweise unter Wasser liegen. Gleichzeitig zeigen die Bilder eindrücklich, wie stark sich die Wasserfläche im flachen Übergangsbereich zwischen Untersee und Rhein zurückgezogen hat. (brk-news)

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Video: watson/hanna dedial

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Engels
13.08.2026 04:35registriert August 2024
jedesmal, wenn man darauf hinweist, dass es jedes jahr schlimmer werden wird, wie ein frosch im kochtopf, kommt ein abstimmender und tut dies als panikmache ab. der regen kommt dann schon. der winter kommt dann schon.
elektroautos und züge sind eh uncool.
und dabei ist es schon zu spät.
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[CH-Bürger]
12.08.2026 21:43registriert August 2018
Dettling + Co freuts: auf den freigelegten Flächen kann man neue Immobilien aufstellen und verticken 🤑🤑
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